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  • 052/26 29. Mai 2026 Veranstaltungsankündigung Vortrag: Israels früher Weg nach Europa

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    29. Mai 2026   052/26    Veranstaltungsankündigung

    Vortrag: Israels früher Weg nach Europa

    Oldenburg. Wie versuchte Israel in den 1950er und 1960er Jahren, sich politisch, wirtschaftlich und symbolisch an die entstehende Europäische Union anzunähern? Das ist das Thema einer Veranstaltung am Montag, 8. Juni um 19 Uhr im BIS-Saal der Universitätsbibliothek Oldenburg (Uhlhornsweg 49-55). Die Historikerin mit Schwerpunkt auf deutsch-israelischer und europäischer Zeitgeschichte, Dr. Jenny Hestermann, beleuchtet in ihrem Vortrag „Zwischen Bonn und Brüssel: Israels früher Weg nach Europa“ auch, welche Rolle die Bundesrepublik in diesem Prozess als Vermittlerin spielte.

    Die Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe „Das Judentum: Zivilisation ohne Grenzen“ der Arbeitsstelle Interkulturelle Jüdische Studien an der Universität Oldenburg und des Leo-Trepp-Lehrhauses der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg. Interessierte werden gebeten, sich bis Sonntag, 7. Juni, unter mit Namen und Adresse anzumelden und zur Teilnahme ihren Ausweis mitzubringen.

    Die Vortragsreihe „Das Judentum: Zivilisation ohne Grenzen“ widmet sich in diesem und im kommenden Jahr zahlreichen Aspekten der jüdischen Zivilisation, die über Epochen-, Länder- und Kulturgrenzen hinwegreichen. Das vollständige Programm für 2026/27 ist auf der Homepage der Interkulturellen Jüdischen Studien und des Leo-Trepp-Lehrhauses zu finden:

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    Prof. Dr. Andrea Strübind, E-Mail: ; Dr. Carina Branković, E-Mail:

  • 049/26 20. Mai 2026 Veranstaltungsankündigung Science Slam in der Uni-Aula Wissenschaftler*innen bringen am 17. Juni eigene Forschung unterhaltsam auf die Bühne
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    20. Mai 2026   049/26    Veranstaltungsankündigung

    Science Slam in der Uni-Aula

    Wissenschaftler*innen bringen am 17. Juni eigene Forschung unterhaltsam auf die Bühne

    Oldenburg. Forschung anschaulich vermitteln und gleichzeitig unterhaltsam sowie humorvoll sein: Darum geht es beim 17. Science Slam, zu dem die Universität Oldenburg einlädt. Fünf Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden auf der Bühne performen. Los geht es am Mittwoch, 17. Juni, um 19.00 Uhr in der Aula des Gebäudes A11 (Ammerländer Heerstraße 69). Interessierte können sich per Mail unter anmelden. Der Eintritt ist frei. Einlass ist ab 18.40 Uhr.

    Was steckt dahinter, dass manche Quallen im Wasser leuchten? Wie kommunizieren Windräder miteinander – und wie unterscheidet das Gehör die Klangfarben von Musikinstrumenten? Auf dem Bühnenprogramm stehen in diesem Jahr Beiträge aus dem Bereich der Naturwissenschaften. „Der Reiz eines Science Slams ist vor allem die Dynamik“, sagt Organisatorin Dr. Nina Gaßmann. „Die Reihenfolge der Vorträge wird gelost und keiner weiß vorab, wie der Abend ausgeht. Es ist wie eine Wundertüte, von der jede und jeder was Schönes mit nach Hause nimmt.“

    Slammende Forschende haben zehn Minuten Zeit, um dem Publikum in einem Kurzvortrag auf unterhaltsame Weise eigene Projekte vorzustellen. Ein Highlight: „Power-Point-Karaoke“. Dabei präsentieren zwei Professor*innen den Vortrag des jeweils anderen – ohne Vorbereitung oder das Thema zu kennen. Am Ende des Abends stimmen die Besucher*innen per Applaus darüber ab, welche Slam-Performance am überzeugendsten war. Wer gewinnt, erhält den Preis „Das Goldene Gehirn“, der mit 500 Euro dotiert ist, gestiftet von der Graduiertenakademie der Universität Oldenburg.

    Im Rahmen der Veranstaltung verleiht die Universitätsgesellschaft Oldenburg e.V. (UGO) zudem den Open-Science-Preis, der mit 1.000 Euro dotiert ist. Damit ehrt die UGO seit 2023 Projekte und Initiativen an der Universität Oldenburg, die sich in ihrer Arbeit aktiv für eine transparente und öffentlich zugängliche Kommunikation von Forschungsergebnissen einsetzen. Der Science Slam wird organisiert vom Forschungszentrum Neurosensorik, der Graduiertenakademie und den Graduiertenschulen für Gesellschafts- und Geisteswissenschaften (3GO) sowie für Naturwissenschaft, Medizin und Technik (OLTECH).

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    Das Publikum stimmt per Applaus darüber ab, welcher Slam besonders überzeugt. Foto: Universität Oldenburg/ Markus Hibbeler

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    Beim Science Slam haben die Forschenden zehn Minuten Zeit, um dem Publikum ihre Projekte auf möglichst unterhaltsame Weise vorzustellen. Hier zu sehen: Die Teilnehmenden 2025. Foto: Universität Oldenburg/ Robert Mitschke

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    Dr. Nina Gaßmann, Tel.: 0441/798-5475, E-Mail:

  • 047/26 18. Mai 2026 Veranstaltungsankündigung Vortrag zu Zionismus und israelischer Staatsgründung

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    18. Mai 2026   047/26    Veranstaltungsankündigung

    Vortrag zu Zionismus und israelischer Staatsgründung

    Oldenburg. Was bedeutet Zionismus heute und welche Rolle spielte er bei der Gründung des Staates Israel? Das ist das Thema einer Veranstaltung am Donnerstag, 28. Mai, 19.00 Uhr, im Gemeindehaus der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg (Leo-Trepp-Str. 15). Der Referent, Prof. Dr. Johannes Becke von der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg, beleuchtet in seinem Vortrag mit dem Titel „Zionismus und israelische Staatsgründung“ den aktuellen Diskurs und den historischen Kontext. Die Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe „Das Judentum: Zivilisation ohne Grenzen“ der Arbeitsstelle Interkulturelle Jüdische Studien an der Universität Oldenburg und des Leo-Trepp-Lehrhauses der Jüdischen Gemeinde zu Oldenburg. Interessierte werden gebeten, sich bis Mittwoch, 27. Mai, unter mit Namen und Adresse anzumelden und zur Teilnahme ihren Ausweis mitzubringen.

