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Nextbike

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
nextbike GmbH
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Rechtsform Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gründung 2004
Sitz Leipzig, Deutschland Deutschland
Leitung Meik Bruhs, Sebastian Popp
Mitarbeiterzahl 460[1]
Umsatz 35 Mio. Euro[1]
Branche Fahrradverleih
Website www.nextbike.de
Stand: 31. Dezember 2021

Die Nextbike GmbH (Eigenschreibweise nextbike) mit Sitz in Leipzig ist ein im Jahr 2004 gegründetes Unternehmen, welches öffentliche Fahrradverleihsysteme betreibt. 2021 wurde Nextbike von Tier Mobility übernommen und 2024 an die britische Private-Equity-Gesellschaft Star Capital verkauft. Das Unternehmen bietet stationsbasierte Systeme, Systeme mit Flexzonen und hybride Systeme an. Im Jahr 2026 ist Nextbike in mehr als 20 Ländern an über 400 Standorten mit Verleihsystemen präsent.

Das Unternehmen wurde 2004 von Ralf Kalupner und Markus Denk gegründet, beschäftigt 2026 rund 1.000 Mitarbeitende und hat seinen Hauptsitz in Leipzig. Es betreibt als Partner von Städten öffentliche Fahrradverleihsysteme (Bikesharing) an über 400 Standorten in mehr als 20 Ländern. Die Fahrradverleihsysteme sind in lokale öffentliche Verkehrssysteme integriert. Fahrräder, Stationen und Softwareanwendungen werden eigenentwickelt und in Europa hergestellt.[2] Die Produktion der Hardware (Fahrräder, Terminals, Ständer) erfolgt vorrangig in Warschau.[3] Dabei wird eine Vielzahl von Komponenten von Zulieferern weltweit bezogen. Das Unternehmen unterscheidet zwei Geschäftsmodelle: den Eigenbetrieb und das Lizenzgeschäft. Bei letzterem werden die Systeme (Hardware) komplett an einen Betreiber veräußert; Nextbike übernimmt hierbei i. d. R. die softwareseitige Steuerung dieser Systeme. Im Eigenbetrieb befindet sich die Hardware im wirtschaftlichen Eigentum von Nextbike; dieses System wird komplett in Eigenregie betrieben und erwirtschaftet dabei Erlöse aus Vertragsbeziehungen mit Kommunen oder Verkehrsbetrieben, der Werbevermarktung (über Werbung am Fahrradrahmen) und dem Verleih der Fahrräder. 2019 wurde Nextbike von Stiftung Warentest als bestes Fahrradverleihsystem in Deutschland ausgezeichnet.[4]

Im Jahr 2019 betrug der Jahresumsatz 29,2 Mio. Euro[5], im Jahr 2021 unter den Einflüssen der Corona-Pandemie 35 Mio. Euro und einem Verlust von 6,5 Mio. Euro.[6] 2023 erwirtschaftete Nextbike einen Umsatz in Höhe von 59,3 Mio. Euro.[7]

Im November 2021 wurde die Nextbike GmbH eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des Berliner Mobilitätsdienstleisters Tier Mobility.[8] Im Oktober 2022 folgte die Verschmelzung unter Aufnahme auf die Tier Mobility SE. Im März 2024 wurde bekannt, dass die Tier Mobility SE die ehemals nextbike zuzuordnenden Konzernteile wieder verkaufen wolle. Am 29. April 2024 wurde die Übernahme der Tier Mobility-Anteile durch die britische Private-Equity-Gesellschaft Star Capital bekanntgegeben.[9][10][11][6]

Von Nextbike bediente Länder im Jahr 2026[12]

In Deutschland (Auswahl)

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In der deutschen Hauptstadt hat Nextbike mit dem Senat von Berlin 2017[13] einen Nutzungsvertrag abgeschlossen, der das Verleihsystem mit 7,5 Millionen Euro finanziell unterstützt. Es soll eine Probephase über fünf Jahre durchlaufen. Aktuell betreibt Nextbike das System in Kooperation mit Edeka als Werbepartner.

