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1867

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Kalenderübersicht 1867
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Europa 1867
1867
Krönung von Franz Josef und Elisabeth zu König und Königin von Ungarn
Krönung von Franz Josef und Elisabeth zu König und Königin von Ungarn
Franz Joseph I. und seine Frau Elisabeth werden nach dem Österreich-Ungarischen Ausgleich Königspaar von Ungarn.
Titelblatt der Erstausgabe Das Kapital
Titelblatt der Erstausgabe Das Kapital
Der erste Band von
Das Kapital
von Karl Marx
erscheint.
An der schönen blauen Donau, Titelblatt
An der schönen blauen Donau, Titelblatt
Im Dianabad erklingt
erstmals der Walzer
An der schönen blauen Donau von Johann Strauss (Sohn).
Der Scheck über den Kaufpreis Alaskas in Höhe von 7,2 Millionen US-Dollar
Der Scheck über den Kaufpreis Alaskas in Höhe von 7,2 Millionen US-Dollar
Das Russische Kaiserreich verkauft Alaska
im sogenannten Alaska Purchase an die USA.
1867 in anderen Kalendern
Armenischer Kalender 1315/16 (Jahreswechsel Juli)
Äthiopischer Kalender 1859/60 (11./12. September)
Baha'i-Kalender 23/24 (20./21. März)
Bengalischer Solarkalender 1272/73 (Jahresbeginn 14. oder 15. April)
Buddhistische Zeitrechnung 2410/11 (südlicher Buddhismus); 2409/10 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana)
Chinesischer Kalender 76. (77.) Zyklus

Jahr des Feuer-Hasen 丁卯 (am Beginn des Jahres Feuer-Tiger 丙寅)

Chula Sakarat (Siam, Myanmar) / Dai-Kalender (Vietnam) 1229/30 (Jahreswechsel April)
Dangun-Ära (Korea) 4200/01 (2./3. Oktober)
Iranischer Kalender 1245/46 (um den 21. März)
Islamischer Kalender 1283/84 (4./5. Mai)
Japanischer Kalender Keiō 2/3 (4./5. Februar)
Jüdischer Kalender 5627/28 (29./30. September)
Koptischer Kalender 1583/84 (11./12. September)
Malayalam-Kalender 1042/43
Rumi-Kalender (Osmanisches Reich) 1282/83 (1. März)
Seleukidische Ära Babylon: 2177/78 (Jahreswechsel April)

Syrien: 2178/79 (Jahreswechsel Oktober)

Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) 1923/24 (April)

Im Jahr 1867 wird der im Vorjahr gegründete Norddeutsche Bund mittels einer durch einen neu gewählten konstituierenden Reichstag beschlossenen Verfassung von einem Militärbündnis in einen Bundesstaat umgewandelt. Zum Bundeskanzler wird Otto von Bismarck ernannt.

Auch die Habsburgermonarchie erlebt eine verfassungsrechtliche Umstrukturierung: Durch den Österreichisch-Ungarischen Ausgleich wird das bisherige Kaisertum Österreich in die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn umgewandelt. Ende des Jahres tritt in der österreichischen Reichshälfte (Cisleithanien) die Dezemberverfassung in Kraft, die mit dem Staatsgrundgesetz über die allgemeinen Rechte der Staatsbürger einen Grundrechtekatalog enthält.

Auch in anderen Teilen der Welt kommt es zu revolutionären Entwicklungen: In Japan dankt der letzte Shōgun des Tokugawa-Shogunats unter dem Druck der eine Restauration der Kaiserherrschaft anstrebenden Reformer formell ab. Mit der Thronbesteigung des 14-jährigen Mutsuhito endet die Edo-Zeit und die Meiji-Zeit beginnt. Mit der Hinrichtung von Kaiser Maximilian I. von Mexiko durch republikanische Truppen des Präsidenten Benito Juárez endet das kurzlebige 2. Kaiserreich Mexiko. Wenige Tage später wird die Kanadische Konföderation von Großbritannien unabhängig.

Das Russische Kaiserreich schließt mit den Vereinigten Staaten einen Vertrag über den Verkauf von rund 1,6 Millionen km², das Gebiet des heutigen Bundesstaats Alaska.

Chronologie
Andauernde Ereignisse
Rotativismo in Portugal (seit 1856)
Nian-Aufstand (seit 1853) gegen die Qing-Dynastie in China (seit 1644)
Zweites Kaiserreich in Frankreich (seit 1852)
Gründerzeit in Deutschland und Österreich (seit etwa 1840)
Tanzimat-Reformen im Osmanischen Reich (seit 1839)
Viktorianisches Zeitalter in Großbritannien (seit 1837)

