Wernau (Adelsgeschlecht)


Die Familie von Wernau ist ein altes schwäbisches Adelsgeschlecht.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Namensgebender Stammsitz ist die ehemalige Burg Wernau in dem Weiler Wernau, heute Ortsteil von Erbach. Die Stadt Wernau im Landkreis Esslingen in Baden-Württemberg entstand erst 1938 durch den Zusammenschluss der beiden Gemeinden Pfauhausen und Steinbach. Maßgeblich für diese Umbenennung waren die Ortsherrschaft und der Güterbesitz der Herren von Wernau in den beiden Orten.
Ursprünge im Ulmer Raum und auf dem Hochsträß
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Familie ist mit Heinrich von Wernau als Zeuge des Grafen Ulrich von Berg 1264 erstmals urkundlich erwähnt[1]. In älteren Urkunden wird auch der Beiname Muskunic erwähnt (H[einricus] miles dictus Muskunic et Conradus frater suus dictus de Werdenowe)[2]. Sie waren Ministerialen der Grafen von Berg-Schelklingen (daher der Schrägrechtsbalken im Wappen) und der Herren von Steußlingen (Alb-Donau-Kreis).
Zunächst hatten die Herren von Wernau ausgedehnten Güterbesitz insbesondere auf dem Hochsträß (Altheim, Burg Gleißenburg) und in der Stadt Schelklingen, wo sie das sogenannte Wernauer Schlößle besaßen (seit 1698 Spital zum Heiligen Geist). Enge Beziehungen hatte das Geschlecht auch zum Kloster Urspring, in welches mehrere weibliche Familienmitglieder als Nonnen eintraten. In die Urspringer Klosterkirche stiftete die Familie von Wernau 1473 einen Familienaltar, die sog. Wernausche Kaplanei, welche vom Wernauer Kaplan, der in Schelklingen im Wernauschen Kaplaneihaus wohnte, betreut wurde.

Ausbau der Herrschaft im mittleren Neckarraum
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Später verlagerten sich Besitz und Lebensraum der Herren von Wernau in den mittleren Neckarraum. Um 1400 erwarben sie die Stadt Wendlingen, den Freihof in Kirchheim unter Teck[3] und Güter in Pfauhausen und in Steinbach.
Durch die Heirat mit Catharina von Mansberg knüpfte der Ritter Hans von Wernau († 1. September 1395) erste Verbindungen zum Kirchheimer Raum.[4]
Stadtherrschaft in Wendlingen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Dessen Sohn, der Edelknecht Hans von Wernau († 1426) heiratete Elisabeth von Ehrenberg († 1389), die Witwe des Wendlinger Stadtherren Kraft von Lichteneck. Nach dem Tod seiner Frau, deren Grabmal sich in der Wendlinger Kirche St. Eusebius erhalten hat, konnte der Wernauer seine Ansprüche auf Burg und Stadt Wendlingen gegen andere Angehörige der Familie Lichteneck durchsetzen[5] und so die wernauische Stadtherrschaft begründen, die bis zum Verkauf der Stadt an Württemberg im Jahr 1545 dauerte. In der Eusebiuskirche befindet sich ein Erbbegräbnis der Familie.
- Grabdenkmale in der Eusebiuskirche zu Wendlingen
- Grabplastik der Elisabeth von Ehrenberg, gest. 1389
- Grabplatte der Wendelburg von Ellerbach, gest. 1468
- Grabplatte der Anna von Wernau, gest. 1538
Freihof in Kirchheim unter Teck
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einen zweiten Sitz hatte Hans von Wernau in Kirchheim, wo er den Freihof besaß. Am 15. Juni 1426 verstorben, wurde er in der Kirchheimer Pfarrkirche beigesetzt. Dort im Langhaus der Martinskirche war nach einer Notiz von 1592 ein großer Stammbaum der Wernauer gemalt.[6] Dieser zeigte – von oben genannten Ritter Hans von Wernau ausgehend – fünf Generationen der Wernauer in 27 Bildern mit entsprechenden Schildern.