Nextbike in Berlin-Kreuzberg

Besonders große Nachfrage herrscht am Europaplatz am Hauptbahnhof Berlin, am Alexanderplatz und am Brandenburger Tor. Anfangs war geplant, dass Nextbike rund 720 Stationen einrichtet, die aber alle einzeln von den Bezirksämtern als Sondernutzung öffentlichen Straßenlandes genehmigt werden müssen. Deshalb waren bis Ende April 2019 nur 280 Stationen vorhanden und 3600 Leihräder im Einsatz.[14] Die schleppende Genehmigung wurde darauf zurückgeführt, dass die Stationen einen größeren Abstand zu Baudenkmalen, Gehwegen oder Grünanlagen einhalten müssen und zu prüfen ist, ob die Mindestgröße für einen Radabstellplatz überhaupt vorhanden ist und diese vor Ort keine Gefahr für die Allgemeinheit darstellt.

Im Jahr 2023 standen 6.500 Leihräder zur Verfügung. Die Zahl der Stationen lag bei 2.900, wovon sich 1.200 außerhalb des S-Bahn-Rings befanden. Die starke Erhöhung der Stationsanzahl innerhalb kurzer Zeit war durch die Einrichtung von virtuellen Stationen möglich, welche keine ortsfeste Infrastruktur erfordern. Durchschnittlich wurde ein Fahrrad bis zu 1,4mal pro Tag ausgeliehen. Der nachfragestärkste Tag war im Juli 2023 und wies mehr als 10.000 Ausleihen auf.[15] 2024 betrieb das Unternehmen 4.500 Stationen in Berlin und es wurde für 3,9 Mio. Fahrten genutzt.[13] Dies ist eine kontinuierliche Steigerung im Laufe der Jahre: 2021 0,96 Mio., 2022 1,17 Mio. und 2023 rund 2 Mio. Fahrten. Zuletzt waren 250 Stationen baulich errichtet und nicht virtuell. Außerhalb des S-Bahn-Rings gab es genauso viele Stationen wie innerhalb. Die meisten Fahrten hatten einen Zielpunkt, der sich vom Startpunkt unterschied und die Leihdauer war größtenteils unter 30 Minuten, was aus Sicht des Senats für die Erreichung der avisierten verkehrlichen Ziele sprach.[16]

Aufgrund der Sparmaßnahmen des Berliner Senats wurde der Vertrag über das Jahr 2024 hinaus nicht verlängert. Nextbike kündigte an, den Betrieb privatwirtschaftlich aufrechterhalten zu wollen, sich aber insbesondere aus den Randbezirken zurückzuziehen.[13][veraltet] Berlin wäre damit laut Unternehmensangaben die einzige europäische Hauptstadt ohne öffentlich gefördertes Bike-Sharing.[13]

Die von der Senatsverwaltung seit 2022 erteilte Sondernutzungserlaubnis für die Aufstellung der Räder lief am 30. Juni 2025 ab. Nextbike lehnte es aufgrund der damit verbundenen Kosten und Auflagen ausdrücklich ab, einen neuen Antrag zu stellen und berief sich auf einen erlaubnisfreien Gemeingebrauch des öffentlichen Straßenraums. Gegen die darauffolgende Verfügung der Senatsverwaltung, die Räder unverzüglich zu entfernen, ging Nextbike gerichtlich vor, blieb aber auch in zweiter Instanz beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg erfolglos. Es bestätigte in einer Entscheidung vom Januar 2026, dass es sich um eine straßenrechtliche Sondernutzung handelt, für die eine Erlaubnis nötig ist.[17][18] Nextbike kritisierte das Urteil, gab jedoch an, die Sondernutzung nun fristgemäß zu beantragen und den Betrieb im gesamten Stadtgebiet wie bisher aufrechterhalten.[19]

2019 startete Nextbike in Hannover mit rund 1.000 Mitfahrrädern.[20] Von 2021 bis 2024 bestand dabei eine Kooperation mit dem damaligen Verkehrsverbund Großraum-Verkehr Hannover.[21] Nextbike ist bis heute (Stand: 2026) in Hannover aktiv.[22]