Politik und Weltgeschehen

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Norddeutscher Bund

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  • 7. Februar: Die verbündeten Regierungen des Norddeutschen Bundes einigen sich nach Vorschlag durch Otto von Bismarck auf einen Verfassungsentwurf, der einem noch zu wählenden Reichstag vorzulegen ist. Am 19. Februar legt Bismarck den Regierungen einen geheimen Alternativentwurf vor, sollte der Reichstag den Erstentwurf ablehnen oder zu sehr abändern. In diesem Fall soll die Verfassung als Staatsvertrag oktroyiert werden.
Reichstagswahl Februar 1867, mit den Ergebnissen der einzelnen Wahlkreise
Konstituierende Sitzung des konstituierenden Reichstages. Es handelt sich nicht um ein Parlament, sondern um eine Versammlung, die mit den Einzelstaaten eine Verfassung vereinbaren soll.
„Die Verkleidungen unseres Hofmeisters“ – Karikatur, die auf die Ämterhäufung Bismarcks anspielt; Kladderadatsch, 1867
  • Zwischen dem 21. Juni und 27. Juni setzen die einzelnen Länder die Bundesverfassung durch Publikationspatente in Kraft.
Der Weg zum Norddeutschen Bund: Nach Beratungen der beteiligten Landesregierungen wurde ein konstituierender Reichstag gewählt, der mit den Regierungen einen Verfassungsentwurf vereinbarte.
Die Ergebnisse der ordentlichen Reichstagswahl nach Wahlkreisen
  • 31. August: Die Wahlbeteiligung bei der Reichstagswahl August 1867 ist geringer als bei der Wahl im Februar. In den folgenden Wochen finden die erforderlichen Stichwahlen statt. Das politische Kräfteverhältnis nach der Wahl bleibt im Wesentlichen unverändert. Damit hat der Norddeutsche Bund sein Parlament.
  • 1. November: Das Gesetz über die Freizügigkeit wird beschlossen.
  • 9. November: Mittels Bundesgesetz wird die Marine des Norddeutschen Bundes gegründet, die aus der Preußischen Marine hervorgeht. Die übrigen Gliedsstaaten im Norddeutschen Bund haben keine eigenen Seestreitkräfte, sind aber zur Zahlung von Beiträgen sowie auch zur Stellung von Personal verpflichtet. Trotzdem untersteht die Norddeutsche Bundesmarine noch immer dem preußischen Marineministerium.

Österreich-Ungarn

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Richard Graf Belcredi
  • 1. Februar: Richard Belcredi, Vertreter eines föderalistischen Ausgleichs mit allen Nationalitäten des österreichischen Vielvölkerstaats, reicht nach der Sitzung des Ministerrats sein Abschiedsgesuch ein.
Friedrich Ferdinand Freiherr von Beust, Lithographie von Josef Kriehuber, 1867
Unterschriften des Londoner Vertrags

Risorgimento in Italien/Kirchenstaat

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  • 10./17. März: Bei der Parlamentswahl 1867 gewinnt die Historische Linke eine relative Mehrheit.
  • 10. April: Urbano Rattazzi löst Bettino Ricasoli als Ministerpräsident ab.
  • Oktober: Giuseppe Garibaldi fällt mit einigen Freischaren im Kirchenstaat ein und versucht, Rom erneut für das geeinte Italien zu erobern. Am 22. Oktober können einige seiner Kämpfer Teile der Stadt unter ihre Kontrolle bringen, werden aber bald darauf besiegt und zurückgedrängt. Die letzte Gruppe von Partisanen wird am 25. Oktober gefangen genommen.
  • 27. Oktober Urbano Rattazzi sieht sich nach Garibaldis Niederlage mit seinem Kabinett zum Rücktritt gezwungen. Der von König Viktor Emmanuel II. zunächst beauftragte Enrico Cialdini scheitert mit dem Versuch einer Regierungsbildung. Luigi Federico Menabrea bildet daraufhin das Kabinett Menabrea I, das sich fast ausschließlich aus vom König ernannten Senatoren, hohen Verwaltungsbeamten und Adeligen zusammensetzt.
  • 3. November: Garibaldis Freischärler werden in der Schlacht von Mentana von päpstlichen Truppen unter Hermann Kanzler mit französischer Unterstützung besiegt. Mit 5000 Mann kann er sich über die Grenze ins Königreich Italien retten.
  • Als das Parlament gegen den Wunsch der Regierung für ein nationales Programm stimmt, mit dem Rom zur Hauptstadt erklärt werden soll, reicht Ministerpräsident Menabrea Ende Dezember seinen Rücktritt ein.

Vereinigtes Königreich

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Die von der Explosion zerstörte Gefängnismauer von Clerkenwell
  • 18. Dezember: Beim Bombenanschlag von Clerkenwell in London kommen 12 Menschen ums Leben, 120 werden verletzt. Ziel des Anschlages ist es, Gefangene aus dem Gefängnis von Clerkenwell zu befreien, die der Irischen Republikanischen Bruderschaft angehören und für die Unabhängigkeit Irlands vom Vereinigten Königreich kämpfen. Durch die große Wucht der Explosion werden mehrere Häuser beschädigt. Der Bombenanschlag raubt den irischen Republikanern die bis dahin sehr großen Sympathien in der Londoner Bevölkerung.
  • Mit dem von Premierminister Edward Derby und Schatzkanzler Benjamin Disraeli initiierten Reform Act 1867 erhalten alle männlichen Haushaltsvorstände das Wahlrecht, sodass von fünf Millionen erwachsenen Männern in England und Wales künftig 2,5, statt zuvor 1,4 Millionen wählen dürfen. Im Parlament bisher überrepräsentierte rotten boroughs werden zum Teil aufgelöst.

