Before After

Gelebter Rassismus

Während europäische Kinder in Werbekampagnen umworben werden, müssen schwarze Kinder in Afrika hart arbeiten. Europäische Firmen beuten seit über 25 Jahren wissentlich afrikanische Kinder aus.

Milliarden fließen in Werbung für weiße Kinder, während afrikanische Kinder und Bauern kaum genug zum Leben haben. Europäische Kinder werden behutsam behandelt, doch die Bedürfnisse der Afrikaner werden ignoriert. 

Die großen Namen hinter dem Problem

Tabuthema Geld

Die Kakao Konzerne reden nicht über Geld. In Afrika herrscht bittere Armut, weil die Firmen lächerlich wenig für Kakao zahlen. Das Resultat: Kinderarbeit. Eine faire Bezahlung? Nie ein Thema! 

Stattdessen sollen die Bauern selbst Lösungen finden und andere Produkte anbauen, nur damit die billigen Kakaopreise für die Konzerne unverändert bleiben.

Während die Firmen Milliarden scheffeln, bekommen die Bauern nur einen winzigen Bruchteil.

Kinderarbeit gibt
es wie Sand am Meer! Fast...

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Kinder WERDEN VON DEN SCHOKOLADEN KONZERNEN AUSGEBEUTET

Vergesst die Siegel​

Viele Zertifizierungen sind in Bezug auf Kinderarbeit und existenzsicherndes Einkommen eine Täuschung, insbesondere das bekannte „Rainforest Alliance“-Siegel.

Auch Fairtrade-Prämien erreichen oft nur einen kleinen Teil der Bauern. 

Was Du tun kannst?! Neben Empfehlungen für Gepa und Tony’s können wir nur einen wirklichen Tipp geben: Kaufe keine Schokoladen mehr aus Ghana & Elfenbeinküste, sondern achte darauf das Deine Schokolade aus Latein-Amerika kommt.

Der Vertrag der Lügen

Schon 2001 wusste die Schokoladenindustrie, dass Kinderarbeit in ihren Produkten ein massives Problem ist. Mit dem Harkin-Engel-Protokoll versprachen die größten Firmen, bis 2005 die schlimmsten Formen von Kinderarbeit abzuschaffen. 

Doch dieses Versprechen wurde gebrochen. Immer aufs neue verschoben die Konzerne ihr Ziel und peilen nun 2030 an – während die Kinderarbeit weiter steigt und die Armut durch die weltweite Inflation eskaliert. 

Die Realität: Statt Lösungen gibt es nur leere Versprechen!

Wer sind wir?

Wir sind Schokofair, ein engagiertes Projekt der Maria Montessori Gesamtschule, das seit 2010 aktiv gegen Kinderarbeit und Rassismus in der Schokoladenbranche kämpft. 

Unsere Mission ist es, Kinderarbeit zu bekämpfen und aufzuzeigen wie asozial sich die Schokoladenbranche verhält.

Mit Protestaktionen, medialen Kampagnen, engagierter Social Media-Arbeit und Informationsständen in Städten und Supermärkten setzen wir ein nachhaltiges Zeichen. Schokofair ist deutschlandweit aktiv und versteht sich als  Stellvertreter Stimme für die Kinder der Kakaobauern. Schokofair ist die einzige Schülergruppe im Forum Nachhaltiger Kakao in Berlin.

Unsere Geschichte

2010: Gründung SchokoFair

Aus einer Schülervertretung wurde ein Projekt mit Biss: SchokoFair entstand an der Montessori-Schule und machte Kinderarbeit in der Schokolade für viele Menschen erstmals öffentlich sichtbar.

Die AWO Düsseldorf zeichnete SchokoFair mit dem Kinderschutzpreis aus. Ein frühes Signal: Diese Schüler nahmen Kinderrechte ernst und ließen das unbequeme Thema nicht wieder verschwinden.

Der WDR würdigte SchokoFair beim Kinderrechtepreis 2012. Die Jury hob den freiwilligen Einsatz gegen die Ausbeutung von Kindern bei der Kakaoernte besonders klar und deutlich hervor.

Beim Düsseldorfer Schulpreis der Westdeutschen Zeitung belegte SchokoFair den zweiten Platz. Ausgezeichnet wurde ein Schulprojekt, das Kinderarbeit in Düsseldorf konkret, hartnäckig und öffentlich sichtbar machte.

In Paris erhielt SchokoFair den Global Citizenship Award. Der Film „Nur 2 Cent“ zeigte, wie eng Schokolade, Armut und Kinderarbeit weltweit für uns alle zusammenhängen.

KiKA begleitete SchokoFair als Zukunftsmacher. Die Gruppe brachte ihre Forderungen zur Kakaoindustrie bis in den Nachhaltigkeitsbeirat des Deutschen Bundestages ein und wurde dort ernsthaft gehört.

In Berlin erhielt SchokoFair den Fairtrade Award in der Kategorie Zivilgesellschaft. Ausgezeichnet wurde der hartnäckige Einsatz von Schülern gegen Kinderarbeit und Sklaverei im internationalen Kakaoanbau.

Beim WDR-Kinderrechtepreis 2014 erhielt SchokoFair den zweiten Sonderpreis. Gewürdigt wurden lange Öffentlichkeitsarbeit, klare Forderungen und spürbarer Druck auf die Schokoladenindustrie über viele lange Jahre hinweg.

Center TV zeichnete SchokoFair im Henkel-Saal als „Düsseldorfer des Jahres“ aus. Die Schülergruppe gewann dort die Kategorie Soziales Engagement für ihre Arbeit gegen Kinderarbeit in Düsseldorf.

Die Umweltschutz-Akademie ehrte SchokoFair mit einem Filmpreis. Ausgezeichnet wurde die Arbeit, mit der junge Stimmen Kinderarbeit im Kakao für andere Menschen sichtbar machten und erklärten.

SchokoFair gewann die Goldene Göre des Deutschen Kinderhilfswerkes. Der erste Platz brachte 5.000 Euro und bundesweite Anerkennung für echte, aktive, starke Jugendbeteiligung aus Düsseldorf.
SchokoFair School Heroes Auszeichnung
Als einzige Kindergruppe wurde SchokoFair Mitglied im Forum Nachhaltiger Kakao. Dort brachte die Gruppe Kinderrechte direkt in die Debatten der deutschen Schokoladenbranche und Politik ein.
SchokoFair School Heroes Auszeichnung
SchokoFair wurde von Düsseldorfs Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller als „School Hero“ geehrt. Im Düsseldorfer Schauspielhaus würdigte die Stadt damit ihr soziales Engagement gegen Kinderarbeit.

Unser Ziel

Unser Ziel ist klar: Wir fordern das Ende von Kinderarbeit und Kindersklaverei. Afrikanische Kinder müssen endlich genauso behandelt werden wie europäische Kinder: Bildung, Spielen, Freizeit, Kindheit.

Aktuelle Zertifizierungen sind oft nur Greenwashing. Schokolade darf als „nachhaltig“ nur zertifiziert werden, wenn das Siegel ein existenzsicherndes Einkommen garantiert.

Es muss ein verbindliches Datum geben, bis wann Kinderarbeit endlich vollständig beseitigt ist. Dabei dürfen Geldinvestitionen und Gewinnverzicht kein Tabu sein.

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