Wildungsmauer
| Wildungsmauer (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Wildungsmauer | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Bruck an der Leitha (BL), Niederösterreich | |
| Gerichtsbezirk | Bruck an der Leitha | |
| Pol. Gemeinde | Scharndorf | |
| Koordinaten | 48° 6′ 46″ N, 16° 48′ 18″ O | |
| Höhe | 182 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 467 (1. Jän. 2025) | |
| Fläche d. KG | 8,46 km² (31. Dez. 2023) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 03477 | |
| Katastralgemeindenummer | 05115 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||
Wildungsmauer ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde der Gemeinde Scharndorf im Bezirk Bruck an der Leitha in Niederösterreich mit 467 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).[1] Bis Ende 1971 bildete der Ort eine selbständige Ortsgemeinde.[2]
Geografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das an der Pressburger Straße gelegene Dorf befindet sich südlich der Donau. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 255 Adressen.[3]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 55 Häusern genannt, das nach Regelsbrunn eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Petronell besaß die Ortsobrigkeit, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne. Die Landgerichtsbarkeit wurde von der Herrschaft Hainburg ausgeübt.[4]
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Wildungsmauer ein Bäcker, ein Dachdecker, ein Friseur, ein Gastwirt, zwei Gemischtwarenhändler, ein Maurermeister, eine Milchgenossenschaft, eine Schmiedin, ein Schneider, ein Schuster, zwei Trafikanten, ein Tischler, ein Wagner, ein Wasenmeister und einige Landwirte ansässig.[5]
Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1972 die damaligen Ortsgemeinden Regelsbrunn, Scharndorf und Wildungsmauer.[2]
Sehenswertes
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Filialkirche Wildungsmauer, auf den Fundamenten eines römischen Kastells stehende, ehemalige Burgkapelle
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Franz Xaver Schweickhardt: Darstellung des Erzherzogthums Österreich unter der Ens, durch umfassende Beschreibung aller Burgen, Schlösser, Herrschaften, Städte, Märkte, Dörfer, Rotten etc. etc., topographisch-statistisch-genealogisch-historisch bearbeitet und nach den bestehenden vier Kreis-Vierteln [alphabetisch] gereiht. [Teil:] Viertel unterm Wienerwald. 7 von 34 Bänden. 7. Band: St. Valentin bis Zwölfaxing. Mechitaristen, Wien 1833, S. 186 (Wildungsmauer – Internet Archive).
- Ortsverzeichnis 2001 Niederösterreich (PDF; 4,8 MB), Statistik Austria, Wien 2005, ISBN 3-902452-42-0, S. 87.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2025 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2025), (ODS, 500 KB)
- 1 2 Gemeindeänderungen ab 1945. Statistik Austria, S. 53. In: Änderungen in der Verwaltungsgliederung. Statistik Austria (ZIP, 1,3 MB; Inhalt PDF); abgerufen am 30. Januar 2025.
- ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
- ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 18 (Mauer (Wildung) in der Google-Buchsuche).
- ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 513