Pfandschaftsrecht über Weilheim an der Teck
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Von 1432 bis 1478 besaß ein Zweig der Familie Pfandschaftsrechte in Weilheim an der Teck[7], wo sie im Stadtschloss residierten. Dieses erweiterten sie 1469 um den einzig noch erhaltenen Südflügel (Löwenscheuer)[8].
Ortsherrschaft über Unterboihingen, Bodelshofen und Pfauhausen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahr 1474 erlaubten die Grafen Ulrich V. und Eberhard VI. von Württemberg den Brüdern Georg und Ulrich von Wernau zu Wendlingen die Aufrichtung eines eigenen Niedergerichts in Pfauhausen.[9]
Wenige Jahre später 1479[10] verkaufte Georg von Wernau die Burg zu Pfauhausen an die Brüder Wilhelm († 4. April 1497), Hofmeister der Barbara Gonzaga, und Ludwig d. Ä. († 10. Mai 1498) aus der Weilheimer Seitenlinie.[11]
Sieben Jahre später im Jahr 1486 erwarben diese vom Kollegiatstift Heilig Kreuz zu Stuttgart unter Propst Ludwig Vergenhans, einem der engsten Berater Graf Eberhards im Bart, die benachbarte Kirche St. Erasmus für 1000 Pfund Heller.[12]
Konsolidierung der Herrschaft und Familienchronik von 1592
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Während bis zum Anfang des 16. Jahrhunderts noch weitere Erwerbungen den Besitz vergrößerten und abrundeten, waren die von Wernau ab Mitte des 16. Jahrhunderts wegen zunehmender Verschuldungen zu Verkäufen gezwungen. Als 1552 der Verwandte Hans von Ehingen kinderlos gestorben war, ging dessen Besitz an vier Brüder aus der Familie Wernau über.
Verkauf von Wendlingen und Residenz in Bodelshofen 1545
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1545 verkaufte Heinrich von Wernau die Stadt Wendlingen an Württemberg und zog sich nach Bodelshofen zurück, wo er sich auf Kosten von Herzog Ulrich von Württemberg seine neue Residenz errichten ließ. Es handelte sich dabei um „seine fürstliche Gnaden Behausung im Kirchheimer Tiergarten“. Es wurde dort abgebrochen und in Bodelshofen wieder aufgebaut.[13]
Übergang Pfauhausens an die Unterboihinger Linie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Nach dem Tod Hans Ludwigs von Wernau am 26. Juli 1560 fiel das Erbe Pfauhausen an die Unterboihinger Linie. 1557 war Hans Veit von Wernau, der jüngste Sohn von Veit von Wernau, in das Unterboihinger Erbe eingetreten. Er war mit Anna von Rechberg, Tochter des Conrad von Rechberg zu Plochingen und dessen Frau Catharina, verheiratet und wohnte im Schloss zu Unterboihingen. Deren gemeinsamem Sohn Conrad (* 26. November 1561; † 8./18. August 1630) fiel das Erbe Pfauhausen zu. Nach dem Tod seiner ersten Frau Anna am 31. Mai 1566 heiratete er 1574 ein zweites Mal, und zwar Anna von Kaltental zu Hofen.
Neubau des Pfauhausener Renaissance-Schlosses und Familienchronik des Valentin Salomon von Fulda von 1592
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Hans Veit, Bauherr des Schlosses Pfauhausen, beauftragte 1592 Valentin Salomon von Fulda[14] mit der Verfassung einer Familienchronik,[15] welche heute eine wichtige Quelle darstellt. Die Familie befand sich auf einem Höhepunkt, nur eine Generation später wurde die Aufteilung der umfangreichen Besitzungen notwendig.
- Bodelshofen mit dem aus dem Kirchheimer Tiergarten verlegten Schloss
- Unterboihingen mit dem Wernauer Schloss
- Pfauhausen mit dem 1592 erbauten Renaissanceschloss
Aufspaltung in die Unterboihinger und Dießener Linie und Aussterben Ende des 17. Jahrhunderts
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bis Anfang des 17. Jahrhunderts spaltete sich die Familie in zwei Linien auf, die beschlossen hatten, auf gegenseitige Erbansprüche zu verzichten. Die Unterboihinger Linie, für die im Jahr 1628 ebenfalls Besitzungen in Donzdorf und Bieringen belegt sind,[16] starb 1684 im Mannesstamm aus, die Linie zu Dießen, Dettingen, Bittelbronn und Baisingen mit Hans Georg von Wernau im Jahr 1696. Dabei war der Würzburger Fürstbischof Konrad Wilhelm von Wernau, der bereits kurz nach seiner Wahl verstarb, der letzte Namensträger aus der Unterboihinger Linie.
Durch die verschiedenen Besitzungen war die Familie in gleich drei schwäbischen Ritterkantonen organisiert, nämlich dem Kanton Kocher, dem Kanton Donau und dem Kanton Neckar-Schwarzwald.
Wappen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Wernauer tragen als Wappen in Silber einen schwarzen Schrägbalken, belegt mit drei goldenen Kugeln. Die drei Kugeln symbolisieren die Nikolauslegende, nach der der Bischof Nikolaus von Myra drei armen Mädchen des Nachts dreimal drei Goldbeutel durchs Fenster warf und ihnen somit die Hochzeit ermöglichte.
- Wappen nach Siebmacher
- Gedenkstein mit Wappen des Hans Veit von Wernau am Schloss Pfauhausen (mit Wappen Rechberg und Kaltental)
- Titelblatt der Chronik der Herren von Wernau mit Genealogie des Hans Veit von Wernau, Handschrift des Valentin Salomon von Fulda (um 1592)
- Skulptur des Hl. Nikolaus von Myra mit den drei goldenen Kugeln auf dem Buch, Pfarrkirche St. Magnus, Wernau (Neckar)
Elemente des Wernauer Wappens finden sich noch in heutigen Gemeinde- bzw. Städtewappen:
- Ehemaliges Wappen der Gemeinde Unterboihingen
Ehemalige Herrensitze
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Erhaltener Südflügel des ehemaligen Stadtschlosses in Weilheim an der Teck
- Freihof in Kirchheim unter Teck (bis 1427)
- Schloss Pfauhausen, ehemaliges Renaissance-Kastell, Sitz der Linie Pfauhausen
- Wernauer Hof, Rottenburg am Neckar, Stadtsitz der Linie Dießen
- Burg Hohendießen, Horb, Sitz der Linie Dießen
Persönlichkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Pilgrim II. von Wernau: Fürstabt von Kempten (1434–1451), mutmaßlicher Auftraggeber einer Handschrift über 30 Wunder, die Hildegard zugeordnet wurden.[17]
- Dietrich von Wernau (auch: Dietrich von Werdenau): Großkomtur des Deutschen Ordens (1447–1449)[18], Komtur zu Rehden (1449–1454)[19]
- Wilhelm von Wernau: Deutschordensritter, Bruder des Dietrich von Wernau, Hauskomtur zu Nürnberg (1427–1430), Komtur auf Schloss Virnsberg (1434–1439), Komtur zu Donauwörth (1444–1450 und 1456–1469)
- Johann I. von Wernau: Fürstabt von Kempten (1460–1481)
- Ulrich von Wernau († 14. März 1495), als Ulrich II. von 1486 bis 1495 Reichsprälat und Propst des Klosterstifts Berchtesgaden
- Jakob von Wernau († 1533):[20] Leutnant bzw. Hauptmann des Schwäbischen Bundes, beteiligt als Anführer von Fußtruppen im Krieg 1519 gegen Ulrich von Württemberg[21] und 1523 im Fränkischen Krieg (siehe auch Wandereisen-Holzschnitte von 1523), Leutnant unter Georg von Frundsberg in der Schlacht bei Pavia (1525), Oberst des Fußvolks unter Philipp (Pfalz-Neuburg) vor Wien (siehe Erste Wiener Türkenbelagerung),[22] Ortsherr von Waltenhausen,[23] Obervogt in Schorndorf[20]
- Johannes von Wernau (auch: Hans Eitel von Wernau): Ritter des Johanniterordens, Komtur zu Kleinerdlingen 1516–1540,[24] dargestellt auf der Tafel Die Heimsuchung des Kleinerdlinger Altars von Hans Schäufelin (erkennbar am Wappen mit den drei Kugeln)[25]
- Johann Conrad von Wernau († 1553), Ritter und Student