    Die Vortragsreihe „Das Judentum: Zivilisation ohne Grenzen“ widmet sich in diesem und im kommenden Jahr zahlreichen Aspekten der jüdischen Zivilisation, die über Epochen-, Länder- und Kulturgrenzen hinwegreichen. Das vollständige Programm für 2026/27 ist auf der Homepage der Interkulturellen Jüdischen Studien und des Leo-Trepp-Lehrhauses zu finden:

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    Prof. Dr. Andrea Strübind, E-Mail: ; Dr. Carina Branković, E-Mail:

  • 045/26 5. Mai 2026 Veranstaltungsankündigung Lesung und Film zum Thema Deserteure

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    5. Mai 2026   045/26    Veranstaltungsankündigung

    Lesung und Film zum Thema Deserteure

    Oldenburg. Ist Desertieren ein mutiger Akt des Widerstandes oder ein Verrat an der Gemeinschaft? Diesen Konflikt beleuchten zwei Veranstaltungen im Mai, die die Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften der Universität Oldenburg ausrichtet. Am Montag, 11. Mai, spannt der Autor Rolf Cantzen in einer Lesung einen weiten historischen Bogen vom römischen Reich über die NS-Zeit bis zum Ukraine-Krieg. Die Veranstaltung im Bibliothekssaal der Universität (Uhlhornsweg 49 – 55) ist kostenfrei und beginnt um 19.00 Uhr. Cantzen liest aus seinem Buch „Deserteure: Die Geschichte von Gewissen, Widerstand und Flucht“, welches im vergangenen Jahr erschienen ist und sich den Entscheidungen hinter einer Desertion sowie den Reaktionen der Obrigkeit widmet. Die Veranstaltung wird gemeinsam mit dem Antimilitaristischen Bündnis Oldenburg, der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, dem Ökumenischen Zentrum und der ökumenischen Friedensbewegung Pax Christi durchgeführt.

    Am Montag, 18. Mai, ebenfalls um 19.00 Uhr, zeigt die Kooperationsstelle den 2025 erschienenen Dokumentarfilm „Die Strafdivision 999“. Der Film wird im griechischen Original mit deutschen Untertiteln im Bibliothekssaal der Universität gezeigt. Er erzählt die Geschichte deutscher Soldaten in einer Strafeinheit der Wehrmacht, die in Griechenland desertierten und auf Seiten des griechischen Widerstands kämpften. Im Anschluss an die Filmvorführung findet ein Gespräch mit dem Historiker Dr. Gregor Kritidis von der Rosa-Luxemburg-Stiftung statt. Die Veranstaltung wird vom Antimilitaristischen Bündnis Oldenburg und der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften gemeinsam mit Bildung und Solidarität – Stiftung der GEW Oldenburg-Stadt und der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen durchgeführt.

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    Dr. Uwe Kröcher, E-Mail:

  • 042/26 30. April 2026 Veranstaltungsankündigung Musikalische Reise nach Rumänien: Dialogkonzerte im Mai und Juni Vielfältiges Begleitprogramm – Werke von Frauen stehen im Mittelpunkt

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    30. April 2026   042/26    Veranstaltungsankündigung

    Musikalische Reise nach Rumänien: Dialogkonzerte im Mai und Juni

    Vielfältiges Begleitprogramm – Werke von Frauen stehen im Mittelpunkt

    Oldenburg. Einen vielfältigen Einblick in das „Musikland Rumänien“ geben die nächsten „Dialogkonzerte an der Universität Oldenburg“ im Mai und Juni. Unter dem Titel „Hören im Kontext – Komponistinnen aus Rumänien“ stehen insbesondere Werke von Frauen aus dem 19., 20. und 21. Jahrhundert im Mittelpunkt.

    „Musik aus Rumänien führt in unserem Konzertleben ein Nischendasein. Das ist schade, weil die Musik dort einen ganz eigenen Weg gefunden hat: Die Einflüsse orthodoxer Klänge und mündlich überlieferter traditioneller Musik machen das Schaffen gerade von Komponistinnen der vergangenen 150 Jahre besonders spannend“, sagt Organisatorin Prof. Dr. Kadja Grönke vom Institut für Musik an der Universität Oldenburg.

    Vier Konzerte und mehrere informative Begleitveranstaltungen bieten Interessierten die Möglichkeit, niedrigschwellig und kompakt Hintergrundinformationen zum Musikland Rumänien zu erhalten. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei; Vorkenntnisse werden nicht erwartet.

    Die Konzerte starten am Mittwoch, 13. Mai, ab 20.00 Uhr im Großen Saal des Kulturzentrums PFL (Peterstraße 3) mit Werken für Violine und Klavier von Komponist*innen wie Béla Bartók und Violeta Dinescu, verbunden mit rumänischsprachiger Lyrik. Schon um 18.00 Uhr hält Kadja Grönke einen Einführungsvortrag zum „Musikland Rumänien“. Die Gastronomie „Café Ludwig No. 3“ im PFL hat geöffnet von 17 bis 20 Uhr.

    Die weiteren Konzerte:

    12. Juni: Ein Liederabend unter dem Motto „Dona nobis pacem“ (Gib uns Frieden), besetzt durch Sopran, Alt, Cello und Klavier. Los geht es um 19.30 Uhr im Großen Saal (PFL).

    13. Juni: Oldenburger Schülerinnen und Schüler präsentieren um 19.30 Uhr in der Aula des Alten Gymnasiums Oldenburg (Theaterwall 11) Kammermusik und Improvisationen der in Oldenburg lebenden rumänischen Komponistin Violeta Dinescu. Beim Wettbewerb „Jugend Musiziert“ wurde diese Darbietung 2026 im Regional- und Landeswettbewerb mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

    14. Juni: Gesang, Klaviermusik und Bild-Projektionen der rumänischen Komponistin Hélène de la Forêt. Ihr Zyklus „De nos oiseaux“ (Von unseren Vögeln) basiert auf der gleichnamigen Lyriksammlung des rumänischen Schriftstellers Tristan Tzara. Beginn ist um 17.00 Uhr im Großen Saal, PFL.  

    Ein begleitendes Programm für die interessierte Öffentlichkeit bietet zudem einen vertieften Austausch über ausgewählte Komponist*innen aus Rumänien an. Die Termine:

    11. Mai: Komponieren in Rumänien. Einführung und Überblick zum Gesamtprojekt „Hören im Kontext“. Beginn: 18.15 Uhr, im Seminarraum 6 des Kulturzentrums PFL (Peterstraße 3).

    12. Mai/ 8.,9.,10. Juni: Öffentliche Hör- und Gesprächsrunden zu George Enescu, Myriam Marbe, Violeta Dinescu und Adriana Hölszki. Jeweils um 18.15 Uhr im PFL-Seminarraum.

    13. Mai: Historisch orientierter Vortrag zum Musikland Rumänien. Los geht es um 18.00 Uhr im PFL-Vortragssaal.

    13. Juni: Workshop zur Musik Violeta Dinescus mit anschließendem gemeinsamem Improvisieren und Musizieren (auch ohne Instrumentalkenntnisse möglich) – von 11.00 bis 13.00 und 14.00 bis 17.00 Uhr in der Aula des Alten Gymnasiums Oldenburg (Theaterwall 11). Anmeldung über .