In der Heimatstadt des Unternehmens sind 1500 Räder verfügbar, die flexibel an virtuellen Stationen sowie in den Flexzonen mit oder ohne Aufpreis zurückgegeben werden können.[23] Die Kooperation mit den Leipziger Verkehrsbetrieben ermöglichte die Smartphone-App LeipzigMove Kunden anfangs jeden Monat ein Freifahrtkontingent von 10 Stunden.[24] Bis zur Einführung einer Alternative 2025 sind monatlich 10 Freifahrten mit jeweils 15 Minuten Ausleihdauer inklusive, darüber hinaus gilt der reguläre Tarif.[25][26]

VAG_Räder in Nürnberg

Seit Juni 2019 betreibt Nextbike zusammen mit der örtlichen Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg (VAG) ein neues Fahrradverleihsystem unter dem Namen VAG_Rad. Dieses umfasst aktuell (September 2025) mehr als 112 feste Stationen und eine rund 40 Quadratkilometer[27] große Flexzone im gesamten Innenstadtgebiet innerhalb der Ringstraße, in den Stadtteilen Langwasser und Rangierbahnhof-Siedlung, in den Fürther Stadtteilen Am Stadtpark, Innenstadt, Südstadt und Hardhöhe sowie in den Erlanger Stadtteilen Zentrum, Süd- und Oststadt sowie in Teilen der Nordstadt.[28] In dieser können die Räder ohne feste Station ausgeliehen und abgegeben werden. Hierbei stehen mehr als 2.500 Räder und 80 Pedelecs zur Verfügung.[29][30] Zudem bietet das System neben den klassischen Fahrrädern an 16 verschiedenen Stationen auch 19 Lastenräder zum Verleih an.[31] Im Februar 2024 wurde das System auch auf die direkten Nachbarstädte Erlangen, Fürth und Schwabach ausgeweitet.[32]

Vor dem Systemstart von VAG_Rad standen seit dem Frühjahr 2011 unter dem Namen Norisbike etwa 750 Leihräder in Nürnberg zur Verfügung. An 66 Stationen mit einem Verleihterminal konnten die Mieträder rund um die Uhr gemietet werden.[33] Bis 2013 wurden die Anzahl der Stationen auf 75 und die zur Verfügung gestellten Räder auf 810 erhöht.[34] Ende des Jahres 2018 stellte Nextbike den Betrieb jedoch aus wirtschaftlichen Gründen ein.

Nextbike-Station in Mannheim

VRNnextbike ist das Fahrradverleihsystem im Verkehrsverbund Rhein-Neckar. Zum regionalen System gehören folgende Städte (Auswahl): Bensheim, Bürstadt, Dossenheim, Frankenthal, Heidelberg, Heddesheim, Heppenheim, Hockenheim, Kaiserslautern, Ludwigshafen, Mannheim, Neckargemünd, Schwetzingen, Weinheim, Worms. Wie bei Metropolradruhr können die Räder städteübergreifend genutzt werden.[35] In Mannheim wurden im Dezember 2020 zwölf E-Cargobikes ins Sortiment aufgenommen.[36]

Kiel und Kiel-Region

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Von Juli 2019 bis Ende 2022 waren Räder von Nextbike in Kiel als Sprottenflotte unterwegs. Der Name leitet sich von den Kieler Sprotten ab. Nach einer Pilotphase bis Dezember 2020 wurde das System auch in der Region, zum Beispiel in Rendsburg und Eckernförde, eingeführt. Ab Juli 2021 wurde die Einrichtung der Sprottenflotte für Plön und Preetz betrieben. Allein in Kiel waren gut 300 Räder unterwegs. Mit Unterstützung der Förde Sparkasse Kiel wird die Sprottenflotte teilweise mit Pedelecs ausgestattet, und seit 2021 sind auch E-Lastenräder im Programm. 2023 wurde die Flotte auf Räder des Konkurrenten Donkey Republic umgestellt.[37]

Nordrhein-Westfalen

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Das metropolradruhr (Eigenschreibweise) startete im Juni 2010 im Ruhrgebiet als größtes Fahrradverleihsystem Deutschlands. Bis 2012 wurden 3000 Mieträder in zehn Städten bereitgestellt. Verknüpft wurden in diesem Projekt zehn Städte aus dem Ruhrgebiet, unter anderem Dortmund, Bochum, Essen und Oberhausen. Das Besondere an diesem Fahrradverleihsystem war die städteübergreifende Nutzung der Mieträder.[38][39] Am 1. April 2026 erfolgte der Betreiberwechsel zu Donkey Republic.[40]

