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Marathon Infinity

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Marathon Infinity
Zählt zur Reihe Marathon
Entwickler Bungie
Veröffentlichung 15. Oktober 1996
Plattform Mac OS
Genre Ego-Shooter
Thematik Science-Fiction
Spielmodus Einzelspieler, Mehrspieler
Steuerung Maus, Tastatur
Sprache Englisch
Aktuelle Version 1.5

Marathon Infinity ist ein Science-Fiction Ego-Shooter-Computerspiel, das von Bungie entwickelt und ursprünglich 1996 für Mac OS (Classic) erschien. Es ist der letzte Teil der Marathon-Trilogie und knüpft inhaltlich an den Vorgänger Marathon 2: Durandal an. Mit der Freigabe des Quelltextes im Jahr 2005 erfolgten Portierungen auf Microsoft Windows, Mac OS X und Linux. 2012 erschien eine Portierung für Apple iOS.

Das Spiel bietet 20 Level in der Kampagne namens „Blood Tides of Lh'owon“, die sowohl im Einzelspieler als auch kooperativ gespielt werden kann.[1]

Für den Shooter erschien der Mod Evil. Die kostenlose Erweiterung bot neue Inhalte und wurde von Produktmanager Tuncer Deniz von Bungie gelobt.[2] Ein weiterer Mod namens Rubikon schloss inhaltlich an Marathon Infinity an.[3] Bei Steam erschien eine Version auf Basis der quelloffenen Aleph-One-Spiel-Engine kostenlos als Classic Marathon Infinity.[4] Besonders dabei war, dass Bungie das Fanprojekt aktiv unterstützte, obwohl man selbst mit Marathon an einem Reboot der Marke arbeitete.[1]

Der Redaktion des BeOS-Magazins Technoids erinnerte das beklemmende Szenario an Alien. Die Handlung sei komplex und detailliert, wobei auf Zwischensequenzen komplett verzichtet werde. Die Autoren stuften es als Action-Adventure ein, das im Gedächtnis bleibe.[5]

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Witold Pryjda: Marathon Infinity: Kult-Shooter ab sofort kostenlos auf Steam zu haben. In: winfuture.de. 23. August 2024, abgerufen am 24. Mai 2026.
  2. Evil: Kostenlos! In: Mac Magazin. Juli 1997, S. 84 (Textarchiv – Internet Archive).
  3. Florian Phon: Dauerläufer. In: MACup. Juni 2001, S. 76 (Textarchiv – Internet Archive).
  4. Jonathan Harsch: Classic Marathon Infinity von Bungie gratis auf Steam. In: PC Games Hardware. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 24. Mai 2026.
  5. Matthias Breiter: Marathon: Aleph One. In: Technoids. Nr. 8, S. 78 (Textarchiv – Internet Archive).