    14. Juni: Podiumsdiskussion und öffentliches Abschlussgespräch zum Gesamtpaket „Hören im Kontext – Komponistinnen aus Rumänien“, gemeinsam mit Interpretinnen und Komponistinnen aus Rumänien. Im Anschluss an das Konzert, gegen 18.30 Uhr, PFL, Großer Saal.

    Das Rumänien-Projekt der „Dialogkonzerte an der Universität Oldenburg“ wird gefördert vom Kulturbüro der Stadt Oldenburg, der Dr. Hildegard Schnetkamp Stiftung Oldenburg, der Landessparkasse zu Oldenburg und der Oldenburger Volksbank.

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    Prof. Dr. Kadja Grönke, E-Mail:

  • 041/26 29. April 2026 Veranstaltungsankündigung Online-Diskussion über Alternativen zum Auto Veranstaltung zum Buch „Ein VW-Arbeiter, eine Mobilitätsexpertin und ein Aktivist im Gespräch“

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    29. April 2026   041/26    Veranstaltungsankündigung

    Online-Diskussion über Alternativen zum Auto

    Veranstaltung zum Buch „Ein VW-Arbeiter, eine Mobilitätsexpertin und ein Aktivist im Gespräch“

    Oldenburg. Während manche Menschen eine Abkehr von motorisierten Fahrzeugen für unumgänglich halten, um die Welt ökologischer und sozialer zu machen, ist ein Leben ohne Autos für andere kaum vorstellbar – die Abhängigkeiten erscheinen zu groß. Eine Online-Diskussion, bei der diese unterschiedlichen Perspektiven aufeinandertreffen, findet am Dienstag, 12. Mai, um 18.00 Uhr statt. Die Veranstaltung der Kooperationsstelle Hochschule-Gewerkschaften der Universität Oldenburg trägt den Titel „Welt ohne Autos – ein VW-Arbeiter, ein Aktivist und eine Mobilitätsexpertin im Gespräch“. Die Teilnahme ist kostenfrei. Interessierte können sich bis Sonntag, 10. Mai, online unter uol.de/kooperationsstelle/anmeldung-welt-ohne-auto anmelden.

    An dem Gespräch nehmen Thorsten Donnermeier, langjähriger Mitarbeiter bei VW und Mitglied der IG Metall, Tobi Rosswog, Aktivist und Mitinitiator verschiedener sozialer Bewegungen, und Katja Diehl, Mobilitätsexpertin und Bestseller-Autorin, teil. Moderiert wird das Gespräch von Kikan Nelle. Die Veranstaltung basiert auf dem im Dezember erschienenen Buch „Nehmen wir das Leben wieder selbst in die Hand“ von Diehl, Donnermeier und Rosswog.

    Die Veranstaltung wird vom Netzwerk der Kooperationsstellen Hochschulen und Gewerkschaften in Niedersachsen und Bremen durchgeführt.

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    Dr. Uwe Kröcher, E-Mail:

Verschiedene

  • 053/26 29. Mai 2026 Studium und Lehre / Veranstaltungsankündigung Die Universität Oldenburg stellt sich vor Hochschulinformationstag für Studieninteressierte am 19. Juni
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    29. Mai 2026   053/26    Studium und Lehre / Veranstaltungsankündigung

    Die Universität Oldenburg stellt sich vor

    Hochschulinformationstag für Studieninteressierte am 19. Juni

    Oldenburg. Was kann ich an der Universität Oldenburg studieren? Wie bewerbe ich mich? Und wo kann ich wohnen? Antworten auf diese und weitere Fragen erhalten Studieninteressierte mit und ohne Abitur beim Hochschulinformationstag am Freitag, 19. Juni, von 9.00 bis 14.30 Uhr.

    Besucher*innen können an beiden Standorten der Universität Oldenburg – auf dem Campus Haarentor und dem Campus Wechloy – verschiedene Veranstaltungen besuchen und sich auf der InfoBörse mit zahlreichen Ständen im Hörsaalzentrum (Gebäude A14, Uhlhornsweg 86) einen Überblick verschaffen. Lehrende stellen über 40 Bachelor- und Staatsexamensstudiengänge vor. Campus- und Bibliotheksführungen geben einen ersten Vorgeschmack auf das Universitätsleben. In Talkrunden mit Studierenden erhalten Studieninteressierte aus erster Hand Einblicke in die Studienbedingungen und das studentische Leben. Verschiedene Einrichtungen der Universität und das Studierendenwerk Oldenburg bieten Vorträge zu Themen wie Lehramts- und Auslandsstudium, Zulassungsvoraussetzungen, Studienfinanzierung, Freiwilliges Wissenschaftliches Jahr, Wohnmöglichkeiten an.

    Organisiert wird der Hochschulinformationstag von der Zentralen Studien- und Karriereberatung der Universität. Diese steht auch über die Veranstaltung hinaus über die InfoLine Studium (Telefon: 0441/798-2728, E-Mail: ) als erste Anlaufstelle für Fragen zur Studienorientierung und Studienwahl bereit. Eine Anmeldung zum Hochschulinformationstag ist nicht erforderlich. Das Programm und weitere Informationen gibt es unter:

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    Beim Hochschulinformationstag können Studieninteressierte einen Eindruck vom Universitätsleben gewinnen.

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    Lena Beyer, Tel.: 0441/798-5008, E-Mail:

  • 051/26 29. Mai 2026 Forschung Elektrosmog stört die Orientierung von Mückenfledermäusen Studie in Science: Schwache elektromagnetische Felder zeigen unerwartet langanhaltende Wirkung auf das Wanderverhalten
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    29. Mai 2026   051/26    Forschung

    Elektrosmog stört die Orientierung von Mückenfledermäusen

    Studie in Science: Schwache elektromagnetische Felder zeigen unerwartet langanhaltende Wirkung auf das Wanderverhalten

    Oldenburg. Welche Effekte die vom Menschen verursachte elektromagnetische Strahlung auf wildlebende Tiere hat, ist kaum bekannt. In einer in der Zeitschrift Science veröffentlichten Studie berichtet ein internationales Team um den Biologen Dr. Oliver Lindecke von der Universität Oldenburg, dass schwache Breitbandstrahlung im Bereich von Langwellen bis Ultrakurzwellen die Orientierung von Mückenfledermäusen durcheinanderbringt. „Unsere Ergebnisse legen nahe, dass elektromagnetisches Rauschen möglicherweise größere Auswirkungen auf das Verhalten von Tieren hat als bislang angenommen“, erklärt Lindecke.

    Dass schwacher Elektrosmog, wie er von Haushaltsgeräten oder Radioantennen verursacht wird, den Magnetkompass von Zugvögeln stören kann, ist seit 2014 bekannt. Wie elektromagnetisches Rauschen das Navigationsverhalten anderer Tiere, insbesondere von Säugetieren, beeinflusst, war bislang jedoch wenig erforscht.