Seit 2015 kooperiert Nextbike mit den Kölner Verkehrs-Betrieben (KVB). Für VRS-Chipkarten-Inhaber sind die ersten 30 Minuten pro Fahrradausleihe inklusive (ausgenommen Schülertickets). In Köln gibt es, wie auch in Nürnberg, Leipzig und Dresden, eine definierte Zone, in der die Räder flexibel an jeder Straßenecke abgegeben (und auch wieder ausgeliehen) werden können.[41]

Bonn und Rhein-Sieg-Kreis
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Seit September 2025 betreibt Nextbike in Bonn und im Rhein-Sieg-Kreis gemeinsam mit RSVG-Bike und RVK e-Bike das einheitliche Fahrradverleihsystem Welo. Es löst drei separate Vorgängersysteme ab und ermöglicht erstmals kreisübergreifende Fahrten ohne Systemwechsel. Die Flotte umfasst neben klassischen Fahrrädern auch E-Bikes.[42]

Zuvor kooperierte Nextbike seit Oktober 2018 mit den Stadtwerken Bonn Verkehrs-GmbH. Die Registrierung bei Nextbike war in Bonn mit einer sofortigen Zahlung des Kunden von 3 Euro verbunden (Stand: September 2021). Mit jedem weiteren Jahr wurde diese Zahlung erneut fällig, sofern der Kunde das Angebot dann noch nutzt.[43] VRS-Abokunden erhielten wie in Köln pro Tag 30 Fahrrad-Freiminuten, die auf den Tag aufteilbar sind. In Bonn gab es ebenfalls die Möglichkeit, die Räder flexibel im gesamten Stadtgebiet abzugeben und wieder auszuleihen.[44][45]

Wie in Köln und Bonn galt das Stadtgebiet als Flexzone, in der die Räder ohne Bindung an eine Station ausgeliehen und zurückgegeben werden können. Am 1. Juli 2026 erfolgte der Betreiberwechsel zu Donkey Republic.[46]

Die Hauptunterschiede der Systeme in Nordrhein-Westfalen (und im angrenzenden Landkreis Ahrweiler) sind (Stand Juli 2026):

