Nahost

Live
:US-Militär meldet Tod von zwei Soldaten in Jordanien

Die Soldaten seien bereits am Freitag bei der Verteidigung gegen iranische Raketen- und Drohnenangriffe ums Leben gekommen. Nach der siebten Nacht mit Angriffen wächst die Sorge vor einer Ausweitung des Krieges.

Alle Entwicklungen im Liveblog

Schlagzeilen

  1. Die Lage im Überblick
    :USA und Iran schwören sich Rache - neue US-Luftangriffe

  2. Eskalation im Iran-Krieg
    :US-Militär: Zwei weitere US-Soldaten im Iran-Krieg getötet

  3. LiveKrieg in Nahost
    :US-Militär meldet Tod von zwei Soldaten in Jordanien

  4. Konflikte
    :US-Militär: Zwei weitere US-Soldaten im Iran-Krieg getötet

  5. Iran-Krieg
    :Kuwait verurteilt iranische Angriffe - Schaden an Ölanlage

  6. Die Lage im Überblick
    :Iran: US-Angriffe auf Brücken – Vermittler Pakistan hadert

  7. Mutmaßlich iranischer Angriff
    :Kuwaits Infrastruktur getroffen

  8. Nahost
    :Wadephul schlägt EU-Mission für Libanon vor

  9. Alle Schlagzeilen

Weitere Artikel

Mutmaßlich iranischer Angriff
:Kuwaits Infrastruktur getroffen

Bei einem mutmaßlich iranischen Angriff auf die Energieinfrastruktur in Kuwait sind Behördenangaben zufolge schwere Schäden angerichtet worden. Demnach wurde eine Anlage zur Stromerzeugung und Meerwasserentsalzung getroffen, wie das Ministerium für ...

Nahost
:Wadephul schlägt EU-Mission für Libanon vor

Außenminister Johann Wadephul bringt als Ersatz für die zum Jahresende auslaufende UN-Mission in Libanon eine Truppe mit EU-Mandat ins Gespräch. „Wir sollten in der EU prüfen, ob wir im Anschluss an die Unifil-Mission mit einem europäischen Mandat ...

Israelische Angriffe
:Fünf Tote im Gazastreifen

Bei neuen israelischen Angriffen im Gazastreifen sind nach palästinensischen Angaben mindestens fünf Menschen getötet worden. Zwei Menschen seien bei einem Luftangriff nahe Tuffah im Norden des Küstengebiets ums Leben gekommen, sagten Rettungskräfte ...

Gaza
:Beobachter verzeichnen Zunahme israelischer Angriffe

Eigentlich gilt seit vergangenem Oktober eine Waffenruhe zwischen der radikal-islamischen Hamas und Israel. Dennoch fliegt Israel regelmäßig Luftangriffe im Gazastreifen – allein im Juni mehr als 40.

MeinungStraße von Hormus
:Iran wird die Welt nicht mehr so lange erpressen können

Die Meerenge ist das Druckmittel des Regimes in Teheran. Doch nun baut Dubai einen neuen Hafen – und es gibt noch mehr Pläne, Waren drum herum zu transportieren. Könnte sein, dass die Marktwirtschaft die Sache erledigt.

SZ PlusKommentar von Alexander Mühlauer

Iran
:Die Golfstaaten wollen ihre wichtigste Ressource zurück: Frieden

Wie die Länder am Persischen Golf versuchen, einen Umgang mit dem aggressiven Nachbarn Iran zu finden – und durch die Straße von Hormus nicht erpressbar zu werden.

SZ PlusVon Raphael Geiger

Bundespolitik
:Bund investierte 2025 mehr als 220 Euro pro Kopf in Schiene

Es reicht nur für eine Drei im Zeugnis: Trotz der Milliardeninvestitionen ist das Schienennetz weiterhin in einem schlechten Zustand. Verbände fordern mehr finanzielle Mittel.

Nahost
:Sie wollen endlich raus aus ihrem Leben im Müll

Es sollte längst aufwärtsgehen für die Menschen in Gaza, die unter schrecklichen Bedingungen ums Überleben kämpfen. Doch Trumps „Friedensplan“ funktioniert nicht. Die Not wird noch größer.

SZ PlusVon Kristiana Ludwig

Straße von Hormus
:Trump rückt von Mautidee ab

Die USA greifen Iran erneut an. Im Streit über die Straße von Hormus fordert der Präsident nun nicht mehr Durchfahrtgebühren, sondern Investitionen der Golfstaaten in seinem Land.