    Zu den Tieren, die das Erdmagnetfeld auf ihren Wanderungen  zur Orientierung nutzen, zählen auch Mückenfledermäuse (Pipistrellus pygmaeus). Das hatte Lindecke 2023 zusammen mit Kollegen von der Bangor University (Großbritannien) und der Universität Lettlands herausgefunden. Nun untersuchte ein Team aus Deutschland, Großbritannien und Lettland, wie die Tiere auf schwache, breitbandige elektromagnetische Störfelder im Frequenzbereich von 10 Kilohertz bis 300 Megahertz reagieren.

    Frühere Studien des Teams hatten gezeigt, dass die wenige Gramm schweren Mückenfledermäuse ihren Magnetkompass nach Möglichkeit bei Sonnenuntergang neu justieren: Sie nutzen den Punkt, an dem die Sonne untergeht, um ihre Flugroute auch später in der Nacht bestimmen zu können. In der aktuellen Studie, die sich über vier Herbst-Zugzeiten von 2021 bis 2024 erstreckte, setzte das Team zunächst 34 Tiere für 30 Minuten schwachem Elektrosmog aus, während diese den Sonnenuntergang beobachteten. Einige Stunden später ließen die Forschenden die Fledermäuse bei Nacht einzeln in einem Feldlabor frei und bestimmten dabei ihre Abflugrichtung. Aus dieser können sie auf die Zugrichtung schließen, da die Tiere die bevorzugte Richtung schon beim Abheben wählen. Die Untersuchungen fanden an der lettischen Ostseeküste statt, einem wichtigen Zuggebiet der Tiere.

    Das Team nahm zunächst an, dass elektromagnetisches Rauschen bei Sonnenuntergang verhindern würde, dass die Tiere ihr Kompasssystem neu kalibrieren können. Tatsächlich wählten die Fledermäuse, die dem Rauschen ausgesetzt waren, ihre Abflugrichtung später rein zufällig. Die Tiere aus einer ungestörten Kontrollgruppe flogen hingegen in eine bevorzugte Richtung ab.

    In weiteren Versuchen setzten die Forschenden 28 Fledermäuse einem elektromagnetischen Rauschen erst nach Sonnenuntergang aus. Tatsächlich funktionierte die Orientierung später ebenfalls nicht. Diese Wirkung hielt über mehrere Stunden an, obwohl die Tiere dem Störfeld nur für kurze Zeit und nach ihrer Kompasskalibrierung ausgesetzt waren.

    „Dieser Effekt hat uns sehr überrascht“, sagt Lindecke. „Untersuchungen an Zugvögeln deuten darauf hin, dass deren Magnetsinn sofort wieder funktioniert, wenn kein elektromagnetisches Rauschen mehr vorhanden ist. Wir hatten erwartet, dass der Fledermauskompass kalibriert und von dem Rauschen unbeeinflusst bleiben würde.“

    Das Team schließt aus den Feldversuchen, dass Elektrosmog sich möglicherweise auf komplexere Art auf das Verhalten von Tieren auswirkt als bislang gedacht. Bisher nahm man an, dass elektromagnetische Störfelder, wie sie etwa für Städte typisch sind, wandernde Tiere höchstens unmittelbar beeinträchtigen könnten. Das heißt nur dann, wenn Tiere ihnen während des Zuges nahekommen. „Unsere Ergebnisse weisen jedoch darauf hin, dass selbst eine kurze Exposition gravierende Auswirkungen haben kann, die länger anhalten als das elektromagnetische Rauschen selbst“, sagt Richard Holland, Professor für Tierverhalten an der Bangor University.

    Nach Ansicht der Forschenden zeige der Versuch zudem, dass das Orientierungssystem der Fledermäuse, möglicherweise ihr Magnetsinn, anders auf elektromagnetisches Rauschen reagiert als das der Vögel. Dies könnte ein weiterer Hinweis darauf sein, dass der Magnetsinn bei Säugetieren auf andere Weise funktioniert, als man es bislang von einigen Zugvogelarten kennt. Ein nachwirkender Effekt wäre nach den gängigen Modellen, mit denen Forschende den lichtabhängigen Magnetkompass der Vögel beschreiben, nicht zu erwarten, denn diese beruhen auf sehr kurzlebigen quantenphysikalischen Prozessen. 

    Lindecke betont, dass sich anhand der Experimente noch nicht abschließend beurteilen lässt, ob zusätzliche natürliche Orientierungsmöglichkeiten in der Umwelt die beobachteten Effekte im freien Flug abmildern würden. Die Forschenden befürchten jedoch, dass zunehmende Urbanisierung und steigende weltweite Verbreitung drahtloser Technik die elektromagnetische Belastung erhöhen und damit das Zugverhalten von Wildtieren künftig zusätzlich beeinflussen könnten. „Die geltenden Grenzwerte sollen uns Menschen schützen, berücksichtigen aber nicht die Tierwelt“, sagt Lindecke. „Unsere Ergebnisse zeigen, dass Wildtiere schon weit unterhalb dieser Schwellen beeinträchtigt werden können.“

    Die Studie wurde teilweise durch den Sonderforschungsbereich (SFB) „Magnetrezeption und Navigation in Vertebraten“ der Universität Oldenburg finanziert, den die Deutsche Forschungsgemeinschaft seit 2018 fördert. Lindecke ist dem SFB seit 2021 als Fellow angeschlossen und leitet seit 2023 ein Teilprojekt, das sich auf wandernde Fledermäuse konzentriert.

    Originalveröffentlichung: Oliver Lindecke et al.: „Disruptive effects of brief radiofrequency noise exposure on migratory bat navigation”, Science 28. Mai 2026, doi: 10.1126/science.adq4418

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    Die Mückenfledermaus (Pipistrellus pygmaeus) wiegt nur so viel wie eine 20-Cent-Münze, legt auf Wanderungen aber weite Strecken zurück. Foto: Christian Giese

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    Dr. Oliver Lindecke, Tel.: 0441/798-3806, E-Mail:

  • 050/26 28. Mai 2026 Forschung / Hochschulpolitik Berufsbegleitend studieren und weiterbilden an der Uni Oldenburg Online-Infoveranstaltungen und Bewerbungsstart im Juni

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    28. Mai 2026   050/26    Forschung / Hochschulpolitik

    Berufsbegleitend studieren und weiterbilden an der Uni Oldenburg

    Online-Infoveranstaltungen und Bewerbungsstart im Juni

    Oldenburg. Neben dem Job studieren oder sich ein Semester lang weiterbilden – das ermöglichen die berufsbegleitenden Studiengänge der Universität Oldenburg. Wer sich online über die Bildungsangebote informieren möchte, kann sich ab sofort für die Infoveranstaltungen zwischen dem 2. und 11. Juni anmelden. Bewerbungsstart für das kommende Wintersemester ist im Juni.