Name Region Standard-
räder
E-Bikes Cargo-bikes e-Cargo-bikes Flex-zone Nachttarif
für E-Bike
Rückgabe der E-Bikes Ref
meinSiggi Bielefeld Grünes Häkchensymbol für ja Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein Grünes Häkchensymbol für ja [47]
Grünheide Gütersloh Grünes Häkchensymbol für ja Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein [48]
Helbi Kreis Soest Grünes Häkchensymbol für ja Grünes Häkchensymbol für ja Grünes Häkchensymbol für ja
(Lippstadt)
Grünes Häkchensymbol für ja Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein nur an E-Bike-Stationen von Helbi [49]
Ruhrgebiet Essen Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein Grünes Häkchensymbol für ja Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein [50]
NEW MöBus Mönchengladbach Grünes Häkchensymbol für ja Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein [51]
westBike Kreis Heinsberg Grünes Häkchensymbol für ja Grünes Häkchensymbol für ja Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein nur an E-Bike-Stationen von westBike [52]
wupsiRad Leverkusen Grünes Häkchensymbol für ja Grünes Häkchensymbol für ja Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein an jeder wupsiRad-Station [53]
S11 Bike Bergisch Gladbach bis Köln-Mülheim Grünes Häkchensymbol für ja Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein [54]
Bergisches E-Bike Rheinisch-Bergischer-Kreis Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein Grünes Häkchensymbol für ja Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein Grünes Häkchensymbol für ja an jeder Station des Systems „Bergisches E-Bike“[55] [56]
KVB Rad Köln Grünes Häkchensymbol für ja Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein Grünes Häkchensymbol für ja [57]
mobic (REVG) Rhein-Erft-Kreis Grünes Häkchensymbol für ja Grünes Häkchensymbol für ja Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein Grünes Häkchensymbol für ja Grünes Häkchensymbol für ja nur an E-Bike-Stationen von mobic (REVG)[58] [59]
welo Bonn, Rhein-Sieg-Kreis Grünes Häkchensymbol für ja Grünes Häkchensymbol für ja Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein Grünes Häkchensymbol für ja Grünes Häkchensymbol für ja Grünes Häkchensymbol für ja nur an E-Bike-Stationen von welo [60]
Eifel Kreis Euskirchen Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein Grünes Häkchensymbol für ja Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein Grünes Häkchensymbol für ja
(Euskirchen)
Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein Grünes Häkchensymbol für ja an jeder Eifel-Station [61]
AW-bike Landkreis Ahrweiler Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein Grünes Häkchensymbol für ja Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein Rotes X oder Kreuzchensymbol für nein Grünes Häkchensymbol für ja an jeder AW-bike-Station [62]
MOBIbike Fahrradservice – Fahrzeugauto in Dresden am Albertplatz
  • Bremen: Zwischen Juni 2018 und März 2025 kooperierte Nextbike mit dem Weser-Kurier und der BSAG unter dem Namen WK-Bike. Die Stadt schrieb im Jahr 2024 europaweit den Betrieb eines Fahrradverleihsystems aus und stellte 5,55 Millionen Euro als Subvention in Aussicht.[63] Seit April 2025 betreibt Nextbike eine Flotte von 1100 Rädern und 40 Lastenrädern unter dem Namen Bre.Bike, eine Erweiterung auf 1450 Räder und 60 Lastenräder ist geplant.[64] Das System ist auch über die Grenze Bremens hinaus nutzbar.
  • Dresden: Seit August 2020 betreibt Nextbike im Auftrag der DVB das neue System namens MOBIbike.[65] Die Flotte wurde durch 1000 neue Räder ersetzt und mittlerweile auf 1550 Räder erhöht. Räder können flexibel innerhalb der Flexzone, in Rückgabestraßen oder an MOBIpunkten zurückgegeben werden. DVB-Abokunden erhalten pro Ausleihe 30 Freiminuten.[66]
  • Freiburg im Breisgau: Nextbike hat im Mai 2019 Frelo im Stadtgebiet Freiburg lanciert.[67] Mit Beginn der neuen Ausschreibungsrunde ab 2026 wurde Frelo auch in den benachbarten Landkreisen Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald eingeführt. Frelo ist stationsbasiert. Seit Beginn wurde die Anzahl der Stationen und Räder immer weiter erhöht. Es stehen ca. 1.200 Räder an 162 Stationen zur Verfügung, davon ca. 200 Pedelecs. Inhaber eines RVF Regio-Karten Abos sowie Studierende der Universität Freiburg können die Fahrräder in den ersten 30 Minuten im Rahmen des Semesterbeitrages kostenlos nutzen.[68] Im Jahr 2024 wurden mit 755.000 Ausleihen deutlich mehr Fahrten verzeichnet als beispielsweise als bei MVG-Rad in München, wo mit ca. fünf Mal so vielen Leihrrädern ca. 700.000 Ausleihen verzeichnet wurden.
  • Konstanz: Ab Mitte April 2024 übernahm Nextbike den Betrieb des örtlichen Fahrradmietsystems konrad der Stadtwerke Konstanz.[69] Die Mietradflotte umfasste zu diesem Zeitpunkt etwa 150 Räder und 70 Lastenräder, die teils mit Elektroantrieb ausgestattet sind.
  • München: Seit Anfang Mai 2026 ersetzt Nextbike unter dem Markenauftritt MyRadl das 2025 eingestellte Leihsystem MVG Rad in München und Umgebung.[70][71] Das regional vernetzte System erstreckt sich über München und 36 weitere Kommunen. Somit sind Ausleihen über Gemeinde- und Landkreisgrenzen hinweg möglich. Die Flotte umfasst 6.700 Fahrräder, darunter auch E-Bikes, an 1000 Standorten im MVV-Verbundraum.[72] Bei berechtigten ÖPNV-Abos sind die ersten 30 Minuten mit dem klassischen Rad kostenlos.[73]

In weiteren europäischen Ländern (Auswahl)

