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DEL2 2025/26

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DEL2
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Meister: Krefeld Pinguine
Aufsteiger: Krefeld Pinguine
Absteiger: ESV Kaufbeuren
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Die Saison 2025/26 war die 13. Spielzeit der zweithöchsten deutschen Eishockeyliga unter dem Namen DEL2. Sie begann am 19. September 2025 und endete am 24. April 2026. Die Krefeld Pinguine sicherten sich im Playoff-Finale mit einem 4:0-Seriensieg gegen die EC Kassel Huskies die Meisterschaft und erreichten damit sportlich den Aufstieg in die Deutsche Eishockey Liga. Das DEL2-Gründungsmitglied ESV Kaufbeuren steht als sportlicher Absteiger in die Oberliga fest.

Für die DEL2 2025/26 qualifizierte Clubs

Die Saison wurde mit 14 Mannschaften ausgetragen.[1] Durch den Meistertitel und den damit verbundenen Aufstieg der Dresdner Eislöwen nach der vorherigen Saison war die Düsseldorfer EG als Absteiger aus der DEL neu mit dabei.[2] Zudem änderte sich das Teilnehmerfeld der DEL2 durch den Abstieg der Selber Wölfe in die Oberliga Süd und den direkten Wiederaufstieg der Bietigheim Steelers aus derselben.[3]

Verein Ort Stadionname Stadionkapazität
EC Bad Nauheim Bad Nauheim Colonel-Knight-Stadion 4.500
Eispiraten Crimmitschau Crimmitschau Kunsteisstadion im Sahnpark 5.222
Düsseldorfer EG Düsseldorf PSD Bank Dome 13.205
EHC Freiburg Freiburg im Breisgau Echte Helden Arena 3.500
Kassel Huskies Kassel Probonio Arena 5.700
ESV Kaufbeuren Kaufbeuren Energie Schwaben Arena 3.100
Krefeld Pinguine Krefeld Yayla-Arena 8.029
EV Landshut Landshut VR-Bank Landshut Arena 4.448
Ravensburg Towerstars Ravensburg CHG-Arena 3.418
Eisbären Regensburg Regensburg Donau-Arena 4.712
Bietigheim Steelers Bietigheim-Bissingen EgeTrans Arena 4.517
Starbulls Rosenheim Rosenheim ROFA-Stadion 4.425
Blue Devils Weiden Weiden Hans-Schröpf-Arena 2.560
Lausitzer Füchse Weißwasser Eisarena Weißwasser 3.050

Die 14 Mannschaften spielten eine Hauptrunde mit doppelter Hin- und Rückrunde. Damit kam jede Mannschaft auf 52 Spiele. Die Hauptrunde endete am 8. März 2026.[4]

Die ersten zehn Mannschaften der Hauptrunde qualifizierten sich für die Play-offs. Dabei qualifizierten sich die ersten sechs direkt für das Viertelfinale, die nächsten vier Mannschaften spielen in Pre-Play-offs im Modus Best-of-Three die restlichen beiden Viertelfinalisten aus.[4] Die Play-offs werden im Modus Best-of-Seven ausgespielt. Der Meister steigt in die DEL auf, wenn er nach erfolgreicher Bewerbung eine Lizenz für die DEL erhält.

Die Mannschaften auf den Plätzen 11 bis 14 spielen in Play-downs einen Absteiger aus.

Die Hauptrunde begann am 19. September 2025 und wurde mit den Begegnungen des 52. Spieltags am 8. März 2026 abgeschlossen.

Für einen Sieg nach der regulären Spielzeit wurden einer Mannschaft drei Punkte gutgeschrieben, war die Partie nach 60 Minuten unentschieden, erhielten beide Teams einen Punkt, dem Sieger der fünfminütigen Verlängerung (nur mit drei gegen drei Feldspielern) beziehungsweise nach einem nötigen Penaltyschießen wurde ein weiterer Punkt gutgeschrieben. Verlor eine Mannschaft in der regulären Spielzeit, erhielt sie keine Punkte.