- Konrad von Wernau (* 1561 in Pfauhausen; † 1630 in Würzburg):[26] fürstlich-ellwangischer Hofrat und Stadtvogt von Ellwangen (erwähnt 1611-1614);[27] 1576 Studium in Dillingen, 1580 an der Universität Dole, 1583 Studium in Orléans;[28] 1594 heiratete er Margaretha Barbara von Aschhausen, Schwester des Bischofs von Bamberg, Johann Gottfried von Aschhausen.[29]
- Georg von Wernau (* 1584 in Pfauhausen; † 1620 in Prag)[30]: Sohn von Hans Veit von Wernau und Anna von Kaltental, 1593 Studium in Dillingen,[31] fürstbischöflich Eichstättischer Fähnrich und Obrist nach der Schlacht am Weißen Berg in Prag verstorben und dort in St. Jakob beigesetzt.[32]
- Veit Gottfried von Wernau (11.September 1601–25.Oktober 1649), aus der Linie Pfauhausen, Domherr in Würzburg ab 30. Oktober 1610; 1626 wurde er Kapitelherr, und 1627 Domdechant. Er war außerdem Propst von St. Burkard in Würzburg (27. März 1645–1649), Propst von Stift Haug und von Wechterswinkel[33]. Sein aus Metall gefertigtes Epitaph hängt am zweiten südlichen Hauptschiffpfeiler des Würzburger Domes, ins südliche Seitenschiff gerichtet[34]. Ebenfalls im Kiliansdom ist ein von ihm gestiftetes und in Messing gegossenes Chorpult aus dem Jahr 1644 erhalten, dass in der Nürnberger Giesserei von Johann Wurzelbauer hergestellt wurde[35].
- Konrad Wilhelm von Wernau († 1684): Fürstbischof von Würzburg (1683–1684), letzter der Linie Unterboihingen
- Johann Georg von Wernau (* 1623; † 21./31. Januar 1696 in Dießen): 1636 Studium an der Universität Dillingen, Direktor der Reichsritterschaft in Schwaben des Kantons Neckar und Schwarzwald[36] mit dem die Familie von Wernau im Mannesstamm erloschen ist.[37]
- Fürstbischof Konrad Wilhelm von Wernau
- Epitaph von Veit Gottfried von Wernau im Würzburger Dom
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Immo Eberl: Die Grafen von Berg, ihr Herrschaftsbereich und dessen adelige Familien. In: Ulm und Oberschwaben. 44 (1982), S. 29–171. (u. a. über die Herren von Wernau, Dienstleute der Grafen von Berg-Schelklingen).
- Walther Hubatsch: Regesta Historico Diplomatica Ordinis S. Mariae Theutonicum 1198-1525. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1965, S. 418.
- Bernhart Jähnig: Junge Edelleute am Hof des Hochmeister in Marienburg um 1400. In: Werner Paravicini, Jörg Wettlaufer (Hrsg.): Residenzenforschung. Band 13 Erziehung und Bildung bei Hofe. Jan Thorbecke Verlag, Stuttgart 2002, S. 21ff.
- Gerhard Köbler: Historisches Lexikon der deutschen Länder. Die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart. 7., vollständig überarbeitete Auflage. C.H. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-54986-1.
- Franz Rothenbacher: Wernausches Schloss und Spital zum Heiligen Geist in Schelklingen. Mannheim, 1992, revidiert 2020 (zuerst erschienen in Stadt Schelklingen: Spital zum „Hl. Geist“ in Schelklingen. Schelklingen: Stadtverwaltung, 1992). (Volltext (PDF))
- Stadt Schelklingen: Spital zum „Hl. Geist“ in Schelklingen. Stadtverwaltung, Schelklingen 1992 (u. a. über die Herren von Wernau).
- Anton Denzinger: Wernau Neckar, Werden und Wachsen, eine Chronik, von der Gemeinde Wernau (Neckar) herausgegeben zur Stadterhebung, 1968
- Gerhard Hergenröder: Wendlingen am Neckar. Auf dem Weg zu einer Stadt. G & O Druck, Kirchheim unter Teck 1992 (Herausgegeben von der Stadt Wendlingen als Stadtbuch Band I).