SZ PlusVon Sebastian Gierke

Welthandel
:Dubai plant Ausweichhafen, um die Straße von Hormus zu umgehen

Die Sperrung der Meerenge durch Iran hat Dubais wichtigstem Hafen das Geschäft zerstört. Nun wollen die Emirate laut einem Medienbericht woanders einen neuen bauen.

Von Kerstin Bund und Markus Zydra

Illegale israelische Siedlungen
:SPD-Kritik an Wadephul

SPD-Außenpolitiker haben den Kurs von Außenminister Johann Wadephul (CDU) bei den EU-Beratungen über mögliche Maßnahmen gegen illegale israelische Siedlungen im Westjordanland kritisiert.Der außenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Adis Ahmetović ...

MeinungUSA
:Trump lernt gerade, was es heißt, Weltmacht zu sein

Als er noch Immobilientycoon war, kritisierte der US-Präsident die Nahost-Politik seines Landes aufs Schärfste. Jetzt feiert er die Rolle als Wächter – und akzeptiert offenbar den Preis dafür.

SZ PlusKommentar von Hubert Wetzel

Israel
:EU-Initiative: 900 Millionen Euro für Wiederaufbau in Gaza

Zur Verbesserung der katastrophalen humanitären Lage im Gazastreifen haben internationale Geber ein Hilfspaket verabschiedet. Bei Sanktionen gegen Israels Siedlungspolitik gibt es innerhalb der EU jedoch heftigen Streit.

Aktuelles Lexikon
:Was ist ein Importverbot?

Ein Beschluss, dass bestimmte Güter nicht mehr eingeführt werden dürfen. Es gibt zwei Wege, darüber zu entscheiden in der EU, und dementsprechend Streit.

Von Jan Diesteldorf

Tourismus
:Flüge deutlich teurer

Wegen des Iran-Kriegs haben sich die Preise für Flüge und Pauschalreisen im ersten Halbjahr deutlich erhöht. Ein Kontinent ist davon ausgenommen.

Iran-Konflikt
:Steigender Ölpreis belastet Wirtschaft und Sommerurlauber

Wegen der erneuten Eskalation zwischen Iran und den USA wird das Rohöl wieder teurer. Das spürt man an der Tankstelle und den Börsen.

SZ PlusVon Gunnar Herrmann

EU-Kommission und Partner
:900 Millionen Euro für den Gazastreifen

Die EU-Kommission hat gemeinsam mit 15 Partnern eine Hilfsinitiative für den Gazastreifen im Umfang von etwa 884 Millionen Euro ins Leben gerufen. Die sogenannte „Team Gaza Initiative“ soll laufende und geplante Projekte zum Wiederaufbau und ...

MeinungNahost
:Die EU sollte den Handel mit Gütern aus israelischen Siedlungen stoppen

Wahrscheinlich bringt es nicht viel. Trotzdem ist es richtig, ein Importverbot zu verhängen. Alles andere wäre unglaubwürdig.

SZ PlusKommentar von Jan Diesteldorf

MeinungIran
:Teheran will Krieg, aber nur ein bisschen

Die Führung steht vor gewaltigen Problemen, die Wirtschaft liegt am Boden. Der Krieg mit den USA hilft ihr – in einem begrenzten Maß.

SZ PlusKommentar von Raphael Geiger

SZ am Abend
:Nachrichten vom 12. Juli 2026

Was heute wichtig war.

Von Tobias Bug

Straße von Hormus
:Die nächste Eskalation

Es ist schon wieder passiert: Die USA greifen Iran an, nachdem das Regime ein Schiff in der Straße von Hormus beschossen hatte. Warum finden die Kriegsgegner keinen Ausweg?

SZ PlusVon Raphael Geiger

Nahost
:Iran sperrt die Straße von Hormus – die USA greifen wieder an

Iran hat ein Schiff in der Straße von Hormus beschossen und blockiert erneut die Meerenge. Die USA reagieren mit Luftangriffen. In mehreren Golfstaaten herrscht Alarm.

Irak
:Wadephul: Wollen weiterhin Bundeswehr-Engagement in Erbil

Der multinationale Irak-Einsatz OIR endet im September. Deutschland räumt das Militärcamp, bietet dem Land aber Militärberater der Bundeswehr an.

Großbritannien
:Nie wieder schwitzen im Zug

Die Hitzewelle hat auch Großbritannien erfasst. Viele Züge werden gestrichen, in anderen fällt die Klimaanlage aus. Der Eurostar sorgt langfristig vor – und bestellt Züge, die 55 Grad aushalten.

Von Martin Wittmann

MeinungAutoindustrie
:Volkswagen ist an seinem eigenen Erfolg gescheitert

All die Fehler, die der Konzern bei der Wende zum E-Auto gemacht hat, standen bereits vor 30 Jahren in einem berühmten Buch.  An den Versäumnissen sind nicht nur Manager schuld – sondern vor allem die Eigentümer.

SZ PlusKommentar von Lisa Nienhaus

Westjordanland
:EU erwägt Sanktionen gegen Israels illegale Siedler

Werden Produkte aus jüdischen Siedlungsgebieten in der Westbank künftig ausgesperrt? Die meisten Mitgliedstaaten wollen das – Deutschland nicht. Bald könnte es zum Schwur kommen.

SZ PlusVon Jan Diesteldorf und Sina-Maria Schweikle

Thomas Piketty
:„Die Brutalität von Trumps USA ist ein Zeichen der Schwäche“

Bestseller-Ökonom Thomas Piketty sieht die Macht der USA und Chinas schwinden – und darin eine Chance für Europa. Eine globale Vermögensteuer soll die Klimakatastrophe abwenden.

SZ PlusInterview von Alexandra Föderl-Schmid und Alexander Hagelüken

Getöteter oberster Führer Irans
:Chamenei in Maschhad beigesetzt

Der getötete iranische Staatschef Ayatollah Ali Chamenei ist in seiner Heimatstadt Maschhad bestattet worden. Die Beisetzung fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, wie mehrere iranische Medien berichteten. Überschattet wurden die ...

MeinungChamenei-Begräbnis
:Die iranische Mehrheit passt auf kein Foto

Bei den Trauerzeremonien für den getöteten Obersten Führer der Islamischen Republik zeigte das Regime diese Woche Bilder von Menschenmassen. Man sollte sich von ihnen nicht täuschen lassen.

SZ PlusKommentar von Raphael Geiger

SZ-Podcast „In aller Ruhe“
:„Love is stronger than death“

Rachel Goldberg-Polins Sohn Hersh wurde von der Hamas entführt und ermordet. Ein Gespräch über die Trauer einer Mutter, ihre Beziehung zu Gott und über das Überleben.

Podcast von Carolin Emcke

Getötetes Staatsoberhaupt
:Irans oberster Führer Chamenei beerdigt

Lange galt Ayatollah Ali Chamenei als unantastbar. Ende Februar tötete das israelische Militär ihn bei einem Luftangriff.  Nach tagelanger Staatstrauer wurde er nun in seiner Heimatstadt beigesetzt.

Krieg in Nahost
:Schiffsverkehr in Straße von Hormus kommt wieder fast zum Erliegen

Nach der erneuten Eskalation zwischen USA und Iran und Attacken auf Tanker meiden die meisten Schiffskapitäne die Meerenge wieder.

Aktuelles Lexikon
:Warum ist Kerbala für die Schiiten so wichtig?

In der Stadt im Zentrum des Irak fand 680 n. Chr. eine entscheidende Schlacht statt. In der Folge spaltete sie die muslimische Glaubensgemeinschaft in Sunniten und Schiiten.

Von Sara Maria Behbehani

Nahost
:Israel bereitet neue Angriffe auf Iran vor

Aus Sicht Benjamin Netanjahus wurde der Iran-Krieg vorzeitig beendet. Dass Trump die Verhandlungen mit den Mullahs stoppte, sieht der israelische Regierungschef jetzt als Chance.

Von Kristiana Ludwig

ExklusivBerlin-Neukölln
:Strafbefehl gegen den Schulleiter, der  einen Mordanschlag erfunden haben soll

Für sein Engagement gegen Antisemitismus und seine säkulare Arabischschule wurde Hudhaifa Al-Mashhadani von der Berliner Stadtgesellschaft gefeiert. Dann verdächtigt er einen Mann, ihn angegriffen zu haben – zu unrecht, findet das Amtsgericht Tiergarten.

Von Christoph Cadenbach und Thorsten Schmitz

SZ am Abend
:Nachrichten vom 8. Juli 2026

Was heute wichtig war.

Von Tobias Bug

Podcast: „Auf den Punkt“
:Trump greift Iran an – und zeigt der Nato seine Verachtung

Auf dem Nato-Gipfel in Ankara zeigt der US-Präsident, dass ihm das Verteidigungsbündnis vollkommen egal ist. Und mehr.

Von Hubert Wetzel und Lars Langenau

MeinungTrump und die Nato
:Eine Beziehungskrise am Rande des Nervenzusammenbruchs

Allen Gipfeln, Deals und Versöhnungen zum Trotz: Wer mit dem US-Präsidenten zu tun hat, hat sich auf eine endlose, aufreibende, demütigende Machtprobe einzustellen. Die Europäer müssen sich dafür besser rüsten.