Osmanisches Reich/Serbien

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  • 5. Februar: Die letzten französischen Truppen ziehen aus Mexiko-Stadt Richtung Veracruz ab. Kaiser Maximilian I. lässt seine europäischen Einheiten als Garnison zurück und marschiert mit seinen mexikanischen Truppen unter den Generälen Miguel Miramón und Tomás Mejía nach Querétaro, begleitet von seinem Adjutanten, dem preußischen Prinzen Felix zu Salm-Salm.
  • Maximilians Frau Charlotte von Belgien begibt sich mit den französischen Einheiten nach Europa, um in Paris, Wien und schließlich in Rom beim Papst um Unterstützung zu bitten, bleibt damit aber erfolglos.
  • Während die französischen Truppen in Veracruz an Bord gehen, stoßen die republikanischen Truppen von Präsident Benito Juárez rasch vor und belagern schon im März Querétaro. General Porfirio Díaz nimmt die Stadt Puebla ein.
  • 27. April: Ein Ausbruchsversuch der kaiserlichen Truppen aus Querétaro misslingt. Am 15. Mai wird die Stadt von republikanischen Truppen unter Mariano Escobedo eingenommen. Ein von Escobedo eingesetztes Kriegsgericht verurteilt Maximilian und zwei seiner Generäle zum Tode. Viele europäische Staatsoberhäupter, aber auch Prominente wie Victor Hugo und Giuseppe Garibaldi schreiben daraufhin Gnadengesuche an Präsident Juárez, doch dieser lehnt ab.
Foto der Exekution von Maximilian (rechts), sowie der Generäle Mejía (links) und Miramón (Mitte)
Maximilians Leichnam vor seiner Überführung nach Europa

Weitere Ereignisse in Mittel- und Südamerika

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  • 2. Februar: Unter der Führung von Serapio Cruz und Justo Rufino Barrios Auyón beginnt ein liberaler Aufstand gegen die konservative Regierung von Vicente Cerna Sandoval in Guatemala, der aber schnell niedergeschlagen wird. Die Anführer des Aufstands flüchten ins Ausland.
  • Februar: Der argentinische Präsident Bartolomé Mitre muss wegen innenpolitischer Schwierigkeiten den Oberbefehl über die Armee der Tripel-Allianz gegen Paraguay abtreten und kehrt in seine Heimat zurück. Neuer Oberbefehlshaber wird der Brasilianer Luís Alves de Lima e Silva.
  • August: Der paraguayische Diktator Francisco Solano López erwägt wegen der aussichtslosen Lage zurückzutreten und ins Exil zu gehen. Er misstraut zunehmend seinen Offizieren und leitenden Beamten und wittert überall Verschwörungen. Er lässt zahlreiche Offiziere hinrichten. Auch ein großer Teil der zivilen Führungsschicht wird zum Tode verurteilt, darunter die beiden Brüder und die beiden Schwestern von López sowie seine Mutter. Das Todesurteil gegen einen der Brüder wird vollstreckt, der Rest der Familie bleibt bis zum Kriegsende in Haft. Außer zahlreichen hohen Beamten werden auch Kabinettsmitglieder, Richter, Bischöfe und Priester sowie mehr als 200 Ausländer, darunter mehrere Diplomaten, auf Befehl von López oder nach Urteilen seiner Sondergerichte hingerichtet.