- Rolf Götz: Weilheim im Spätmittelalter. In: Manfred Waßner (Hrsg.): Weilheim – Die Geschichte der Stadt an der Limburg, GO Druck Media Verlag, Kirchheim unter Teck, 2007, S. 88 ff.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Graf Ulrich von Berg schenkt dem Kloster Marchtal sein Eigentumsrecht an dem, von seinem Dienstmann Rudolf von Maselheim demselben verkauften, ihm selbst seither lehenbaren Zehentanteile in Volkersheim. In: Württembergisches Urkundenbuch Online. Landesarchiv Baden-Württemberg, 15. November 1264, abgerufen am 21. Mai 2024.
- ↑ Heinrich von Gottes Gnaden Graf von Schelklingen (Schalkelingen) schenkt dem Komtur und den Brüdern des Deutschen Hauses zur hl. Maria in Ulm seinen Hof in Dellmensingen (Talmascingen). In: Württembergisches Urkundenbuch Online. Landesarchiv Baden-Württemberg, 1. Juni 1277, abgerufen am 21. Mai 2024 (lat).
- ↑ Rolf Götz: Der Freihof in Kirchheim unter Teck Die Geschichte eines alten Adelssitzes und seiner Bewohner. In: Stadt Kirchheim unter Teck, Schriftenreihe des Stadtarchivs. Band 9. A. Gottliebs & J. Osswalds Buchdruckereien, Kirchheim unter Teck 1989, S. 23 f.
- ↑ Rolf Götz: Weilheim im Spätmittelalter: Von der Stadtgründung im Jahre 1319 bis in die Zeit um 1500. In: Manfred Waßner (Hrsg.): Weilheim - Die Geschichte der Stadt an der Limburg. GO Druck Media Verlag, Kirchheim unter Teck 2007, ISBN 978-3-00-021110-2, S. 88 ff.
- ↑ Märklin von Lichteneck d. A., Merklin sein Sohn und Fritz von Westerstetten von Drackenstein genannt Schöplin beurkunden ihr Übereinkommen mit Hans von Werdnau wegen der Burg Wendlingen mit Gütern zu Unterensingen, Owen, Cannstatt und Türkheim. In: Hauptstaatsarchiv Stuttgart. Landesarchiv Baden-Württemberg, 8. Januar 1395, abgerufen am 19. April 2026.
- ↑ Rolf Götz: Kirchheim unter Teck – Marktort, Amtsstadt, Mittelzentrum. Die Pfarrkirche St. Martin – Ausmalung der gotischen Kirche. Hrsg.: Rainer Kilian im Auftrag der Stadt Kirchheim unter Teck. GO Druck Media Verlag GmbH & Co KG, Kirchheim unter Teck 2006, ISBN 978-3-925589-38-6, S. 171.
- ↑ Erinnerung an einen Brudermord. 5. November 2022, abgerufen am 12. Januar 2024 (deutsch).
- ↑ Weilheim an der Teck - Altgemeinde~Teilort - Detailseite - LEO-BW. Abgerufen am 12. Januar 2024.
- ↑ Die Grafen Ulrich V. und Eberhard VI. erlauben den Brüdern Jörg und Ulrich v. Wernau, in Pfauhausen, das ein Muntat ist, ein eigenes bestabtes Gericht zu setzen, wogegen ihnen gestattet wird, ihre armen Leute daselbst einmal zu schätzen. In: Hauptstaatsarchiv Stuttgart. Landesarchiv Baden-Württemberg, 7. Januar 1474, abgerufen am 12. Januar 2025.
- ↑ Gerhard Hergenröder: Wendlingen am Neckar. Auf dem Weg zu einer Stadt. Die Geschichte von Wendlingen, Unterboihingen und Bodelshofen. Hrsg.: Stadt Wendlingen am Neckar. G & O Druck, Kirchheim unter Teck 1992, S. 81 f.