    Zum Master-Abschluss führen die Studiengänge Bildungs- und Wissenschaftsmanagement, Innovationsmanagement und Entrepreneurship, Risikomanagement und Finanzanalyse sowie Informationsrecht. In Betriebswirtschaftslehre lässt sich berufsbegleitend ein Bachelor-Abschluss erwerben. Am C3L – Center für lebenslanges Lernen der Universität wird praxisnah und überwiegend online gelernt. Auf dem digitalen Campus lässt sich das Lernen flexibel mit Arbeit, Freizeit und Familie vereinbaren.

    Die rund 50 Module der Studiengänge, die im Wintersemester angeboten werden, lassen sich auch als Weiterbildung belegen, ohne eingeschrieben zu sein. Bei einem späteren Einstieg ins Studium werden die Weiterbildungszertifikate voll angerechnet. Ebenfalls anrechenbar sind durch Berufspraxis erworbene Kompetenzen und fachliche Qualifikationen. Das bietet die Möglichkeit, das Studium zu verkürzen.

    Weblinks

    Kontakt

    Christina Meyer-Truelsen, Tel.: 0441/798-3111, E-Mail:

  • 048/26 18. Mai 2026 Studium und Lehre Neben der Schule an die Uni: Jetzt für Frühstudium an der Universität Oldenburg bewerben

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    18. Mai 2026   048/26    Studium und Lehre

    Neben der Schule an die Uni: Jetzt für Frühstudium an der Universität Oldenburg bewerben

    Oldenburg. Vorlesungen besuchen, Prüfungen ablegen und ein Studienfach auf akademischem Niveau kennenlernen – diese Gelegenheit bietet die Universität Oldenburg hochmotivierten und leistungsstarken Schüler*innen im Rahmen eines Frühstudiums. Aber nicht nur das: Teilnehmende erlernen eigenverantwortliches Arbeiten und können die eigenen Fähigkeiten erkunden. Sie erhalten die Möglichkeit, sich an der Uni zu orientieren, mit Gleichgesinnten auszutauschen und ihre beruflichen Vorstellungen zu schärfen. Interessierte können sich bis zum 15. Juli für das Wintersemester 2026/2027 bewerben. Der Start des Frühstudiums ist im Oktober.

    Eine Teilnahme am Frühstudium ist nur auf Vorschlag der jeweiligen Schulleitung möglich. Zur Auswahl stehen die Fächer Biologie, Chemie, Mathematik, Physik, Anglistik, Betriebswirtschaftslehre mit juristischem Schwerpunkt, Evangelische Theologie und Religionspädagogik, Geschichte, Sozialwissenschaften, Pädagogik, Sport, Informatik oder Wirtschaftsinformatik. Die Frühstudierenden besuchen über ein oder mehrere Semester reguläre Lehrveranstaltungen, in denen sie auf Wunsch auch Prüfungen ablegen können. Diese Studienleistungen können für ein späteres Studium an der Universität Oldenburg anerkannt werden.

    Voraussetzung für ein Frühstudium sind gute Schulnoten, eine hohe Lernmotivation oder auch die erfolgreiche Teilnahme an Wettbewerben. Lehrende der Hochschule prüfen in Auswahlgesprächen, ob die Jugendlichen komplexe fachliche Fragestellungen erfassen und ob sie Motivation und Ernsthaftigkeit für ein Frühstudium mitbringen. Die Zentrale Studien- und Karriereberatung der Universität unterstützt Schüler*innen bei der fachlichen Orientierung.

    Bewerben können sich Interessierte bis zum 15. Juli per E-Mail mit eingescannten Unterlagen an (Betreff: Frühstudium) oder per Post an: Zentrale Studien- und Karriereberatung, Miriam Savoca, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, 26111 Oldenburg.

    Weblinks

    Kontakt

    Miriam Savoca, E-Mail:

  • 046/26 13. Mai 2026 Forschung / Hochschulpolitik Lehramt studieren? Uni lädt am 4. Juni zu Schnuppertag ein Einblick in Lehramtsstudium für alle Schulformen und Veranstaltungen in 25 Fächern – Anmeldung bis 1. Juni
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    13. Mai 2026   046/26    Forschung / Hochschulpolitik

    Lehramt studieren? Uni lädt am 4. Juni zu Schnuppertag ein

    Einblick in Lehramtsstudium für alle Schulformen und Veranstaltungen in 25 Fächern – Anmeldung bis 1. Juni

    Oldenburg. Wer sich für ein Lehramtsstudium interessiert, kann am Donnerstag, 4. Juni, einen Tag lang die vielfältigen Möglichkeiten an der Universität Oldenburg kennenlernen und von 9.00 bis 17.00 Uhr ins Campus-Leben eintauchen. Den Schnuppertag strukturieren eine morgendliche Campusführung am Standort Haarentor, ein mittäglicher Kurzvortrag zum Lehramtsstudium mit anschließendem gemeinsamem Mittagessen in der Uni-Mensa und als Schlusspunkt eine Talkrunde mit Lehramtsstudierenden, die aus ihrem Studienalltag berichten. Dazwischen haben Teilnehmende sowohl vormittags als auch nachmittags jeweils die Möglichkeit, ein Uni-Seminar oder eine Vorlesung nach Wahl aus 25 Fächern von A wie Anglistik/Englisch bis W wie Wirtschaft zu besuchen. Interessierte können sich bis Montag, 1. Juni, online anmelden unter l.uol.de/schnuppertag-lehramt.

    Zudem stellen die Oldenburger Lehr-Lern-Räume „ChemOL“, „physiXS“ und „Grüne Schule“ die Studienfächer Chemie, Physik und Biologie näher vor und zeigen, wie Lehramtsstudierende an diesen Orten früh mit Schüler*innen in Kontakt kommen. Daneben verfügt die Universität in acht weiteren Fächern über Lehr-Lern-Räume, die zum Praxisbezug des Studiums und zur Reflektion über das Lernen und Unterrichten beitragen. 

    Den ersten Schnuppertag Lehramt organisiert die Zentrale Studien- und Karriereberatung (ZSKB) in Kooperation mit dem Zentrum für Lehrkräftebildung – Didaktisches Zentrum (DiZ) der Universität. Die Teilnehmenden lernen den Campus Haarentor kennen sowie die Geschäftsstelle des Didaktischen Zentrums. Sowohl bei der Campusführung als auch beim Mittagessen mit Ansprechpersonen aus dem Kreis von DiZ und ZSKB sowie bei der abschließenden Talkrunde mit Studierenden ist Raum für individuelle Fragen.