Pl. Mannschaft Sp S OTS SOS OTN SON N Tore Diff Punkte
1.Krefeld Pinguine 523234139194:116+78114
2.EC Kassel Huskies 5231314112187:127+60106
3.Starbulls Rosenheim 5224726112164:124+4097
4.Ravensburg Towerstars 5225511317160:150+1091
5.Bietigheim Steelers (N) 5225512019184:161+2389
6.Eisbären Regensburg 5222243021150:143+781
7.Lausitzer Füchse 5222133221154:152+279
8.EV Landshut 5220333122167:164+376
9.Düsseldorfer EG (A) 5218434221153:166−1374
10.Eispiraten Crimmitschau 5218404224135:153−1868
11.EHC Freiburg 5214511625134:181−4761
12.Blue Devils Weiden 5214126326121:161−4057
13.EC Bad Nauheim 5213424029133:166−3355
14.ESV Kaufbeuren 529126529132:204−7244

Legende zur Saisonstatistik: GP oder Sp = Spiele insgesamt; W oder S = Siege; L oder N = Niederlagen; T oder U = Unentschieden; OTS = Siege nach Verlängerung (Overtime); OTN oder OL = Overtime-Niederlagen; SOS = Shootout-Siege; SOL oder SON = Shootout-Niederlagen; P oder Pkt = Punkte; Pct % = Siege in %; GF oder T = Tore; GA oder GT = Gegentore;

Stand: 8. März 2026[5]
Erläuterungen: direkte Play-off-Qualifikation, Pre-Play-off-Teilnehmer, Play-down-Teilnehmer, N = Aufsteiger aus der Oberliga, A = Absteiger aus der DEL, Teams in Fett haben eine Bürgschaft für den Aufstieg in die DEL zur Saison 2026/27 hinterlegt.[6]

In den Pre-Playoffs spielten die Mannschaften auf den Plätzen 7 bis 10 der Hauptrunde in zwei Best-of-Three-Serien am 11. und 13. März 2026 zwei Teilnehmer an den Play-offs aus. Die ersten sechs Platzierten der Hauptrunde und die beiden Gewinner der Pre-Playoffs spielten vom 17. März bis 30. April 2026 in drei Runden im Modus Best-of-Seven den Sieger aus. Dieser ist aufstiegsberechtigt in die DEL, sofern die notwendigen Voraussetzungen vorliegen.

Endeten Spiele nach der regulären Spielzeit unentschieden, erfolgte eine Verlängerung von 20 Minuten, jedoch nur so lange, bis ein Tor erzielt wurde. Die das Tor erzielende Mannschaft ist mit dem entsprechenden Ergebnis der Sieger. Die 20-minütigen Verlängerungen wurden, jeweils mit neuer Eisbereitung und 15-minütiger Pause, solange wiederholt, bis das entscheidende Tor fiel.

In jeder Runde tritt der verbleibende Beste der Hauptrunde gegen den verbleibenden Schlechtplatziertesten der Hauptrunde und der verbleibende Zweitbeste gegen den verbleibenden Zweitschlechtesten der Hauptrunde (usw.) an.

Pre-Playoffs Viertelfinale Halbfinale Finale
1 Krefeld Pinguine 4
8 EV Landshut 0
7 Lausitzer Füchse 2 1 Krefeld Pinguine 4
10 Eispiraten Crimmitschau 0 6 Eisbären Regensburg 0
2 Kassel Huskies 4
7 Lausitzer Füchse 2
(Die Teams werden nach den ersten beiden Runden neu gesetzt.) 1 Krefeld Pinguine 4
2 Kassel Huskies 0
3 Starbulls Rosenheim 2
6 Eisbären Regensburg 4
8 EV Landshut 2 2 Kassel Huskies 4
9 Düsseldorfer EG 0 5 Bietigheim Steelers 2
4 Ravensburg Towerstars 3
5 Bietigheim Steelers 4

Die Spiele der Best-of-Three-Serie fanden am 11. und 13. März 2026 statt.

