Hornbek
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 53° 34′ N, 10° 39′ O | |
| Bundesland: | Schleswig-Holstein | |
| Kreis: | Herzogtum Lauenburg | |
| Amt: | Breitenfelde | |
| Höhe: | 31 m ü. NHN | |
| Fläche: | 5,89 km² | |
| Einwohner: | 197 (31. Dez. 2025)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 33 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 21514 | |
| Vorwahl: | 04158 | |
| Kfz-Kennzeichen: | RZ | |
| Gemeindeschlüssel: | 01 0 53 056 | |
| LOCODE: | DE 53I | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Wasserkrüger Weg 16 23879 Mölln | |
| Website: | hornbek.de | |
| Bürgermeisterin: | Christina Dibbern | |
| Lage der Gemeinde Hornbek im Kreis Herzogtum Lauenburg | ||
Hornbek ist eine Gemeinde im Kreis Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemeinde Hornbek liegt an dem nach ihr genannten Mühlenbach, einem westlichen Zufluss in den Elbe-Lübeck-Kanal südlich von Mölln.[2] Das Gebiet der Gemeinde wird naturräumlich der Haupteinheit Süd(west)mecklenburgische Niederungen (mit Sanderflächen und Lehmplatten) (Nr. 760),[3] einem Teil des Südwestlichen Vorlandes der Mecklenburgischen Seenplatte zugeordnet.
Nachbargemeinden
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Gemeindegebiet von Hornbek liegt umringt von:[2]
| Woltersdorf | ||
| Tramm, Möhnsen |
Grambek | |
| Roseburg, Güster |
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das Dorf wurde im Ratzeburger Zehntregister von 1230 als „Horgenbece“ urkundlich erwähnt. Im Jahre 1391 kaufte die Hansestadt Lübeck Hornbek, um die Sicherheit der Alten Salzstraße zu gewährleisten. Durch den Bau des Stecknitzkanals verlor die Via Regia an Bedeutung, so dass Hornbek 1747 an das Herzogtum Lauenburg abgetreten wurde. Seit 1889 gehört Hornbek zum neu gegründeten Amt Breitenfelde.
Beim Bau der Reichsautobahn Hamburg-Berlin wurde von 1938 bis 1941 ein großes Urnengräberfeld der vorrömischen Eisenzeit und römischen Kaiserzeit westlich des Dorfes ausgegraben.[4] Es enthielt circa 900 Urnengräber, die zum Teil mit unterschiedlich großen Steinpflastern bedeckt waren. Das Gräberfeld gehört zur Gruppe der großen Flachgräberfelder Südostholsteins, die gegen Ende der Hallstattzeit angelegt wurden und bis in die römische Kaiserzeit in Benutzung blieben.[5] Das Gräberfeld gehört in seiner älteren Phase zur Jastorfkultur, die gemeinhin als jene archäologische „Kultur“ angesehen wird, aus der später die in den schriftlichen Quellen erwähnten Germanenstämme hervorgegangen sein sollen.
Politik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Gemeindevertretung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bei der Kommunalwahl 2023 errang die Freie Wählergemeinschaft Hornbek erneut alle sieben Sitze in der Gemeindevertretung. Die Wahlbeteiligung betrug 57,9 Prozent.[6][7]
Wappen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Blasonierung: „Von Blau und Grün durch einen schräglinken silbernen Wellenbalken, darin ein blauer Wellenfaden, belegt mit einem leicht gesenkt geteilten, silbern-roten Schildchen, geteilt. Oben eine goldene heraldische Lilie, unten ein goldenes Mühlrad.“[8]
Verwaltung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gemeinde wird vom Amt Breitenfelde kommunal verwaltet.
Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Durch das Gemeindegebiet südlich des Dorfes führt die Bundesautobahn 24.[2] Seit 1982 besteht die nach der Gemeinde benannte Abfahrt (Nr. 8).
In abweichender Ausrichtung (Nord–Süd) durchzieht die Bahnstrecke Lübeck–Lüneburg ohne Bahnstation die Gemarkung im Osten.[2]
Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In der Liste der Kulturdenkmale in Hornbek stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2025 (XLSX-Datei); (Hilfe dazu).
- 1 2 3 4 Relation: Hornbek (1466178) bei OpenStreetMap (Version #5). Abgerufen am 13. März 2026.
- ↑ Liste Zuordnung der Gemeinden zu den Naturräumen. (PDF) S. 1, abgerufen am 14. März 2026.
- ↑ A. Rangs-Borchling, Das Urnengräberfeld von Hornbek in Holstein (2. Jahrhundert vor bis 2. Jahrhundert nach Christi Geburt). Offa-Bücher 18 (Neumünster 1963)
- ↑ J. Brandt, Jastorf und Latène. Kultureller Austausch und seine Auswirkungen auf die soziopolitische Entwicklung in der vorrömischen Eisenzeit (Rahden/Westf. 2001) S. 192 ff.
- ↑ wahlen-sh.de abgerufen am 16. Juli 2024
- ↑ NDR: Kommunalwahl 2023: Hornbek (Kreis Herzogtum Lauenburg) Ergebnis der Gemeindevertretungswahl. Abgerufen am 6. März 2024.
- ↑ Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein
