Margaret Hilton
Margaret „Meg“ Hilton (geb. Mostyn ; * 20. Juli 1925 in Lancashire; † 24. September 2020 in Seattle) war eine britisch-US-amerikanische Schauspielerin.
Leben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Herkunft, Ausbildung und Privatleben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Sie kam im Sommer 1925 in der englischen Grafschaft Lancashire zur Welt und absolvierte eine Schauspielausbildung an der Royal Academy of Dramatic Art in London.[1] Am 14. September 1949 heiratete sie den Mathematiker Peter Hilton (1923–2010).[2] Das Paar hatte die zwei Adoptivsöhne Tim und Nicholas. Als ihr Ehemann 1962 einen Ruf als Professor an die Cornell University in Ithaca (US-Bundesstaat New York) erhielt, folgte sie ihm in die Vereinigten Staaten.[1] Berufsbedingt zog die Familie dort mehrfach um, ehe man ab 1982 in Binghamton (New York) lebte.[1]
Berufliche Karriere
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In England arbeitete sie zunächst als Lehrerin. Nach dem Umzug in die Vereinigten Staaten nahm sie erste Rollen in sogenannten „summer stock theaters“ wahr. Hierbei handelt es sich um saisonale, zumeist im Sommer aktive Theatergruppen, die Stücke im Repertoiresystem präsentieren.
Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte sich Hilton zu einer äußerst profilierten Theaterschauspielerin und stand auf zahlreichen Bühnen des Landes – beispielsweise im Longacre Theatre, Hudson Theatre und Cort Theatre am Broadway in New York City, im Long Wharf Theatre in New Haven (Connecticut), im Phoenix Playhouse in Minneapolis (Minnesota), im A Contemporary Theatre und Intiman Theatre in Seattle (Washington) sowie im Cider Mill Playhouse in Endicott (New York). Zwischen 1986 und 1995 hatte sie auch Kurzauftritte in drei Fernsehproduktionen.
Auszeichnungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1978: Clarence Derwent Award als erfolgversprechendste Broadway-Schauspielerin[1] (Stück: Molly; Rolle: Eve; Autor: Simon Gray; Regie: Stephen Hollis; Theater: Hudson Theatre)[3]
Filmografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Fernsehfilme
- 1995: Danielle Steel: Abschied von St. Petersburg (Zoya)
Fernsehserien
- 1986: Spenser (Episode 2x8)
- 1993: Law & Order (Episode 4x8)
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 4 Nachruf auf Margaret Hilton. Am 1. Oktober 2020 in Press & Sun-Bulletin (Tageszeitung in Binghamton). Abgerufen auf legacy.com am 11. März 2026.
- ↑ Jean Pedersen: Peter Hilton: Codebreaker and Mathematician (1923–2010). In: Notices of the American Mathematical Society. Band 58, № 11, Dezember 2011, Seiten 1538–1540. Abgerufen auf ams.org (American Mathematical Society) am 11. März 2026.
- ↑ Auflistung der Produktionsgeschichte von Simon Grays Bühnenstück Molly. Abgerufen auf simongray.org.uk am 11. März 2026.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Margaret Hilton bei IMDb
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hilton, Margaret |
| ALTERNATIVNAMEN | Hilton, Meg |
| KURZBESCHREIBUNG | britisch-US-amerikanische Schauspielerin |
| GEBURTSDATUM | 20. Juli 1925 |
| GEBURTSORT | Lancashire, Vereinigtes Königreich |
| STERBEDATUM | 24. September 2020 |
| STERBEORT | Seattle, Vereinigte Staaten |