Serie 1 2 3 [HR]
Lausitzer Füchse – Eispiraten Crimmitschau 2:0 3:2 n.V. 6:2 2:2
EV Landshut – Düsseldorfer EG 2:0 4:1 7:3 3:1

HR = Hauptrunde

Die Playoff-Viertelfinalspiele wurden im Best-of-Seven-Modus ausgetragen. Sie fanden am 17./18., 20., 22., 24./25., 27., 29. und 31. März 2026 statt.

Serie 1 2 3 4 5 6 7 [HR]
Krefeld Pinguine – EV Landshut 4:0 4:1 12:4 5:2 7:4 2:2
Kassel Huskies – Lausitzer Füchse 4:2 3:2 2:1 3:4 n.V. 6:3 2:3 n.V. 3:2 2:2
Starbulls Rosenheim – Eisbären Regensburg 2:4 2:3 5:1 5:6 n.V. 7:4 5:6 1:2 n.V. 0:4
Ravensburg Towerstars – Bietigheim Steelers 3:4 4:3 n.V. 4:5 n.V. 2:5 4:3 n.V. 4:3 n.V. 4:5 n.V. 2:4 4:0

HR = Hauptrunde

Die Playoff-Halbfinalspiele werden im Best-of-Seven-Modus ausgetragen. Die Spiele fanden am 2., 4., 6., 8., 10. und 12. April 2026 statt.

Serie 1 2 3 4 5 6 7 [HR]
Krefeld Pinguine – Eisbären Regensburg 4:0 6:3 3:1 4:0 5:1 4:0
Kassel Huskies – Bietigheim Steelers 4:2 3:4 n.V. 4:3 n.V. 3:2 2:3 3:1 4:3 n.V. 3:1

Die Finalspiele wurden im Best-of-Seven-Modus ausgetragen und fanden am 17., 19., 21. und 24. April 2026 statt.

17. April 2026
19:30 Uhr
(Ortszeit)
Krefeld Pinguine
Alexander Weiß (19:02)
Adam Payerl (34:47)
Max Newton (63:07)
3:2 n.V.
(1:1, 1:1, 0:0, 1:0)
Spielbericht
Stand: 1:0
Kassel Huskies
Dominic Turgeon (6:09)
Dominic Turgeon (30:50)
Yayla-Arena, Krefeld
Zuschauer: 8.029
19. April 2026
17:00 Uhr
Kassel Huskies
Jake Weidner (4:27)
1:4
(1:1, 0:2, 0:1)
Spielbericht
Stand: 0:2
Krefeld Pinguine
Max Newton (15:03)
Adam Payerl (27:53)
Mark Zengerle (30:42)
Mathew Santos (59:25)
Probonio Arena, Kassel
Zuschauer: 5.700
21. April 2026
19:30 Uhr
Krefeld Pinguine
Max Newton (4:01)
Max Newton (17:32)
Davis Vandane (33:03)
Mick Köhler (46:35)
Jon Matsumoto (56:57)
5:3
(2:0, 1:1, 2:2)
Spielbericht
Stand: 3:0
Kassel Huskies
Hunter Garlent (23:43)
Hunter Garlent (41:58)
Hunter Garlent (53:45)
Yayla-Arena, Krefeld
Zuschauer: 8.029
24. April 2026
19:30 Uhr
Kassel Huskies
Yannik Valenti (16:51)
Tristan Keck (23:13)
2:5
(1:0, 1:2, 0:3)
Spielbericht
Stand: 0:4
Krefeld Pinguine
Philip Gogulla (36:20)
Philip Gogulla (37:04)
Zack Dybowski (46:30)
Marcel Müller (53:00)
Philip Gogulla (57:58)
Probonio Arena, Kassel
Zuschauer: 5.700

In den Playdowns spielten die vier letztplatzierten Mannschaften der Hauptrunde in insgesamt zwei Serien im Modus Best-of-seven den Absteiger in die Oberliga aus.