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Nextbike-Verleihstation im Bahnhof Katzelsdorf, Niederösterreich, der Mattersburger Bahn
  • Burgenland: Im Burgenland rund um den Neusiedler See wird das Fahrradverleihsystem Nextbike seit 2007 umgesetzt und stetig ausgebaut. Seit 2010 ist auch die Niederösterreichische Landesregierung darum bemüht, ein flächendeckendes Netz an Verleihstationen in Niederösterreich aufzubauen. Der Betreiber des Systems ist die Energie- und Umweltagentur Niederösterreich. In Österreich wird durch Nextbike europaweit erstmals ein Fahrradverleihsystem im ländlichen Raum ein- und durchgeführt.
  • Innsbruck: In Innsbruck wurde mit dem Stadtrad Innsbruck im April 2014 ebenfalls ein Leihsystem für Fahrräder geschaffen, auch dieses wird gemeinsam von Nextbike und den Innsbrucker Verkehrsbetrieben aufgebaut und betrieben. Bei einem entsprechenden Erfolg in Innsbruck ist eine Erweiterung auf andere Städte Tirols geplant.[74]
  • Klagenfurt: Das Klagenfurter Fahrradverleihsystem Nextbike Klagenfurt[75] wurde im Mai 2017 mit 10 Stationen und 60 Fahrrädern in Betrieb genommen und 2018 auf 32 Stationen erweitert. Im Mai 2019 kamen weitere 10 Stationen hinzu. Seit Herbst 2020 stehen in Klagenfurt am Wörthersee und einigen Umlandgemeinden 270 smarte Leihfahrräder an nahezu 50 Stationen zur Verfügung. Bisher (Stand September 2020) haben sich mehr als 13.300 Nutzer registriert und es wurden insgesamt über 53.300 Verleihvorgänge verzeichnet. Betreiber ist die Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee.

  • Wien: Im April 2022 löste das in Kooperation mit den Wiener Linien betriebene WienMobil Rad die Citybikes ab. Derzeit sind mehr als 240 Rad-Stationen – darunter auch sogenannte WienMobil-Stationen mit zusätzlichen Mobilitätsservices wie Carsharing oder E-Scootern – mit mehr als 3000 Fahrrädern in allen Wiener Gemeindebezirken in Betrieb. Neben dem Standardtarif für 75 Cent pro 30 Minuten gibt es für Jahreskarten-, Jugendticket- und Semesterticket-Besitzer der Wiener Linien, sowie für Besitzer des bundesweiten KlimaTickets vergünstigte Tarife.[76]
  • Kufstein: In Kufstein startete das VVT Regiorad im Mai 2022 mit 22 Stationen und 110 Fahrrädern sowie in Ellmau mit 3 Stationen und 20 Fahrrädern. Lokaler Betreiber ist Kufstein mobil in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband Wilder Kaiser. Ein Ausbau in weiteren Gemeinden Tirols ist geplant.[77]

An der Nextbike Polska S.A., die in Polen 39 Verleihsysteme[78] betreibt, ist Nextbike im Jahr 2019 mit 45,1 % Kapital- und 51,7 % Stimmenanteil beteiligt.[79] Seit April 2025 ist nextbike Polska offiziell Teil der nextbike-Gruppe, denn die STAR Pedal II GmbH, eine Tochtergesellschaft der STAR Pedal GmbH und gleichzeitig Inhaberin der Nextbike GmbH, hat 100 % von Nextbike Polska erworben.[80] Mittlerweile ist nextbike in über 80 Städten in Polen vertreten.[81] Veturilo, das größte polnische System befindet sich mit über 5300 Fahrrädern in Warschau.

In der Schweiz kooperierte Nextbike ab August 2009 mit Rent A Bike. Bei diesem Projekt wurden 3000 Leihvelos (Velos nennen die Schweizer ihre Fahrräder) flächendeckend bis zum Jahr 2011 angeboten.[82][83][84]

Seit 2011 ist Nextbike in der Stadt Luzern aktiv. Der Betrieb erfolgt in Zusammenarbeit mit Caritas Luzern.[85]

2024 hat Nextbike die Ausschreibung für den regulären Betrieb des Fahrradverleihsystems Mooinz in Chur gegen Publibike gewonnen.[86]

Im November 2018 hat Nextbike in Bilbao ein e-Bike System eröffnet. Den Betrieb von Bilbaobizi übernahm Nextbike gemeinsam mit dem spanischen Mobilitätsdienstleister Sagalés. Das bestehende Verleihsystem ist mit e-Bikes ersetzt worden, damit trotz der herausfordernden topografischen Bedingungen angenehmes Radfahren gewährleistet werden kann. Bis zum Frühjahr 2019 werden 450 e-Bikes an 40 Stationen verfügbar sein. Der Motor unterstützt bis zu 50 km und wird am Stationsständer geladen.[87]

Informationsstele einer Verleihstation in Essen-Steele (2016)

Die einmalige Registrierung erfolgt per App oder über das Internet. Die Ausleihe und Rückgabe ist per App, Hotline oder am Verleihterminal möglich. Die aktuellen Standorte der Räder findet man in der App, bis 2022 auch auf der Website.[88] Die Preise variieren von Stadt zu Stadt.[89] Die Mieträder sind auch für Einwegfahrten geeignet, da das Mietrad an einer Station ausgeliehen und an einer anderen Station wieder abgegeben werden kann. In allen Städten gibt es fest definierte Bereiche für Ausleihe und Rückgabe, die sich je nach Stadt unterschiedlich gestalten. In einigen Städten wie z. B. Marburg gibt es fest definierte, durch Schilder gekennzeichnete Stationen. In Köln, Bonn, Dresden oder Leipzig gibt es definierte Zonen, in der die Räder flexibel an jeder Straßenecke abgegeben (und auch wieder ausgeliehen) werden können. An einigen Punkten können Freiminuten vergeben werden, wenn dort ein Rad abgestellt wird.[90]

Bei der Ausleihe per App muss zunächst der QR-Code gescannt werden. Im Anschluss öffnet sich das Schloss je nach Radtyp automatisch, oder via App wird ein Zahlencode übermittelt, mit dem das Schloss geöffnet werden kann. Die Räder können während der gesamten Ausleihe an verschiedenen Orten geparkt werden. Die Rückgabe kann per App, BikeComputer, Terminal oder Hotline erfolgen. In regelmäßigen Abständen werden die Räder von Servicemitarbeitern vor Ort geprüft und gewartet.

Die Räder werden entweder frei oder in eigens gefertigten Abstellanlagen/Stationen mit Informationsstele und Fahrradbügeln aufgestellt, wie bspw. in Tübingen.[91] Auch in der kalten Jahreszeit sind die Räder von Nextbike verfügbar, in manchen Städten mit einer leicht reduzierten Flotte.

Die Räder sind mit einer Drei- oder Siebengangnabenschaltung, einem höhenverstellbaren Sattel und einem Gepäckkorb ausgestattet, der fest mit dem Lenker verbunden ist.[92] 2014 stellte Nextbike das Smartbike 1.0 vor, das mit BikeComputer und Gabelschloss ausgerüstet ist. 2018 wurde eine überarbeitete Version das Smartbike 2.0 vorgestellt. Diese Version hat neben einem Rahmenschloss auch integrierte Kartenlesegeräte für die Ausleihe mit Smart Cards der ÖPNV-Partner.

