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Stumpfenbach

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Stumpfenbach
Koordinaten: 48° 23′ N, 11° 16′ OKoordinaten: 48° 22′ 35″ N, 11° 16′ 1″ O
Einwohner: 286[1]
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 85250
Vorwahl: 08254

Stumpfenbach ist ein Gemeindeteil des Marktes Altomünster im oberbayerischen Landkreis Dachau. In der Gemarkung Stumpfenbach liegen außer Stumpfenbach noch die Altomünsterer Gemeindeteile Deutenhofen, Hohenried und Sengenried.

Das Dorf Stumpfenbach liegt im Donau-Isar-Hügelland und damit im Unterbayerischen Hügelland, das zum Alpenvorland, einer der naturräumlichen Haupteinheiten Deutschlands, gehört.

Stumpfenbach liegt direkt angrenzend südlich des Hauptortes Altomünster und ist fast mit ihm verwachsen. Deutenhofen liegt südöstlich, die Einöde Erlau östlich und Hohenried und Sengenried nördlich von Stumpfenbach.

Zwischen Hohenried und Sengenried verläuft in südwestlich-nordöstlicher Richtung die Kreisstraße DAH 2 von Altomünster nach Pipinsried. Ansonsten sind sämtliche Ortschaften nur durch Ortsverbindungsstraßen verbunden.

Stumpfenbach liegt an der Bahnstrecke Dachau–Altomünster, besitzt aber keine eigene Haltestelle mehr, und am namengebenden Stumpfenbach, einem linken Zufluss des Zeitlbachs.

Kapelle St. Ulrich

Stumpfenbach wird bereits im Jahr 925 im Traditionsbuch der Bischofskirche Salzburg als „Stumphinpah“ genannt.[2]

Die Gemeinde Stumpfenbach im oberbayerischen Landkreis Aichach hatte ein Gebiet von 545 Hektar und bestand aus den Gemeindeteilen Deutenhofen, Hohenried, Sengenried und Stumpfenbach.[3][4] Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde sie zum 1. Januar 1972 nach Altomünster im oberbayerischen Landkreis Dachau eingemeindet.[5]

Die Kapelle Sankt Ulrich und Sankt Leonhard in Stumpfenbach gehört ebenso wie sämtliche Stumpfenbacher Ortsteile zur katholischen Pfarrei Sankt Alto in Altomünster.

Commons: Stumpfenbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Altomünster heute. In: Markt Altomünster. Abgerufen am 24. Oktober 2021.
  2. Martin Bitschnau, Hannes Obermair: Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Band 1: Bis zum Jahr 1140. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2009, ISBN 978-3-7030-0469-8, S. 98, Nr. 133.
  3. Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 12, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  4. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 14 (Digitalisat).
  5. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 415.