Erste Runde Zweite Runde
12 Blue Devils Weiden 0
13 EC Bad Nauheim 4
12 Blue Devils Weiden 3
14 ESV Kaufbeuren 2
11 EHC Freiburg 3
14 ESV Kaufbeuren 0

Die Spiele fanden am 13., 15., 17./18. und 20. März statt. Die Spieltermine am 22., 24./25. und 27. März waren nicht mehr nötig. Da der Punkteabstand des ESV Kaufbeuren zum EHC Freiburg in der Hauptrunde 17 Punkte betrug, benötigte Freiburg nur drei Spiele zum Gewinn der Serie, Kaufbeuren jedoch vier. Die Serie zwischen Weiden und Bad Nauheim wurde im regulären Best-of-Seven-Modus ausgetragen.

Serie 1 2 3 4 5 6 7 [HR]
EHC Freiburg – ESV Kaufbeuren 3:0 2:1 5:4 n.V. 2:1 n.V. x 3:1
Blue Devils Weiden – EC Bad Nauheim 0:4 2:3 n.V. 0:1 0:4 1:5 2:2

HR = Hauptrunde

Die Spiele der letzten Runde der Playdowns wurden ursprünglich auf den 2., 4., 6., 8., 10., 12. und 14. April terminiert. Da der Punkteabstand des ESV Kaufbeuren zu den Blue Devils Weiden in der Hauptrunde 13 Punkte betrug, benötigte Weiden nur drei Spiele zum Gewinn der Serie, Kaufbeuren jedoch vier. Aus diesem Grund war der vorgesehene siebte Termin von vorneherein nicht mehr nötig.

Da die erste Runde so schnell entschieden wurde, beschloss die DEL2 auf Antrag von Weiden und Kaufbeuren am 21. März, die zweite Runde vorzuziehen, sodass die Spieltermine für den 27., 29., und 31. März sowie den 2., 4. und 6. April angesetzt wurden.

Serie 1 2 3 4 5 6 7 [HR]
Blue Devils Weiden – ESV Kaufbeuren 3:2 3:2 3:1 5:6 1:2 n.V. 5:1 x 4:0

HR = Hauptrunde

Damit sicherten sich die Blue Devils Weiden den Klassenerhalt, der ESV Kaufbeuren stand als sportlicher Absteiger fest.

  • Rookie des Jahres: Lennard Nieleck (Lausitzer Füchse)[7]
  • U21-Förderspieler des Jahres: Paul Vinzens (Blue Devils Weiden)
  • Torhüter des Jahres: Jonas Neffin (Eisbären Regensburg)
  • Verteidiger des Jahres: Davis Vandane (Krefeld Pinguine)
  • Stürmer des Jahres: Max Newton (Krefeld Pinguine)
  • Trainer des Jahres: Thomas Popiesch (Krefeld Pinguine)
  • Spieler des Jahres: Jonas Neffin (Eisbären Regensburg)
  • Playoff-MVP: Max Newton (Krefeld Pinguine)[8]

Einzelnachweise

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  1. Offizieller Spielplan für die Saison 2025/2026 steht fest. Abgerufen am 30. Juni 2025.
  2. Düsseldorfer EG muss auf dramatische Art und Weise tatsächlich absteigen. Abgerufen am 30. Juni 2025.
  3. DEL2 bestätigt Clublizenzen und begrüßt Bietigheim sowie Düsseldorf in der Liga. Abgerufen am 30. Juni 2025.
  4. 1 2 Rahmenterminplan für die Saison 2025/2026. DEL2, abgerufen am 8. April 2025.
  5. DEL2 Tabelle der Hauptrunde 2025/26. In: del-2.org. Abgerufen am 24. November 2025.
  6. Clubs der PENNY DEL reichen fristgerecht ihre Unterlagen zum Lizenzprüfungsverfahren ein. PENNY DEL, abgerufen am 30. Juni 2025.
  7. Jonas Neffin ist Spieler des Jahres 2025/26. In: del-2.org. 11. März 2026, abgerufen am 14. März 2026.
  8. Max Newton ist Playoff MVP. In: del-2.org. 24. April 2026, abgerufen am 26. April 2026.