SZ PlusKommentar von Nicolas Richter

Gipfel in Ankara
:Trumps Wut stört die Nato-Harmonie

US-Präsident Trump macht dem Mitgliedstaat Spanien schwere Vorwürfe, erneuert seinen Anspruch auf Grönland und stellt den Waffenstillstand mit Iran infrage. Einige Länder aber lobt er.

SZ PlusVon Daniel Brössler und Hubert Wetzel

Aktuelles Lexikon
:Was ist Abschaum – und was bitte nicht?

Okay, wenn man übers Kochen spricht. Aber wenn’s um andere Menschen geht? Über die Wortwahl von Donald Trump in Ankara.

Von Detlef Esslinger

Krieg in Nahost
:Dax bricht ein, Ölpreis steigt

Der Optimismus an den Börsen war wohl verfrüht: Die Eskalation im Nahen Osten drückt die Stimmung. Der zuletzt gesunkene Ölpreis zieht wieder an.

Nahost
:War’s das mit der Hoffnung auf Frieden mit Iran?

Er wolle mit den „kranken Leuten“ in Teheran nicht mehr verhandeln, erklärt US-Präsident Donald Trump auf dem Nato-Gipfel. Zuvor hatten die Amerikaner auf iranische Angriffe in der Straße von Hormus mit Luftangriffen reagiert.

SZ PlusVon Raphael Geiger und Reymer Klüver

Getöteter oberster Führer Irans
:Trauerfeiern für Chamenei im Irak

In der für Schiiten heiligen Stadt Nadschaf im Irak sind die Trauerfeiern für Irans getöteten obersten Führer Ayatollah Ali Chamenei fortgesetzt worden. Am Mittwochmorgen setzte sich dort ein Trauerzug in Bewegung, zu dem örtlichen Berichten zufolge ...

Nato-Gipfel
:Politiker, die auf Trump starren

Wenn sich die Nato-Mitglieder treffen, sind sie mittlerweile schon froh, wenn Trump nicht gleich alles in die Luft jagt. So ist es jetzt auch in Ankara, es geht vor allem darum, den US-Präsidenten bei Laune zu halten – und so mal wieder den Westen zu retten.

SZ PlusVon Daniel Brössler und Hubert Wetzel

Israel
:Wie Wadephul beweisen will, dass Dialog etwas bringt

Deutschland gilt in der EU als größter Bremser bei Sanktionen gegen Israel. Der Außenminister besucht seinen Amtskollegen – der Zeitpunkt der Reise ist nicht zufällig gewählt.

SZ PlusVon Kristiana Ludwig und Sina-Maria Schweikle

MeinungWadephul in Israel
:Frieden in Nahost – das ist nicht das Ziel der Regierung in Jerusalem

Der deutsche Außenminister will mit seiner Reise einen Beitrag zur Verständigung leisten. Ein schönes Anliegen, das leider nicht wirklich zu den politischen Zielen seiner Gastgeber passt.

SZ PlusKommentar von Kristiana Ludwig

Getötetes Staatsoberhaupt
:Millionen Menschen bei Trauerzug für Chamenei

In Iran sind nach staatlichen Angaben mehrere Millionen Menschen der Trauerprozession für den getöteten obersten Führer Ayatollah Ali Chamenei gefolgt. Die Staatsagentur Irna sprach von Millionen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, nannte jedoch keine ...

Prozess gegen „Palestine Action“-Mitglieder
:„Hi, wenn ihr dieses Video seht, wurde ich wahrscheinlich verhaftet“

Unter enormen Sicherheitsvorkehrungen stehen in Stuttgart-Stammheim fünf Palästina-Aktivisten vor Gericht – angeklagt wegen Bildung einer „kriminellen Vereinigung“. Was dahintersteckt.

SZ PlusVon Ronen Steinke

Trauerfeier in Iran
:Sie beerdigen eine Ära

Das iranische Regime will die Beerdigung von Ali Chamenei als historisches Ereignis inszenieren. Fast eine Woche soll sie dauern. Dabei dürften in der Führung manche froh sein, dass Chamenei nicht mehr da ist.

SZ PlusVon Raphael Geiger

Israel
:Sie sagt: „Wir haben hier keine Zukunft.“ Er sagt: „Ich träume von einer Stadt ohne Araber“

Im Schatten der Glitzer-Metropole Tel Aviv liegt Lod, eine arme, kriminalitätsgeplagte Stadt. Juden und Araber leben hier – gegeneinander. Besuch an einem Ort, den Israels Rechte zur Musterstadt machen will.

SZ PlusVon Leonard Scharfenberg (Text) und Jonas Opperskalski (Fotos)

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: