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Z shell

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Z shell

Beispiel einer Z-Shell-Sitzung
Basisdaten
Entwickler Peter Stephenson und andere
Erscheinungsjahr 1990
Aktuelle Version 5.9.2[1]
(12. Juli 2026)
Betriebssystem verschiedene
Programmier­sprache C
Kategorie Unix-Shell
Lizenz BSD-artige Lizenz
zsh.org

Die Z shell (zsh) ist eine Unix-Shell, die sowohl als interaktive Login-Shell, als auch als ein mächtiger Kommandozeileninterpreter für Shellskripte verwendet werden kann. Die zsh wird oft als erweiterte Bourne-Shell angesehen, welche viele Verbesserungen und Eigenschaften von bash, ksh und tcsh vereint.

Die Z shell ist in Apples Betriebssystem macOS seit macOS Catalina und bei Kali Linux seit Version 2020.4 die voreingestellte Shell.

Paul Falstad entwickelte die erste Version im Jahr 1990, als er Student der Princeton University war. Damals war als Assistent der spätere Yale-Professor Zhong Shao an der Princeton University. Er hatte dort den Login-Namen „zsh“, der Paul Falstad zur Namensgebung inspirierte.

Oh My Zsh logo

Eine Community-Website namens "Oh My Zsh" sammelt Plugins und Themes von Drittanbietern für die Z-Shell. Im Jahr 2024 umfasst das GitHub-Repository über 2300 Mitwirkende, mehr als 300 Plugins und über 140 Themes. Es enthält außerdem ein automatisches Update-Tool, das die Aktualisierung installierter Plugins und Themes erleichtert.[2]

Neben integrierten Frameworks hostet die unabhängige Community-Organisation zsh-users auf GitHub mehrere weit verbreitete, eigenständige Erweiterungen. Dazu gehören zsh-completions für erweiterte Tab-Vervollständigungsdefinitionen,[3] zsh-syntax-highlighting für Echtzeit-Hervorhebung der Befehlszeile[4] und zsh-autosuggestions für verlaufsbasierte Befehlsempfehlungen.[5] Dieselbe Organisation entwickelte auch Antigen, einen der ersten beliebten Plugin-Manager für Zsh.[6] Darüber hinaus erweitert die Community das Z-Shell-Ökosystem aktiv durch alternative Konfigurationsmanager, wie das auf Ausführungsgeschwindigkeit optimierte Hochleistungs-Framework Zim (zimfw)[7] und das modulare Konfigurationssystem Veil (veil.zsh), das die interne Konfigurationsstruktur optimiert, ohne auf externe Plugin-Manager angewiesen zu sein.[8]

  • Programmierbare Befehlszeilenergänzung für sowohl Optionen als auch Argumente der meistgenutzten Programme inklusive einer nativen Unterstützung von mehreren hundert Programmen
  • Benutzung derselben Befehlshistorie aller laufenden Shells
  • Erweitertes Dateiglobbing ermöglicht es, ohne externen Programmaufruf Dateien näher zu spezifizieren
  • Erweiterte Variablen-/Array-Handhabung
  • Editierbarkeit von Befehlen mit mehreren Zeilen
  • Rechtschreibkorrektur
  • Kompatibilitätsmodi für andere Shells, kann sich bspw. als Bourne-Shell ausgeben wenn ausgeführt als /bin/sh
  • Individualisierbarer Prompt mit der Möglichkeit, Informationen am rechten Bildschirmrand anzuzeigen und diese zu entfernen, falls der Befehl zu lang wird
  • Nachträglich ladbare Module, unter anderem vollständige TCP- und IPC-Socket-Bedienbarkeit, ein FTP-Client und erweiterte mathematische Funktionen
  • Viele Anpassungsmöglichkeiten

Einzelnachweise

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  1. www.zsh.org.
  2. ohmyzsh Github. In: GitHub.
  3. zsh-completions. In: GitHub.
  4. zsh-syntax-highlighting. In: GitHub.
  5. zsh-autosuggestions. In: GitHub.
  6. Antigen. In: GitHub.
  7. Zim. In: GitHub.
  8. Veil.zsh. In: GitHub.