Vereinigte Staaten von Amerika

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  • Anfang des Jahres: Der vor zwei Jahren gegründete Ku-Klux-Klan hält in Nashville, Tennessee, einen Bundeskongress ab, um die mittlerweile zahlreichen Ortsgruppen als gemeinsame Organisation zusammenzufassen und unter eine einheitliche Führung zu stellen. Der Klan gibt sich eine Verfassung und wählt den Ex-Südstaatengeneral Nathan Bedford Forrest zum ersten Großen Hexenmeister. Zu dieser Zeit hat der Klan etwa eine halbe Million aktiver Mitglieder und unzählige Sympathisanten im gesamten Süden. Er hindert die Schwarzen an der Wahrnehmung und Ausübung ihrer neu erworbenen Bürgerrechte durch Einschüchterung, Brandstiftung, körperliche Gewalt, Entführung und Mord. Außerdem beinhalten viele Übergriffe des Klans sexuelle Gewalt gegen Frauen. Opfer des Klans werden auch die sogenannten scalawags (Kollaborateure mit den Yankees, Bürgerrechtsaktivisten und Mitglieder der Republikanischen Partei) sowie carpetbaggers (Kriegsprofiteure) und Angehörige der US-Army.
  • 1. März: Der südöstliche Teil des bisherigen Nebraska-Territoriums tritt unter dem Namen Nebraska als 37. Bundesstaat den USA bei. Die übrigen Teile werden anderen Territorien zugeschlagen.
  • 2. März/23. März/19. Juli: Gegen das Veto von Präsident Andrew Johnson beschließt der Kongress der Vereinigten Staaten mehrere Reconstruction Acts: Die ehemaligen Staaten der Konföderation werden auf ihrer Grundlage militärisch besetzt, die bestehenden Regierungen der Südstaaten werden abgesetzt und durch Militärgouverneure ersetzt. Niemand, der die ehemalige Regierung der Konföderierten Staaten oder der Einzelstaaten unterstützt hat, darf wählen oder ein politisches Amt ausüben. Erst nach Annahme des 14. Verfassungszusatzes, der den Afroamerikanern die gleichen Rechte garantiert, sollen die Südstaaten wieder in die Union aufgenommen werden. Johnsons bisherige sehr südstaatenfreundliche und gegen die Afroamerikaner gerichtete Politik der Reconstruction wird damit beendet.
  • 3. März: Neuerlich gegen das Veto des Präsidenten beschließt der Kongress den Tenure of Office Act, der die Entlassung von Ministern aus dem Kabinett regelt.
William H. Seward und Eduard von Stoeckl bei den Verhandlungen zum Alaska Purchase; Gemälde von Emanuel Leutze
Vereinigte Staaten nach der Aufnahme Nebraskas und dem Kauf Alaskas
22. Mai: Proklamation der Kanadischen Konföderation
Tokugawa Yoshinobu
Angriff der US Marines und Seeleute auf die Piraten der Insel Formosa, Ostindien (aus Harpers Weekly vom 7. September)
  • 19. Juni: Amerikanische Marinesoldaten landen an der Küste Formosas um eine Strafexpedition gegen die dortige Eingeborenenbevölkerung durchzuführen. Grund hierfür ist die Tötung amerikanischer Schiffbrüchiger durch die Eingeborenen wenige Monate zuvor. Die Amerikaner marschieren landeinwärts, stoßen aber auf erhebliche Schwierigkeiten. Sie werden durch die Eingeborenen aus dem Hinterhalt beschossen und das ungewohnte tropische Klima belastet die Männer schwer. Durch den dicken Dschungel ist kaum voranzukommen. Letztlich wird auch der führende Offizier getötet und die Marines müssen sich nach einer gewissen Zeit in einiger Unordnung wieder auf ihre Schiffe zurückziehen. Nach diesem ersten, wenig erfolgreichen Unternehmen kommt es noch zu einer zweiten Aktion im September. Diese zweite Truppe besteht wesentlich aus Chinesen, die die chinesische Regierung bereitgestellt hat. Diese Truppe bewegt sich landeinwärts bis ins Siedlungsgebiet der Paiwan, wo der Kommandant, ohne dass es zu größeren Kampfhandlungen kam, mit dem Häuptling der Paiwan in Verhandlungen tritt und ein Abkommen schließt, in dem sich die Paiwan verpflichten, keine Angriffe mehr auf Schiffbrüchige und Seefahrer zu unternehmen.

Weitere Ereignisse in Asien

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  • 7. Oktober: Nach rund einjähriger Regierungszeit stirbt Mohammed Afzal Khan aus der Baraksai-Dynastie. Sein von ihm im Vorjahr verdrängter jüngerer Bruder Schir Ali besteigt im folgenden Jahr neuerlich den Thron als Emir von Afghanistan.
  • Nach dem Ausbruch heftiger Kämpfe zwischen dem Herrscherhaus Al Thani in Katar und dem Herrscherhaus Al Chalifa aus Bahrain, das seit 1861 unter britischem Protektorat steht, sieht sich die Großbritannien gezwungen, in den Konflikt einzugreifen.

Pariser Weltausstellung

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Ausstellungspalast der Weltausstellung auf dem Champ de Mars
Édouard Manet, Vue de l’exposition de 1867

In Paris öffnet am 1. April auf dem Champ de Mars die auf einem Beschluss Kaiser Napoleons III. basierende Weltausstellung auf 66,8 Hektar Ausstellungsfläche ihre Tore. 52.200 Aussteller aus 41 Nationen nehmen daran teil. Für die Ausstellung wird auch der von Stadtplaner Jean-Charles Alphand konzipierte und von Jardinier principal von Paris Édouard François André mit Unterstützung von Landschaftsgärtner und Jardinier en chef de la ville Jean-Pierre Barillet-Deschamps neu errichtete englische Landschaftspark Parc des Buttes-Chaumont mit Grotten, Kaskaden und Gewächshäusern eröffnet. Jean Darcel zeichnet für die Felskonstruktionen, Eugène Belgrand für den Wasserbau und der Generalinspektor der Pariser Architekten Gabriel Davioud für die Bauwerke verantwortlich. Gustave Eiffel gestaltet die Maschinenhalle, die ersten Bateaux Mouches befahren die Seine. Gioachino Rossini komponiert eine Hymne an Napoleon III und sein wackeres Volk als offizielle Ausstellungshymne. Die Ausstellung, auf der als Neuheiten unter anderem ein hydraulischer Fahrstuhl und Stahlbeton vorgestellt werden, wird bis zum 3. November von rund zehn Millionen Menschen besucht, darunter Hans Christian Andersen, Jules Verne und König Ludwig II. von Bayern. Während der Weltausstellung erhält das Pariser Familienunternehmen Léon & Lévy die Konzession, Stereoskopien von der Weltausstellung anzufertigen, Pierre Petit wird zum offiziellen Fotografen ernannt.

Post- und Bankdienste

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Unternehmensgründungen

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Außenansicht eines Pullman-Wagens
  • 13. April: Die von der Midland Railway betriebene Keighley and Worth Valley Railway wird feierlich eröffnet. Der Eröffnungszug bleibt jedoch zweimal liegen und muss zur Fortsetzung der Fahrt geteilt werden. Am 15. April wird der öffentliche Personenverkehr aufgenommen.
  • Am 8. Mai durchfährt die erste Lokomotive den Bergiseltunnel, am 12. Juli ist mit der Kardauner Brücke das letzte größere Hochbauwerk fertiggestellt, und am 25. Juli durchfährt ein Probezug die gesamte Strecke der Brennerbahn von Innsbruck nach Bozen. Am 17. August wird die Strecke nach dreijähriger Bauzeit für den Güterverkehr eröffnet, am 24. August für den Personenverkehr. Aufgrund der Hoftrauer um den erschossenen Kaiser Maximilian von Mexiko erfolgt die Freigabe ganz ohne Feierlichkeiten.
Testlauf der West Side and Yonkers Patent Railway, der ersten Hochbahn der Welt, Dezember 1867

Wissenschaft und Technik

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Machu Picchu mit dem Gipfel des Huayna Picchu
Der Römerwein von Speyer gilt als ältester erhaltener Traubenwein der Welt

Medizin und Naturwissenschaften

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Konstruktion und technische Erfindungen

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Die Roebling-Brücke ungefähr 1870
Die Hannibal and St. Joseph Railroad 1860, Kansas City unten links

Wirtschaftswissenschaften

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Lehre und Forschung

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Architektur und Bildende Kunst

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Édouard Manet: Die Erschießung Kaiser Maximilians von Mexiko,
erste Version aus dem Jahr 1867
Die Gartenlaube 1867: Galleria Vittorio Emanuele
  • 9. November: Durch Gesetz des Norddeutschen Bundes werden alle literarischen Werke gemeinfrei, deren Verfasser vor 30 oder mehr Jahren verstorben sind.
Einer der Erstdrucke der Nr. 1