    Oldenburg ist die einzige Universität in Niedersachsen, die – forschungsbasiert, praxisnah und international vernetzt – in insgesamt 28 Fächern für das Lehramt an sämtlichen Schulformen ausbildet. Gut 41 Prozent der Oldenburger Studierenden streben das Lehramt an, und von den Masterabschlüssen entfallen sogar fast 51 Prozent auf den „Master of Education“. Schon bei Uni-Gründung 1973 blickte die Oldenburger Lehrkräftebildung auf eine 180-jährige Tradition zurück, zuletzt an der Pädagogischen Hochschule, die in der Universität aufging und von der einige modernisierte Gebäude noch heute auf dem Campus im Stadtteil Haarentor zu finden sind.

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    In den Oldenburger Lehr-Lern-Räumen (OLELA) kommen künftige Lehrkräfte schon früh im Studium in Kontakt mit Schüler*innen - wie in der „Ethik-Werkstatt" (hier bei einem Tag der offenen Tür der OLELA 2023). Foto: Universität Oldenburg / Daniel Schmidt

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    Das Schülerinnenlabor ChemOL (hier Experimente am Entdeckerinnentag auf dem Campus Wechloy 2024) zählt zu den drei Lehr-Lern-Räumen, die sich unter anderem beim ersten Schnuppertag Lehramt beteiligen und Studieninteressierten praktische Einblicke in ein Studium an der Universität Oldenburg bieten. Foto: Universität Oldenburg / Matthias Knust

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    Miriam Savoca, ZSKB, ; Dr. Verena Niesel, DiZ,

  • 044/26 4. Mai 2026 Forschung KI für mehr Verkehrssicherheit Prototypisches Sensorsystem zur Detektion von Radfahrenden – Projekt BikeDetect präsentiert Ergebnisse
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    4. Mai 2026   044/26    Forschung

    KI für mehr Verkehrssicherheit

    Prototypisches Sensorsystem zur Detektion von Radfahrenden – Projekt BikeDetect präsentiert Ergebnisse

    Oldenburg. Ein intelligentes Assistenzsystem für Autos und Lastwagen, das Radfahrende erkennt, den Abstand zu ihnen misst und bei Gefahr aktiv ein Warnsignal abgibt, könnte den Fahrradverkehr in Zukunft sicherer machen. Den Grundstein dafür hat das Forschungsprojekt BikeDetect an der Universität Oldenburg unter Leitung des Wirtschaftsinformatikers Prof. Dr. Jorge Marx Gómez gelegt. In den vergangenen 18 Monaten hat das Team in einer Machbarkeitsstudie den Prototypen eines solchen Systems entwickelt und im Stadtverkehr in Osnabrück erfolgreich getestet. Beteiligt waren die iotec GmbH aus Osnabrück und die Stadt Osnabrück als assoziierter Praxispartner. Jetzt legten die Forschenden die Ergebnisse vor.

    Hauptziel des Projektes war es, ein prototypisches Sensorsystem zu entwickeln, dass Radfahrende im Straßenverkehr zuverlässig erkennen kann – auch mit kostengünstigen und nicht-kamerabasierten Sensoren. Das Team testete für die Abstandsmessung Ultraschall-, Radar- und optische Verfahren. Zum Erkennen von Personen auf einem Fahrrad setzten sie Lidar-Systeme, 3D-Kameras und Wärmemessungen ein. Auf Basis der Daten entwickelte das Team mehrere KI-Modelle, um die Radfahrerinnen und Radfahrer in der Nähe eines Fahrzeugs zu identifizieren. „Wir konnten zeigen, dass ein derartiges Assistenzsystem grundsätzlich funktioniert, auch wenn wir in dieser Machbarkeitsstudie nur begrenzte Datenmengen erheben konnten“, erklärt der Projektleiter Johannes Schering von der Universität Oldenburg.

    Das Projektteam führte zunächst Tests im Labor und auf einem Parkplatz durch, um einen passenden Versuchsaufbau zu entwickeln. Im Oktober fand ein zweitägiger Feldtest im realen Straßenverkehr in Osnabrück statt, bei dem auch Daten zum Training der KI-Systeme erhoben wurden. Dafür montierte das Team einen Metallarm mit den ausgewählten Sensoren an der Beifahrerseite eines Autos. Mit diesem Testfahrzeug fuhr das Team mehrfach einen 22 Kilometer langen Kurs im Osnabrücker Stadtgebiet ab, der in enger Abstimmung mit der Stadt Osnabrück konzipiert worden war. Auf der Strecke liegen unterschiedliche Arten von Radwegen, etwa Schutzstreifen auf der Fahrbahn, Radfahrspuren und Fahrradstraßen. Außerdem sind Verkehrsstärken und der Anteil des Radverkehrs auf den verschiedenen Streckenabschnitten sehr unterschiedlich.

    Die Projektergebnisse zeigten, dass KI-Modelle auf Basis von Videodaten Radfahrende im Straßenverkehr recht zuverlässig erkennen können. „Fehleranfällig waren die Systeme vor allem, wenn die Radfahrenden in einer Gruppe fuhren oder von Bäumen verdeckt waren, oder wenn die Abstände zwischen Auto und Fahrrad sehr groß oder sehr gering waren“, berichtet Schering.  Die Forschenden wiesen zudem nach, dass sich die Zuverlässigkeit der KI-Modelle durch ein Training mit zusätzlichen Daten etwa von Wärmesensoren weiter erhöhen lässt. Unter den Sensoren zur Abstandsmessung wiesen aus Sicht des Teams ein 360-Grad-Lidar-System, das die Umgebung mit Laserstrahlen scannt, sowie ein Radarsensor das größte Potenzial auf. Die Daten des Ultraschallsensors waren hingegen nicht verwertbar.

    Das Team stellte zudem fest, dass die Zuverlässigkeit des Systems von den Umweltbedingungen abhing, etwa vom Wetter oder von der Helligkeit. Zudem beeinflusste die Frage, ob das Testauto fuhr oder etwa an einer Ampel stand, die Qualität des Ergebnisses. „In einem späteren Assistenzsystem sollten unterschiedliche KI-Modelle eingesetzt werden, die an verschiedene Umweltbedingungen oder Verkehrssituationen angepasst sind“, betont Schering.

    Für die Stadt Osnabrück lieferten die Daten erste Hinweise auf mögliche neuralgische Punkte, an denen es zu besonders vielen Überholvorgängen zwischen Autos und Fahrrädern kommt oder an denen die vorgeschriebenen Abstände aufgrund der Verkehrsführung nur knapp eingehalten werden können. Für Magdalena Knappik, Sachgebietsleitung Stadt- und Regionalentwicklung, hat sich das Engagement bewährt: „Grundlagenforschung wie BikeDetect braucht reale Bedingungen – und wir konnten sie liefern.“ Projekte wie dieses zeigten, welches Potenzial datengestützte Ansätze für Städte hätten – sowohl für die Verkehrssicherheit als auch für eine breitere Datenbasis im Bereich Smart City. Die Ergebnisse böten nun Ansätze für weitere Forschung und Entwicklung.

