Die DEL2 war 2025/26 mit durchschnittlich 3716 Zuschauern pro Partie – wie schon in der Saison 2024/25 (3291 Zuschauer pro Partie) – erneut die meistbesuchte zweite Eishockeyliga Europas und belegte Rang acht unter allen europäischen Ligen. Fünf Teams schafften es in die Top 100 der zuschauerstärksten Clubs Europas: die Düsseldorfer EG (Rang 37, 7071 Zuschauer pro Spiel), die Krefeld Pinguine (Rang 48, 6248 Zuschauer pro Spiel), die EC Kassel Huskies (Rang 90, 4438 Zuschauer pro Spiel), die Eisbären Regensburg (Rang 93, 4325 Zuschauer pro Spiel) und der EV Landshut (Rang 100, 4051 Zuschauer pro Spiel).[2][3]
Die Zweite Eishockeyliga Betriebsgesellschaft mbH wurde am 2. Mai 2013 von Ernst Rupp, Geschäftsführer der Heilbronner Falken, gegründet.[1] Der Gründung vorausgegangen war ein längerer Streit zwischen der Eishockeyspielbetriebsgesellschaft mbH (ESBG), dem Betreiber der 2. Eishockey-Bundesliga, und dem Deutschen Eishockey-Bund (DEB). Dieser entbrannte um den 2011 ausgehandelten Kooperationsvertrag zwischen DEB und DEL, dem sich die ESBG auf Grund aus ihrer Sicht nicht annehmbarer Bedingungen verweigerte.[4] Ein Aufstieg aus der 2. Bundesliga in die DEL war daher nicht mehr möglich. In der Folge sprachen die Zweitligisten, die neben dem DEB Gesellschafter der ESBG waren, dem DEB die Stimmrechte in der ESBG ab, die dieser treuhänderisch für die nicht mehr zur ESBG gehörenden Oberligen innehatte.[5] Die ESBG kündigte im November 2012 ihren Kooperationsvertrag mit dem DEB und dessen Landeseissportverbänden.[6] Schließlich beschlossen die Zweitligisten am 18. April 2013, eine eigene Spielbetriebsgesellschaft zu gründen und eng mit der DEL zu kooperieren.[7]
Der DEB kündigte an, diese Neugründung zur „wilden Liga“ zu erklären,[8] woraufhin die ESBG einen Antrag auf Einstweilige Verfügung vor dem Landgericht München einreichte.[9] Die ursprünglich für den 4. Juli angesetzte mündliche Verhandlung über die einstweilige Verfügung wurde vom Landgericht München auf den 18. Juli 2013 verlegt;[10] ebenso wurde die für den 1. Juli 2013 angesetzte Gesellschaftersitzung der ESBG verschoben.[11] Am 17. Juli 2013 einigten sich der DEB und die Clubs der zweiten Liga noch vor dem Gerichtstermin außergerichtlich. Der Spielbetrieb der zweiten Spielklasse wird seither von der ESBG weitergeführt.[12] Ein entsprechender Kooperationsvertrag wurde zwischen DEB und ESBG neu geschlossen.
2014 wurde die Liga planmäßig auf 14 Mannschaften aufgestockt. Im April 2015 änderte der DEB seine Satzung, so dass die Clubs der DEL2, ebenso wie die Clubs der DEL, wieder Mitglieder des DEB werden konnten.[13]
Im September 2015 vereinbarten DEL und DEL2 Voraussetzungen, um einen sportlichen Auf- und Abstieg zwischen den Ligen zu ermöglichen. Die DEL2 und deren Clubs mussten dafür festgelegte Bedingungen erfüllen.[14] Nachdem diese zwei Jahre in Folge nicht erfüllt werden konnten,[15] war auch 2018 die Erfüllung der Bedingungen durch die DEL2-Clubs zwischen den Ligen umstritten. Schließlich einigten sich die beiden Ligen im Juli 2018 darauf, ab der Saison 2020/21 Auf- und Abstieg zwischen den Ligen einzuführen.[16] Der DEL2-Meister 2021 Bietigheim Steelers war der erste Club, der nach dieser Regelung in die DEL aufstieg. Der Abstieg aus der DEL und aus der DEL2 war hingegen für die Saison 2020/21 wegen der Covid-19-Pandemie ausgesetzt.
Mit den Teams EC Bad Nauheim, Eispiraten Crimmitschau, ESV Kaufbeuren, den Ravensburg Towerstars und den Lausitzer Füchsen spielten zur Saison 2025/26 fünf Klubs in der Liga, die seit ihrer Gründung 2013 ununterbrochen Teil der Spielklasse sind.
Stand: 20. Oktober 2025[18]. Dunkel unterlegte Clubs spielen 2025/26 nicht in der DEL2. Nur Vorrundenspiele ab Saison 2007/08 – ohne Playoff, Playdown oder Testspiele. Legende: Sp = Spiele, T = Tore, GT = Gegentore, Pkt = Punkte, P/S = Punkte pro Spiel, S = Siege, N = Niederlagen, OTS = Siege nach Verlängerung (Overtime), PSS = Siege nach Penaltyschießen, OTN = Niederlagen nach Verlängerung (Overtime), PSN = Niederlagen nach Penaltyschießen, DIFF = Tordifferenz