Musik und Theater

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Donauwalzer, Titelblatt der Erstausgabe
Poster 1867
Her Majesty’s Theatre beim Brand 1867
Slave Songs of the United States, Titelseite
  • 20. Januar: Julia Bulette, die bekannteste Prostituierte von Virginia City, Nevada, wird von einer Bediensteten ermordet aufgefunden. An ihrer Beerdigung am nächsten Tag nehmen 16 Kutschen teil, hunderte Menschen säumen ihren Weg, Industriebetriebe und Saloons bleiben ihr zu Ehren einen Tag geschlossen. Ihr Mörder, der französische Juwelendieb John Millain, wird etwa ein Jahr später gefasst und hingerichtet.
Joseph Albert: Offizielles Verlobungsfoto
  • 22. Januar: König Ludwig II. von Bayern und Prinzessin Sophie in Bayern, die Schwester von Kaiserin Elisabeth, geben ihre Verlobung bekannt. Der geplante Hochzeitstermin im August wird jedoch mehrfach verschoben und die Verlobung Ende des Jahres schließlich gelöst. Sophie beginnt inzwischen eine Affäre mit dem Fotografensohn Edgar Hanfstaengl.
  • 28. März: In Berlin wird eine der ersten ganzseitig bebilderten Offenen Karten in Deutschland versandt. Eine weitere solche Vorläuferin der Ansichtskarte wird am 30. Oktober aus Breslau abgeschickt.
Der heutige Kursalon Hübner
  • 8. Mai: Der nach Plänen von Johann Garben im Stil der Neorenaissance errichtete Kursalon im Wiener Stadtpark wird eröffnet. Das Gebäude soll zur Ausschank von Heilwasser dienen, Vergnügungen sind ausdrücklich untersagt.
  • 7. Juni: Im Café Anglais in Paris findet das nachträglich so bezeichnete Drei-Kaiser-Dîner statt. Es besteht aus 16 Gängen mit 8 Weinen und dauert über 8 Stunden.
  • 21. Juli: Der belgische König Leopold II. stiftet den Orden für Zivilverdienste zur Belohnung für langjährige in Gemeinde- etc. Ämter dem Staate geleistete Dienste, sowie für ausgezeichnete mutige und aufopfernde Handlungen und überhaupt für hervorragende Thaten im Sinne allgemeiner Menschenliebe.
Karl Heinrich Ulrichs
  • 4. Februar: Beim Erdbeben auf Kefalonia wird die Stadt Lixouri gänzlich zerstört, während der südöstliche Teil und der Norden der Insel weitgehend verschont bleiben. Es kommt in den folgenden Tagen zu mehreren Nachbeben. Einer offiziellen Bilanz zufolge kommen bei dem Beben in Argostoli und Lixouri 233 Menschen ums Leben, 3200 Häuser werden zerstört und weitere 2600 beschädigt. Nach einem weiteren Beben bei Gythio am Peloponnes überflutet am 20. September auch noch ein Tsunami die durch die früheren Beben jenes Jahres schwer in Mitleidenschaft gezogene Stadt Lixouri.
  • 29. Juni: Beim Eisenbahnunfall bei Warrington kommen acht Menschen ums Leben.
  • 1. Juli: In der Neuen Fundgrube in Lugau im Erzgebirge ereignet sich ein Schachtbruch, bei dem 101 Bergleute ums Leben kommen.
  • 29. Oktober: Vor Salt Island bei den Britischen Jungferninseln sinkt das britische Passagierschiff Rhone in einem schweren Hurrikan. Mindestens 124 Menschen sterben. Die Passagiere waren den damaligen Gepflogenheiten entsprechend an ihre Betten gebunden, um im Sturm nicht herauszufallen. Der Hurrikan wird später als San Narciso Hurricane bekannt und fordert insgesamt mehr als 800 Todesopfer.
  • 8. November: Im walisischen Steinkohlenbergwerk Ferndale Colliery ereignen sich zwei Explosionen, die den Tod von 178 Männern und Jungen zur Folge haben.
  • 18. Dezember: Beim Eisenbahnunfall von Angola im US-Bundesstaat New York kommen 49 Menschen ums Leben. Es ist damit zu diesem Zeitpunkt einer der schwersten Eisenbahnunfälle in der Geschichte der Vereinigten Staaten.
  • Extrem kaltes Wetter führt zum Höhepunkt der Hungersnot in Finnland und Nordschweden, der letzten natürlich bedingten Hungersnot in Europa. Ungefähr 15 % der Bevölkerung Finnlands sterben.
Carl Laemmle
  • 17. Januar: Carl Laemmle, deutsch-US-amerikanischer Filmproduzent († 1939)
  • 18. Januar: Rubén Darío, nicaraguanischer Schriftsteller und Diplomat († 1916)
  • 20. Januar: Jules Amiguet, Schweizer evangelischer Geistlicher und Hochschullehrer († 1946)
  • 21. Januar: Iwan Iwanowitsch Kryschanowski, russischer Komponist († 1924)
  • 21. Januar: Ludwig Thoma, deutscher Schriftsteller († 1921)
  • 21. Januar: Maxime Weygand, französischer General und Politiker im Ersten und Zweiten Weltkrieg († 1965)
  • 24. Januar: Ernst Zahn, Schweizer Schriftsteller († 1952)
  • 25. Januar: Simon Fraser Tolmie, kanadischer Politiker († 1937)
  • 27. Januar: Heinrich Mack, deutscher Historiker († 1945)
  • 27. Januar: Katherine Mayo, US-amerikanische Schriftstellerin und Journalistin († 1940)
  • 27. Januar: Claude Terrasse, französischer Operettenkomponist († 1923)
  • 28. Januar: Albert Ahn, deutscher Verleger und Industrieller († 1935)
  • 29. Januar: Elisabeth Büchsel, deutsche Malerin († 1957)
  • 31. Januar: Mariusz Zaruski, polnischer General, Segelsportler, Bergsteiger, Schriftsteller, Lyriker und Maler († 1941)
  • 1. März: Konrad Agahd, deutscher Schriftsteller, Pädagoge und Journalist († 1926)
  • 1. März: Porter H. Dale, US-amerikanischer Politiker († 1933)
  • 3. März: Gustav Strube, US-amerikanischer Komponist († 1953)
  • 4. März: Johannes Warneck, deutscher evangelischer Theologe, Missionar und Autor († 1944)
  • 5. März: Theodor Zöckler, evangelischer Pfarrer († 1949)
  • 8. März: Charles Engelhard, US-amerikanischer Industrieller († 1950)
  • 8. März: Orus Jones, US-amerikanischer Golfer († 1963)
  • 8. März: Blanche Peyron, französische Heilsarmeeoffizierin und Gründerin des ersten Frauenhauses in Paris († 1933)
  • 10. März: Hector Guimard, französischer Architekt († 1942)
  • 19. März: Philipp Fauth, deutscher Volksschullehrer und Astronom († 1941)
  • 21. März: Florenz Ziegfeld Jr., war ein US-amerikanischer Theater- und Filmproduzent († 1932)
Gutzon Borglum, 1919
Paul Davidson
Wilbur Wright
  • 3. Juni: Franz Goldenberger, bayrischer Kultusminister († 1948)
  • 4. Juni: Eugen Abresch, deutscher Unternehmer, Erfinder, Kunstsammler und Politiker († 1952)
  • 4. Juni: Gustaf Mannerheim, finnischer Offizier und Staatsmann († 1951)
  • 5. Juni: Max Warburg, deutscher Bankier († 1946)
  • 8. Juni: Dagny Juel, norwegische Schriftstellerin und Dramatikerin († 1901)
  • 8. Juni: Ernst Krieger, deutscher Schachproblemkomponist († 1943)
Frank Lloyd Wright, 1926
Käthe Kollwitz
Maximilian von Baden, 1914
Stanley Baldwin

September/Oktober

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  • 5. September: Amy Beach, US-amerikanische Komponistin († 1944)
  • 6. September: Franciszek Brzeziński, polnischer Komponist († 1944)
  • 7. September: Albert Bassermann, deutscher Schauspieler († 1952)
  • 8. September: Alexander Parvus, russischer Revolutionär (Menschewiki) und deutscher Sozialdemokrat († 1924)
  • 9. September: Ernst Oppler, deutscher Maler und Radierer († 1929)
  • 9. September: Felix von Dobschütz, deutscher Geistlicher, Pastor und Superintendent in Schlesien († 1936)
  • 9. September: Max L. Strack, deutscher Althistoriker († 1914)
  • 12. September: Herbert L. Clarke, US-amerikanischer Kornettist und Komponist († 1945)
  • 13. September: Ernst Platz, deutscher Bergmaler, Illustrator und Alpinist († 1940)
  • 15. September: Petr Bezruč, tschechischer Schriftsteller und Dichter († 1958)
  • 23. September: John Lomax, US-amerikanischer Folklore- und Musikforscher († 1948)
  • 25. September: Augusto de Vasconcelos, portugiesischer Arzt, Diplomat, Politiker, Außenminister und Ministerpräsident († 1951)
  • 27. September: Giovanni Bonzano, italienischer Geistlicher, römisch-katholischer Kardinal († 1927)
Walther Rathenau
  • 29. September: Walther Rathenau, deutscher Industrieller und Politiker († 1922)