    BikeDetect wurde vom Bundesministerium für Verkehr (BMV) in der Innovationsinitiative mFUND gefördert. Das Programm besteht seit 2016 und fördert Forschungs- und Entwicklungsprojekte rund um datenbasierte digitale Innovationen für die Mobilität der Zukunft. Die Projektförderung wird ergänzt durch eine aktive fachliche Vernetzung zwischen Akteuren aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Forschung und die Bereitstellung offener Daten.

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    Im Projekt BikeDetect führte das Team mit einem prototypischen Sensorsystem Feldtests in Osnabrück durch. Foto: BikeDetect / Johannes Schering

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    Kontakt

    Prof. Dr. Jorge Marx Gómez, Tel.: 0441/798-4470, E-Mail:

    Pressekontakt Stadt Osnabrück: Constantin Binder, Tel.: 0541/323-4556, E-Mail:

  • 043/26 30. April 2026 Forschung Gemeinsam forschen zur Demokratie Forschende aus den Niederlanden, Italien und Argentinien an der Universität Oldenburg zu Gast

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    30. April 2026   043/26    Forschung

    Gemeinsam forschen zur Demokratie

    Forschende aus den Niederlanden, Italien und Argentinien an der Universität Oldenburg zu Gast

    Oldenburg. Das Thema Demokratie beschäftigt drei herausragende internationale Forschende, die in den kommenden Monaten an der Universität Oldenburg zu Gast sind. Gemeinsam mit Oldenburger Forschenden aus der Germanistik, Philosophie und den Sozialwissenschaften gehen sie bis Ende September unterschiedlichen Fragen nach. In ihren Vorhaben geht es etwa darum, wie sich Grenzkontrollen auf die deutsch-niederländischen Beziehungen auswirken, welche Rolle Kunst und Kultur in demokratischen Gesellschaften spielt, und wie kulturelle Codes in Deutschland und den USA unter Druck geraten. Als sogenannte Hannah Arendt Fellows erhalten die Forschenden Stipendien aus einem neu eingerichteten niedersächsischen Programm für die Geistes- und Sozialwissenschaften.

    „Die Hannah Arendt Fellows und ihre Gastgeberinnen und Gastgeber widmen sich dem Thema Demokratie auf ganz unterschiedliche Weise und tragen im Sinne des Selbstverständnisses unserer Universität dazu bei, Wissenschaft in gesellschaftlicher Verantwortung zu betreiben“, sagt Universitätspräsident Prof. Dr. Ralph Bruder. „Wir freuen uns, gleich drei von landesweit zehn Fellows bei uns zu begrüßen.“ Mit dem neuen Stipendienprogramm stärke das Land Niedersachsen den internationalen wissenschaftlichen Austausch. „Als Universität, die ein Hannah Arendt-Archiv beherbergt, sind wir stolz, diesen Austausch mitzugestalten.“

    Über die Fellows:

    Prof. Dr. Marije Michel, Hochschullehrerin für Zweitsprachenerwerb an der Universität Groningen, richtet ihren Blick auf die deutsch-niederländische Grenzregion. Gemeinsam mit ihrer Oldenburger Gastgeberin Prof. Dr. Juliana Goschler vom Institut für Germanistik untersucht sie in den kommenden Monaten, wie sich das Wiedereinführen von Grenzkontrollen zwischen Deutschland und den Niederlanden auf die Interessen und Haltung der Menschen zueinander auswirkt und was dies für die demokratischen Werte in Europa bedeutet. Dafür wollen die Forschenden unter anderem Menschen interviewen, die regelmäßig die Grenze zwischen der Region Groningen und Ostfriesland überqueren.

    Um die Rolle von Kunst und Kultur in demokratischen Gesellschaften geht es in dem Vorhaben von Dr. Mateo Belgrano, Philosoph an der Pontificia Universidad Católica, Argentinien. Gemeinsam mit Prof. Dr. Gesa Wellmann, Juniorprofessorin für Geschichte der Philosophie in Oldenburg, vergleicht Belgrano unter anderem die Positionen von der politischen Theoretikerin Hannah Arendt und der belgischen Politikwissenschaftlerin Chantal Mouffe mit Blick auf die Bedeutung von Kunst und Kultur für Demokratien. Zudem analysiert der Forscher die Rolle der Vorstellungskraft als Grundlage für das Verständnis von Kunst in einer Demokratie.

    Der Soziologe Dr. Jason Mast, ehemals Universität Trient, Italien, befasst sich mit der Zukunft der Demokratie. Mast und der Oldenburger Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Sebastian Schnettler gehen von der These aus, dass derzeit in den USA und in Deutschland kulturelle Annahmen über Demokratie auf den Kopf gestellt werden. Sie wollen in den kommenden Monaten untersuchen, wie groß die damit einhergehenden Herausforderungen in beiden Ländern sind. Dabei beschäftigen sich mit sogenannten kulturellen Codes, also unsichtbaren Regeln oder Werten, die das Handeln und Denken von gesellschaftlichen Gruppen in beiden Ländern prägen.  

    Über die Hannah Arendt Fellowships

    Die Hannah Arendt Fellowships werden von der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen koordiniert. Das Stipendienprogramm ermöglicht jährlich bis zu zehn herausragenden internationalen Forschenden aus den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften ein eigenes wissenschaftlichen Projekt während eines sechsmonatigen Aufenthalts an einer niedersächsischen Universität oder außeruniversitären Forschungseinrichtung durchzuführen. Die Fellows forschen jeweils im Tandem mit einer wissenschaftlichen Ansprechperson vor Ort und sind aktiv in das akademische Umfeld der aufnehmenden Institution eingebunden. Die Auswahl der Fellows erfolgte durch ein unabhängiges, international besetztes Expertengremium. Die Förderung erfolgt im Rahmen von zukunft.niedersachsen, einem gemeinsamen Programm des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung.

    Weblinks

    Kontakt

    Prof. Dr. Juliana Goschler, E-Mail:

    Prof. Dr. Gesa Wellmann, E-Mail:  

    Prof. Dr. Sebastian Schnettler, E-Mail:

  • 040/26 27. April 2026 Studium und Lehre Universität Oldenburg verabschiedet Absolventinnen und Absolventen der Human- und Gesellschaftswissenschaften
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    27. April 2026   040/26    Studium und Lehre

    Universität Oldenburg verabschiedet Absolventinnen und Absolventen der Human- und Gesellschaftswissenschaften

    Oldenburg. In einer Feierstunde hat die Fakultät IV – Human- und Gesellschaftswissenschaften der Universität Oldenburg 239 Absolventinnen und Absolventen verabschiedet. Insgesamt erlangten 197 Bachelor- und 31 Masterstudierende im vergangenen Studienjahr ihren Abschluss. Außerdem verlieh die Fakultät acht Promotionen sowie drei Habilitationen. Rund 98 Teilnehmer*innen nahmen ihre Urkunden persönlich entgegen. Auszeichnungen für ihre herausragenden Masterarbeiten erhielten Mareike Duin (Institut für Theologie und Religionswissenschaften), Hauke Weber (Institut für Geschichte), Janne Lenk (Institut für Philosophie) und Louisa Andräß (Institut für Sportwissenschaft).  

