U 153 war ein U-Kreuzer der Kaiserlichen Marine, der im Ersten Weltkrieg im Atlantik bei der U-Kreuzer-Flottille im Einsatz war. Ursprünglich geplant als Handels-U-Boot, um für die Deutsche Ozean-Reederei kriegswichtiges Material durch die britische Seeblockade zu transportieren, wurde es noch während des Baus zum Kriegsschiff umgebaut.[1]
U 153 konnte auf einer Patrouille drei Handelsschiffe mit einer Gesamttonnage von 9428 Tonnen versenken. Dazu kam noch die U-Boot-FalleWillow Branch mit 3314 Tonnen. Das Boot kapitulierte am 11. November 1918 und wurde ab dem 24. November 2018 in Harwich interniert. Es wurde Frankreich zugesprochen, aber gegen U 162 getauscht. Daraufhin wurde es in Portsmouth aufgelegt.[2]U 153 wurde nicht wieder in Dienst gestellt und sank 1921 auf dem Weg zur Abwrackwerft.[3]
Erich Gröner, Dieter Jung, Martin Maass:Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945. Band3: U-Boote, Hilfskreuzer, Minenschiffe, Netzleger, Sperrbrecher. Bernard & Graefe, Koblenz 1985, ISBN 3-7637-4802-4.
Bodo Herzog:Deutsche U-Boote 1906–1966. Karl Müller, Erlangen 1993, ISBN 3-86070-036-7 (Genehmigte Lizenzausgabe, Original von Bernard & Graefe, Bonn).
Dieter Jung: Die Schiffe der Kaiserlichen Marine 1914–1918 und ihr Verbleib. Bernard & Graefe, Bonn 2004, ISBN 3-7637-6247-7.
↑Robert Rosentreter: Typenkompass Deutsche Kriegsschiffe – Die Kaiserliche U-Boot-Flotte bis 1918. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-613-03653-6, S.94f.
↑SM U 153 Bootsdaten auf UBoat.net. Abgerufen am 25. Januar 2022. (englisch)