- ↑ Jerg von Wernau zu Pfauhausen verkauft den edlen und strengen Wilhelm, Ritter, und Ludwig von Wernau, Gebrüder, um 5500 rheinische Gulden Pfauhausen, Burg und Dorf mit Leuten, Gütern, Gerichten, Zwing und Bann, allen Zinsen usw., insbesondere auch die Gült zu Reichenbach laut eines besiegelten Registers. In: Staatsarchiv Ludwigsburg. Landesarchiv Baden-Württemberg, 1471, abgerufen am 12. Januar 2025.
- ↑ Ludwig Vergenhans, beider Rechte Doktor, Propst, und das Kapitel des Heiligen Kreuzes in der Stiftskirche zu Stuttgart, verkaufen mit Erlaubnis des Heiligen Stuhls, laut päpstlicher [inserierter] Bulle vom 11. Mai 1465 über die Veräußerung kirchlicher Güter dem Wilhelm von Wernau, Ritter, und Junker Ludwig von Wernau, Brüdern, ihren Widemhof zu Pfauhausen mit Kirchensatz und Kirche daselbst, mit Patronatsrecht, Zehnt, Lehenschaft der Pfarre und aller Zubehör um 1000 Pfund Heller Württemberger Währung. In: Staatsarchiv Ludwigsburg. Landesarchiv Baden-Württemberg, 23. Februar 1486, abgerufen am 10. Januar 2025.
- ↑ Gerhard Hergenröder: Bodelshofen - die Geschichte eines Sonderwegs. In: Stadt Wendlingen am Neckar (Hrsg.): Schriftenreihe zur Stadtgeschichte. Band 3.. Wendlingen 1993, S. 20 f.
- ↑ Genealogische Kollektaneen (Valentin Salomon von Fulda). Abgerufen am 21. Mai 2024.
- ↑ Jan Ilas Bartusch: Das genealogische Reimgedicht in der Wernau’schen Chronik (1592) des Valentin Salomon von Fulda. Überlegungen zur Frage nach der inschriftlichen Ausführung. In: Literatur und Epigraphik: Phänomene der Inschriftlichkeit in Mittelalter und Früher Neuzeit (= Philologische Studien und Quellen). Erich Schmidt Verlag GmbH & Co. KG, Berlin 2022, ISBN 978-3-503-20906-4, S. 313–374, doi:10.37307/b.978-3-503-20906-4.18 ([doi.org/10.37307/b.978-3-503-20906-4.18 Online] [abgerufen am 9. Januar 2024]).
- ↑ Birgit Boge: Die Drucke der Offizin Haenlin in Dillingen und Ingolstadt von 1610 bis 1668: eine kommentierte Bibliographie. Otto Harrassowitz Verlag, 2001, ISBN 978-3-447-04346-5 (Google Books [abgerufen am 12. Januar 2024]).
- ↑ Illuminated Manuscripts, Illustrated Books, Autograph Letters and Music: The Miracles of Saint Hildegard. Christie's, London, abgerufen am 8. Januar 2024 (englisch).
- ↑ Friedrich Borchert: Burgenland Preussen: die Wehrbauten des Deutschen Ordens und ihre Geschichte. Mahnert-Lueg, 1987, ISBN 978-3-922170-65-5 (Google Books [abgerufen am 8. Januar 2024]).
- ↑ Komturowie Zamku Radzyńskiego ( vom 20. Oktober 2009 im Internet Archive), Burg Rehden im Kulmerland (Ostpreussen): Liste der Komture 1251–1454, siehe letzter Eintrag, online unter brzr.republika.pl.
- 1 2 Deutsche Inschriften Online: Inschrift. Abgerufen am 8. Januar 2024.
- ↑ Peter Blickle: Der Bauernjörg: Feldherr im Bauernkrieg. C.H.Beck, 2015, ISBN 978-3-406-67502-7 (Google Books [abgerufen am 8. Januar 2024]).
- ↑ Karl Weiss: Geschichte der stadt Wien. R. Lechner, 1883 (Google Books [abgerufen am 8. Januar 2024]).
- ↑ Götz Freiherr von Pölnits: Anton Fugger. Mohr, 1958 (Google Books [abgerufen am 8. Januar 2024]).
- ↑ Hospitaller. Abgerufen am 8. Januar 2024.
- ↑ LIECHTENSTEIN The Princely Collections Vaduz-Vienna: Die Heimsuchung (Tafel aus dem Holheimer Altar). Abgerufen am 8. Januar 2024.