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    Die Absolventinnen und Absolventen der Fakultät IV – Human- und Gesellschaftswissenschaften.
    Foto: Universität Oldenburg / Markus Hibbeler

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    Kontakt

    Beate Clausing, Tel.: 0441/798-2954, E-Mail:

  • 039/26 27. April 2026 Forschung / Hochschulpolitik Wissenschaftsrat empfiehlt Neubau für Oldenburger Tiernavigationsforschung Weltweit einzigartiges Forschungsgebäude „NaviGate“
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    27. April 2026   039/26    Forschung / Hochschulpolitik

    Wissenschaftsrat empfiehlt Neubau für Oldenburger Tiernavigationsforschung

    Weltweit einzigartiges Forschungsgebäude „NaviGate“

    Oldenburg. In seiner aktuellen Empfehlung zur Förderung von Forschungsbauten an Hochschulen hat der Wissenschaftsrat (WR) den Neubau des Forschungsbaus „NaviGate“ an der Universität Oldenburg befürwortet. Der Antrag entstand unter Federführung des Oldenburger Biologen und Tiernavigations-Experten Prof. Dr. Henrik Mouritsen, Sprecher des Exzellenzclusters „NaviSense“ und des Sonderforschungsbereichs (SFB) „Magnetrezeption und Navigation in Vertebraten“. Der Wissenschaftsrat stufte das Vorhaben als „herausragend“ ein.

    „Mit dem Forschungsbau NaviGate heben wir die exzellente Forschung der Universität Oldenburg im Bereich Tiernavigation auf eine neue Stufe. Das geplante Gebäude bietet weltweit einzigartige Bedingungen, um sich aktuellen und zukünftigen Fragestellungen aus Tiernavigationsforschung, Sinnesbiologie und Neurosensorik zu widmen“, erklärte Universitätspräsident Prof. Dr. Ralph Bruder. Auch für den Naturschutz werde die Arbeit in dem Forschungsbau wichtige Erkenntnisse hervorbringen. Dabei gehe es beispielsweise um anthropogene und umweltbedingte Stressfaktoren, die die Navigation und Ökologie wandernder Tiere beeinflussen.

    Eine der eindrucksvollsten Verhaltensleistungen von Tieren wie Zugvögeln und Insekten ist es, über enorme Entfernungen hinweg ihr Ziel mit höchster Genauigkeit anzusteuern. Viele Aspekte dieser erstaunlichen Wanderungen sind bislang kaum verstanden. „In den vergangenen Jahren konnten wir zeigen, dass Tiere gleichzeitig verschiedene Sinnesreize nutzen, um präzise zu navigieren. Wie diese Hinweise kombiniert werden, blieb mangels geeigneter Forschungsinfrastruktur bislang ungeklärt. ‚NaviGate‘ wird Forschenden weltweit erstmals die Möglichkeit bieten, navigierenden Tieren eine genau kontrollierbare virtuelle Realität in allen sechs Sinnesdimensionen zu präsentieren“, betont Mouritsen.

    Der vom Wissenschaftsrat anerkannte Förderhöchstbetrag für Forschungsbau und Großgeräte liegt bei rund 99 Millionen Euro. Herzstück des Neubaus mit rund 2.800 Quadratmetern Nutzfläche ist eine Kuppel mit einem Durchmesser von 18 Metern, in der das Navigationsverhalten von beispielsweise Insekten, Vögeln, Fischen und Mikroorganismen unter naturgetreuen Bedingungen untersucht werden kann. Im Inneren dieses „Nichtmagnetischen Multisensorischen Virtual Reality-Dome“ (NMVR-Dome) wird es möglich sein, verschiedene Magnetfelder zu generieren oder Störungen wie Elektrosmog und Lichtverschmutzung zu simulieren. Der Raum wird mit laserbasierten Projektoren ausgestattet, wie sie in Planetarien verwendet werden. Diese Geräte können nicht nur den Sternenhimmel, sondern auch spezielle visuelle Stimuli oder realistische Szenen an die Kuppel projizieren. Die gesamte Kuppel und weitere Teile des Gebäudes bestehen aus nichtmagnetischen Materialien und werden von Elektrosmog abgeschirmt. „Auf diese Art können die Forschenden die magnetischen Reize exakt kontrollieren. Mittels weiterer Vorrichtungen lässt sich zudem untersuchen, wie sich Geräusche oder Gerüche auf das Navigationsverhalten auswirken“, erklärte Dr. Vivian Meyer, wissenschaftliche Projektkoordinatorin für NaviGate.

    Das moderne Gebäudekonzept sieht vor, dass verschiedene Forschungsgruppen die Labore gemeinsam nutzen können. NaviGate soll international führende Fachleute aus den Disziplinen Biologie, Physik, Chemie, Informatik und Sozialwissenschaften, die teils bereits im Exzellenzcluster „NaviSense“, im Oldenburger Sonderforschungsbereich „Magnetrezeption und Navigation in Vertebraten“ und im Forschungszentrum Neurosensorik zusammenarbeiten, als Team noch enger zusammenbringen.

    Darüber hinaus soll NaviGate als Talentzentrum dienen. Der Forschungsbau bietet Platz für bis zu vier Nachwuchsforschungsgruppen. „Unser gemeinsames Ziel wird sein, ein tiefgreifendes, interdisziplinäres Verständnis der Sinne und Mechanismen der Tiernavigation zu gewinnen“, betonte Mouritsen. Dieses neue Wissen könne dabei helfen, den Naturschutz zu verbessern und neue Technologien zu inspirieren. Zudem solle es Gesellschaft, Ökologie und Biodiversität bestmöglich zugutekommen. „Das Gebäude wird der Universität Oldenburg für Jahrzehnte eine weltweit führende Rolle in der Tiernavigationsforschung sichern“, ist sich der Forscher sicher.

    Im Rahmen der Förderung von Forschungsbauten an Hochschulen begutachtet der Wissenschaftsrat im Auftrag von Bund und Ländern die Anträge der Länder auf Förderung von Forschungsbauten. Der WR empfiehlt jährlich der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) die Vorhaben, die umgesetzt und bis zur Hälfte durch den Bund mitfinanziert werden sollen. Die Entscheidung über die Aufnahme in die Förderung liegt bei der GWK.

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    Eine Ansicht des geplanten Forschungsbaus NaviGate. Foto: © HTP Hidde Architekten

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    Kontakt

    Prof. Dr. Henrik Mouritsen, Tel.: 0441/798-3081, E-Mail:

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(Stand: 05.05.2026)  Kurz-URL:Shortlink: https://uol.de/p79
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