Commons: Nextbike – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. 1 2 nextbike GmbH, Leipzig – Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021. In: Bundesanzeiger. Abgerufen am 17. Mai 2026.
  2. Bike-Sharing für Ihre Stadt mit nextbike. In: nextbike.net. Abgerufen am 16. Juni 2026.
  3. Exclusive: Warsaw becomes the engine of nextbike’s European operations. In: zagdaily.com. Abgerufen am 9. Juni 2026.
  4. Bestes Fahrradverleihsystem kommt aus Leipzig. Abgerufen am 11. Februar 2021.
  5. nextbike - original bike sharing. nextbike, abgerufen am 2. Dezember 2020.
  6. 1 2 Gerhard Hegmann: Nextbike: Dieser Deal offenbart die Unruhe unter den Leihrad-Anbietern. In: Die Welt. 11. März 2024, abgerufen am 2. Mai 2024.
  7. Jürgen Wetzstein: Nextbike und Tier Mobility gehen getrennte Wege. In: https://www.velobiz.de/. 11. März 2024, abgerufen am 16. Juni 2026.
  8. Christoph Kapalschinski: Nextbike: Tier Mobility übernimmt Fahrradverleiher. In: Handelsblatt. 15. November 2021, abgerufen am 4. September 2022.
  9. Englischer Investor übernimmt Leihradanbieter Nextbike. In: FinanzNachrichten.de. 29. April 2024, abgerufen am 29. April 2024.
  10. nextbike GmbH. In: Companyhouse. Abgerufen am 2. Mai 2024.
  11. TIER und nextbike gehen getrennte Wege, um sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren | TIER Blog. Abgerufen am 2. Mai 2024.
  12. nextbike – Bikesharing in über 300 Städten weltweit. Abgerufen am 1. März 2026 (deutsch).
  13. 1 2 3 4 Deutsche Presse-Agentur dpa: Leipzig: Unternehmen Nextbike zieht sich aus Teilen Berlins zurück. In: lvz.de. Leipziger Volkszeitung, 19. November 2024, abgerufen am 20. November 2024.
  14. Christian Latz: Nextbike stellt 1000 weitere Fahrräder auf Berlins Straßen. 30. Juni 2020, abgerufen am 28. September 2020.
  15. Das Leihradsystem im Auftrag des Landes boomt - Pressemitteilung SenMVKU vom 04.08.2023. 4. August 2023, abgerufen am 23. Juni 2026.
  16. Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt: Entwicklung des Leihfahrradsystems. (PDF) In: Parlament Berlin. 26. Mai 2025, abgerufen am 11. September 2025.
  17. Gericht stoppt Nextbike: 6.500 Leihräder müssen sofort von Berlins Straßen verschwinden. In: bz-berlin.de. 21. Januar 2026, abgerufen am 22. Januar 2026.
  18. Verwaltungsgericht Berlin: Beschluss vom 17. Oktober 2025 – 1 L 631/25 und Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg: Beschluss vom 19. Januar 2026 – OVG 6 S 114/25
  19. Johannes Reichel: Nextbike kritisiert Urteil und will Betrieb aufrechterhalten: Berlin hängt sich ab. In: vision-mobility.de. Huss-Unternehmensgruppe, 27. Januar 2026, abgerufen am 22. März 2026.
  20. Stefan Ebers: 1000 neue Mietfahrräder - Nextbike startet in Hannover. In: Stadtteilmagazin für Linden-Limmer. 9. August 2019, abgerufen am 25. Juni 2026.
  21. 30 Frei­mi­nu­ten für jede Fahrt mit dem sprintRAD - Hannover.de. In: hannover.de. Abgerufen am 25. Juni 2026.
  22. Fahrradverleih in Hannover | Einfach Fahrrad leihen – überall! In: nextbike.de. Abgerufen am 25. Juni 2026 (deutsch).
  23. Lars Schumann: nextbike startet neu durch und fährt Verleihrekord ein. In: leipziginfo.de Stadtmagazin für Leipzig und die Region. Abgerufen am 11. Februar 2021.
  24. „LeipzigMOVE“: LVB stellen neue Mobilitäts-App vor. Abgerufen am 11. Februar 2021.
  25. kronfink: 4. Bikesharing. In: Leipzig Move. Leipziger Verkehrsbetriebe, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 23. April 2024; abgerufen am 25. Dezember 2023 (deutsch).
  26. blueone09, Kollege.Bratwurst et al.: [Lokal Leipzig] Nextbike Fahrrad-Ausleihe ersten 15min gratis jeden Monat für bis zu 10 Fahrten (=150min) mit LeipzigMOVE App (Bikesharing) – Kommentar vom 6. Mai 2025. In: MyDealz. Atolls, 6. Mai 2025, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 17. Juni 2025; abgerufen am 17. Juni 2025: „Bis zur Einführung einer Alternative bleiben die Freikontingente bestehen.“
  27. Zahl des Monats: 36 Quadratkilometer Flexzone auf vag.de, vom 10. September 2024, abgerufen am 10. September 2024
  28. Standorte. In: vagrad.de, abgerufen am 1. April 2025.
  29. Beliebte Leihräder: Neue Stationen für den Nürnberger Süden auf nn.de, vom 22. Februar 2022, abgerufen am 22. Februar 2022
  30. VAG_eRad ist da! auf vag.de, vom 8. September 2025, abgerufen am 8. September 2025
  31. NEU: Willkommen VAG_LastenRad! auf vagrad.de, abgerufen am 19. Oktober 2021
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