November/Dezember

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Marie Curie, 1920
  • 7. November: Marie Curie, polnisch-französische Chemikerin und Physikerin († 1934)
  • 8. November: Ilmari Krohn, finnischer Komponist und Musikwissenschaftler († 1960)
  • 10. November: Gabriel Zelger, Schweizer Bischof († 1934)
  • 13. November: Josefine Dora, österreichische Schauspielerin († 1944)
  • 14. November: Ottilie Pohl, deutsche Politikerin († 1943)
  • 14. November: Friedrich Vollmer, deutscher Klassischer Philologe († 1923)
  • 15. November: Emil Krebs, deutsches Sprachgenie († 1930)
  • 16. November: William F. Kirby, US-amerikanischer Politiker († 1934)
  • 17. November: Anna Feldhusen, deutsche Malerin und Radiererin († 1951)
  • 19. November: John Møller, grönländischer Fotograf, Buchdrucker, Dolmetscher, Ornithologe, Expeditionsteilnehmer und Landesrat († 1935)
  • 22. November: Wilhelm Groener, deutscher Militär und Politiker († 1939)
  • 22. November: Ernst Sachs, deutscher Erfinder und Industrieller († 1932)
  • 26. November: Charles Albert Boynton, US-amerikanischer Jurist († 1954)
  • 26. November: Emil von Dungern, deutscher Mediziner († 1961)
  • 27. November: Charles Koechlin, französischer Komponist († 1950)
  • 27. November: Margaret Ruthven Lang, US-amerikanische Komponistin († 1972)
  • 27. November: Hélène de Mandrot, Schweizer Künstlerin, Kunstsammlerin und Förderin der architektonischen und künstlerischen Moderne († 1948)
  • 28. November: James Richard Atkin, britischer Jurist († 1944)
  • 28. November: Felix Mader, deutscher römisch-katholischer Priester, Kunsthistoriker und Denkmalpfleger († 1941)
  • 30. November: Franz Ahlgrimm, deutscher Politiker († nach 1919)
  • 30. November: Henri-Gabriel Ibels, französischer Maler, Graphiker und Autor († 1936)

