Literatur
Assmann, P.: Die Decapodenkrebse des deutschen Muschelkalks. — Jb. Preuß. Geol. Landesanst.48, 1927, S. 343 ff.
Scheffen, W.:Pseudopemphix Fritschii, Lithogaster tiefenbachensis undPemphix Sueurii. — S.-B. Heidelberger Akad. d. Wiss. 1930, 11. Abh.Scheffen behauptet (S. 6, 12, 17), daß die Cervicalfurche der Triasdekapoden bisher immer mit der „Branchiocardiacalfurche” verwechselt worden sei. Tatsächlich ist aber eine Verwechslung nur HerrnScheffen unterlaufen. Die „Cervicalfurche” vonAstacus ist weder der Cervicalnoch der Branchiocardialfurche vonPemphix homolog, sondern der Posteervicalfurche, dieScheffen als vorderen Teil der verdoppelten (!) Branchiocardiallinie bezeichnet. Bei Benutzung der Arbeiten vonBoas, van Straelen undGlassner (Dekapodenstudien, N. Jb. f. Min. Beil-Bd.63, 1931, S. 146) hätte sichScheffen von der Unhaltbarkeit seiner Ansicht überzeugen können.Scheffen spricht an mehreren Stellen seiner Arbeit verallgemeinernd von den Eigenschaften der „Triasdekapoden”, obwohl wir unter diesen ganz verschiedene Stämme und Anpassungstypen kennen, die getrennt betrachtet werden müssen.
Der Propodus lag teilweise über dem Carpus, dieser Teil ist aber weggebrochen, so daß der Propodus auf der Abbildung (Abb. 1) zu kurz erschient. — Die Stücke wurden bereits vonScheffen (a. a. O.Scheffen, W.:Pseudopemphix Fritschii, Lithogaster tiefenbachensis undPemphix Sueurii. — S.-B. Heidelberger Akad. d. Wiss. 1930, 11. Abh. erwähnt, das Stück 16257 a b handschriftlich als?Pemphix sp. bezeichnet.
Vgl.Quenstedt, Handb. d. Petrefaktenk., 2. Aufl., S. 324: „Die Mandibulen haben außerordentlich kräftige Stiele, wei beiAstacus, sie heften sich unter der ersten der beiden großen Seitenblasen an.”Scheffen zeigte, daß sie unter dem zweiten Höcker befestigt sind.
Beurlen: N. Jb. f. Min., Referate III, 1931, S. 641, Geol. Zentralbl.45, 1931, S. 514 f.Scheffen (a. a. O.Scheffen, W.:Pseudopemphix Fritscheii, Lithogaster tiefenbachensis undPemphix Sueurii. — S.-B. Heidelberger Akad. d. Wiss. 1930, 11. Abh. sagt se;bst: „Kein einziges Exemplar aber erlaubt mit voller Sicherheit etwas über das Fehlen oder Vorhandensein einer Schere auszusagen”.S. 4)
Wüst: Untersuchungen über die Dekapodenkrebse der Germanischen Trias, 1903, S. 9 (Pseudopemphix), S. 11 (Seebachia). —Assmann, Jb. Preuß. Geol. Landesanst.48, 1927, S. 339. —Beurlen, Palaeontogr.70, 1928, S. 124 (Seebachia), S. 155 (Pseudopemphix). —Beurlen, Fortschr. d. Geol.8, H. 26, 1930, S. 325.
Im Text heißt es „vom”.
Palaeontographica70, 1928, S. 177 ff., Abb. 17, S. 213.
Beurlen: Vergleichende Stammesgeschichte. — Fortschr. d. Geol. u. Pal.8, H. 26, 1930, S. 326.
A. Milne-Edwards, Ann. Sci. Nat. Zool (6)11, 1881, Art. 4. —A. Milne-Edwards, Reeueuil Crust, 1883, pl. 16. —A. Agassiz, Bull. Mus. Comp. Zool. Cambridge15, 1883, p. 44, f. 241. —Spence-Bate, Challenger Macrura, p. 170, t. 131, 132, 1888. —Alcock, Investigator Illustrations, t. 60, 1902. —Bouvier, Macroures Marcheurs, Steamer Blake, Mem. Mus. Comp. Zool. Cambridge47, Nr. 5, 1925, p. 413, t. 1, f. 5, t. 2.
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Glaessner, M.F. Zwei ungenügend bekannte mesozoische Dekapodenkrebse. Palaeont. Z. 14, 108–121 (1932). https://doi.org/10.1007/BF03041621
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