- ↑ DNB, Katalog der Deutschen Nationalbibliothek. Abgerufen am 4. März 2025.
- ↑ Paul Oberbach, des Gerichts zu Ellwangen, verkauft an Conrad von Wernau (Werdnaw), ellwangischer Rat und Stadtvogt, einen Garten vor dem Jagsttor um 104 Gulden. - Deutsche Digitale Bibliothek. Abgerufen am 4. März 2025.
- ↑ Wernau, Konrad von (1561) – Oberdeutsche Personendatenbank. Abgerufen am 4. März 2025.
- ↑ Philipp Hainhofer. Abgerufen am 4. März 2025.
- ↑ Wernau, Georg von – Oberdeutsche Personendatenbank. Abgerufen am 5. Januar 2025.
- ↑ Wernau, Georg von – Oberdeutsche Personendatenbank. Abgerufen am 31. Januar 2025.
- ↑ Johann Martin von Wernau stiftet einen Jahrtag an der Pfarrkirche zu Pfauhausen zugunsten seines am 24. Nov. 1620 in Prag verstorbenen und bei den Barfüßern zu St. Jakob in Prag bestatteten Bruders Georg von Wernau. In: Staatsarchiv Ludwigsburg. Landesarchiv Baden-Württemberg, 24. November 1628, abgerufen am 5. Januar 2025.
- ↑ Veit Gottfried von Wernau. Abgerufen am 10. Mai 2024.
- ↑ Bernhard Peter: Heraldik: Photos von Wappen in architektonischem Zusammenhang, Dokumentation und Datenbank. In: Galerie: Photos schöner alter Wappen Nr. 232, Dom zu Würzburg, Epitaph für Veit Gottfried von Wernau. Abgerufen am 10. Mai 2024.
- ↑ Chorpult | Kunstwerk | virtuelles Museum Nürnberger Kunst. Abgerufen am 12. Mai 2024.
- ↑ #1687 Juni 15 - Pfauhausen *Johann Georg von Wernau zu Dießen, Dettlingen, Bittelbronn, Baisingen, Bieringen, Pfauhausen und Steinbach. der freien Reichsritterschaft in Schwaben Kantons Neckar und Schwarzwald Direktor, verkauft - unter Vermittlung Wilhelm Philipps von und zu Neuhausen, Rat und Ausschuss dieses Ritterkantons - zur Tilgung der ihm zugefallenen Wernau-Pfauhausener Erblasten in Höhe von mehreren (vil) tausend fl dem Philipp Konrad von Liebenstein zu Bönnigheim (Binningen) seinen freieigenen Flecken Steinbach mit allen Zugehörungen, auch dem Blutbann, dessen Requisition dem Käufer freisteht, der niederen Jagd, wie diese vom Haus Württemberg am 18. Juli 1679 überlassen worden ist, sowie denjenigen Stücken, die er [so!] am 10. Aug. 1683 vom Prälaten von Salem (Sallmansweyl) käuflich erworben hat [vgl. U 30]. Die über das Gut Steinbach vorliegenden Dokumente werden am Tag der Huldigung vom Verkäufer ausgehändigt, der sich zugleich auf Lebenszeit die jährliche Lieferung eines Rehbocks nach Pfauhausen ausbedingt. Die Kaufsumme beträgt 42000 fl, wovon 2000 fl vom Pfauhausen-Wernauischen Schwiegersohn Johann Friedrich von Ow zu Hirrlingen als Heiratsgut seinem Schwager, dem von Liebenstein, noch vor der Huldigung zu bezahlen bzw. zuzuschießen sind. Der Verkäufer verspricht, auf alle weiteren Ansprüche zu verzichten und den Käufer schadlos zu halten. &A. +Konzept Pap.-Libell, 12 S. - Rv. !VIII, 21 (verbessert aus 19); - HStAS A 155 Bü 263. Abgerufen am 15. Februar 2026.
- ↑ J. Wetzel: Geschichte der katholischen Kirche in Schwaben-Hohenzollern. Unitas, 1928, S. 271 (Online [abgerufen am 15. Februar 2026]).