Genaues Geburtsdatum unbekannt

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Miss Athléta, 1895
Das Grabmal von Ingres auf dem Friedhof Père-Lachaise in Paris
Grab von Ignaz Perner auf dem Alten Südlichen Friedhof in München
Grabstätte Peter von Cornelius auf dem Alten Domfriedhof der St.-Hedwigsgemeinde in Berlin
Egghards Grab auf dem Sankt Marxer Friedhof in Wien
  • 22. März: Julius Egghard, österreichischer Pianist und Komponist (* 1834)
  • 23. März: Charles Deas, US-amerikanischer Maler (* 1818)
  • 23. März: Gottfried Eisenmann, deutscher Arzt, Politiker, politischer Publizist und medizinischer Schriftsteller (* 1795)
  • 24. März: John Decatur Barry, Brigadegeneral der Konföderierten im Sezessionskrieg (* 1839)
  • 25. März: Jakob Ignaz Hittorff, französischer Architekt deutscher Herkunft (* 1792)
Friedlieb Ferdinand Runge
  • 1. Juli: Thomas Francis Meagher, irischer Freiheitskämpfer, US-amerikanischer Politiker, Gouverneur des Montana-Territoriums (* 1823)
  • 2. Juli: Friedrich Gustav Habel, deutscher Privatgelehrter, Archivar, Burgenforscher und Provinzialrömischer Archäologe (* 1792)
  • 3. Juli: Lazarus W. Powell, US-amerikanischer Politiker, Gouverneur von Kentucky (* 1812)
  • 5. Juli: Karl Johan Andersson, schwedischer Abenteurer, Forschungsreisender, Händler und Reiseschriftsteller in Südwestafrika (* 1827)
  • 5. Juli: Caleb Claiborne Herbert, US-amerikanischer Plantagenbesitzer, Offizier und Politiker (* um 1814)
  • 5. Juli: Philipp Furtwängler, deutscher Orgelbauer (* 1800)
  • 5. Juli: James Moore Wayne, US-amerikanischer Jurist, Politiker und Richter am Supreme Court (* 1790)
  • 6. Juli: Karl von Enhuber, bayerischer Maler (* 1811)
  • 7. Juli: John Alsop King, US-amerikanischer Politiker, Gouverneur von New York (* 1788)
  • 7. Juli: François Ponsard, französischer Dramatiker (* 1814)
  • 11. Juli: Heinrich LXVII., Fürst Reuß jüngere Linie (* 1789)
  • 12. Juli: Horatio McCulloch, schottischer Landschaftsmaler (* 1806)
  • 12. Juli: Patricio Rivas, nicaraguanischer Anwalt und Supremo Director (Staatschef) von Nicaragua (* um 1810)
  • 15. Juli: Karl Friedrich von Below, baltischer Adeliger und Vizegouverneur im Gouvernement Estland (* 1794)
  • 15. Juli: Rudolph Melchior, deutsch-US-amerikanischer Kunsthandwerker, Maler und Flötist (* 1836)
  • 18. Juli: Alfred Wells, US-amerikanischer Jurist und Politiker (* 1814)
  • 20. Juli: Jacob Erdman, US-amerikanischer Politiker (* 1801)
  • 21. Juli: Antonio Barezzi, italienischer Kaufmann und Mäzen (* 1787)
  • 23. Juli: Carlos Salazar Castro, Jefe Supremo der Provinz El Salvador und der Provinz Guatemala in der Zentralamerikanischen Konföderation (* 1800)
  • 26. Juli: Stephan Kellner, deutscher Glasmaler (* 1812)
Sarkophag Ottos I. in der Gruft der Theatinerkirche zu München
Michael Faraday, etwa 1841/42
  • 1. September: Edward Hodges, US-amerikanischer Organist und Komponist (* 1796)
Grab Markewytschs in Tschernihiw
  • 3. Oktober: Anthony Martin Branch, US-amerikanischer Jurist und Politiker, Offizier in der Konföderiertenarmee (* 1823)
  • 3. Oktober: Elias Howe, US-amerikanischer Fabrikant und Erfinder (* 1819)
  • 3. Oktober: Thomas Estes Noell, US-amerikanischer Politiker (* 1839)
  • 4. Oktober: Johann Christian Gentz, deutscher Tuchmacher, Kaufmann und Torfstichbesitzer (* 1794)
  • 4. Oktober: Eduard Kley, deutscher Prediger und Pädagoge, Pionier des Reformjudentums (* 1789)
  • 5. Oktober: Louis Henri Fontane, deutscher Apotheker und Vater des Schriftstellers Heinrich Theodor Fontane (* 1796)
  • 5. Oktober: Achille Fould, französischer Finanz- und Staatsmann (* 1800)
  • 5. Oktober: Thomas Täglichsbeck, deutscher Violinist, Kapellmeister und Komponist (* 1799)
  • 7. Oktober: Mohammed Afzal Khan, Emir von Afghanistan (* 1811)
  • 7. Oktober: Henry Timrod, amerikanischer Dichter und Journalist in der Konföderation (* 1828)
  • 8. Oktober: Johann Baptist Rousseau, deutscher Dichter, Journalist und Herausgeber (* 1802)
  • 9. Oktober: Ignacy Feliks Dobrzyński, polnischer Pianist und Komponist (* 1807)
  • 9. Oktober: Abraham Mapu, baltisch-russischer hebräischer Schriftsteller (* 1808)
  • 10. Oktober: Julius Mosen, deutscher Dichter und Schriftsteller (* 1803)
  • 11. Oktober: Christian Carl von Glück, deutscher Richter, Politiker, Dichter und Kunstsammler (* 1791)
  • 11. Oktober: David L. Seymour, US-amerikanischer Jurist und Politiker (* 1803)
  • 12. Oktober: Johann Ernst du Bois, deutscher Zinngießer-Meister und Unternehmer (* 1805)
  • 12. Oktober: Franz Xaver Haimerl, österreichischer Jurist und Hochschullehrer (* 1806)
  • 14. Oktober: Carlo Filangieri, italienischer General (* 1784)
  • 14. Oktober: W. O. von Horn, deutscher evangelischer Pfarrer und Schriftsteller (* 1798)
  • 16. Oktober: Michael Hutchinson Jenks, US-amerikanischer Politiker (* 1795)
  • 20. Oktober: Sarah Glover, englische Pfarrerstochter und Direktorin einer Sonntagsschule (* 1785)
  • 21. Oktober: Georgi Rakowski, bulgarischer Revolutionär, Ideologe, Politiker, Schriftsteller, Aufklärer und Aktivist der Bulgarischen Nationalen Wiedergeburt (* 1821)
  • 22. Oktober: Eugène Millon, französischer Chemiker und Arzt (* 1812)
  • 23. Oktober: Franz Bopp, deutscher Sprachwissenschaftler und Sanskritforscher (* 1791)
  • 25. Oktober: Georg Kestner, deutscher Archivar, Bankier und Sammler von Kunstwerken und Autographen (* 1774)
  • 25. Oktober: Salama III., Metropolit der Äthiopisch-Orthodoxen Kirche
  • 28. Oktober: Jakob Ferdinand Schreiber, deutscher Verleger (* 1809)
  • 29. Oktober: Matthias Franz Borgnis, deutscher Bankier, Juwelier und Tabakfabrikant (* 1798)
  • 30. Oktober: John Albion Andrew, US-amerikanischer Politiker, Gouverneur von Massachusetts (* 1818)
  • 31. Oktober: William Parsons, 3. Earl of Rosse, irischer Astronom (* 1800)
Johann Nikolaus von Dreyse
Kossics Grab in Felsőszölnök
  • 26. Dezember: József Kossics, ungarisch-slowenischer Schriftsteller, Dichter, Historiker, Volkskundler und katholischer Priester (* 1788)
  • 30. Dezember: Franz von Unterrichter, Tiroler Dichter, Jurist und Politiker sowie Mitglied der Frankfurter Nationalversammlung (* 1775)

Genaues Todesdatum unbekannt

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